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Der ewige Antisemit: Über Sinn und Funktion eines beständigen Gefühls [Taschenbuch]

Henryk Broder
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

29. Juni 2005
"Der ewige Antisemit" war eines der kontroversesten Bücher der achtziger Jahre - aufgrund einer einstweiligen Verfügung wurde es sogar kurzzeitig aus den Buchhandlungen genommen. Es löste heftige Reaktionen aus, weil es nicht den klassischen Antisemitismus der judenfeindlichen Rechten beschrieb, sondern den Antizionismus im linken und fortschrittlichen Milieu. Heute, fast zwanzig Jahre später, haben Antisemitismus und Antizionismus nichts von ihrer Virulenz verloren, im Gegenteil, sie haben sich von den Rändern der Gesellschaft zur Mitte hin verlagert. Was als "neuer Antisemitismus" bezeichnet wird, ist nur eine Spielart des altbekannten Ressentiments, das sich als immun gegen jede Form der Aufklärung erwiesen hat. Deswegen hat Broders Pamphlet nichts von seiner Aktualität verloren. Die Originalausgabe von 1986 wurde um ein langes Kapitel und viele Beispiele ergänzt - auf den letzten Stand einer Geschichte, die nicht vergehen will.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (29. Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833303042
  • ISBN-13: 978-3833303043
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 675.204 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
83 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Augen öffnend, bereichernd 17. Juni 2006
Format:Taschenbuch
Es gibt Themen, für die sich ein Mensch einmal im Leben Zeit nehmen sollte, um sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Antisemitismus gehört mit Sicherheit zu diesen Themenkreis und das Buch von Broder gibt eine gute, herausfordernde Übersicht über die Problematik.

Broder hält sich dabei nicht mit den unterschiedlichen Ausprägungen und Wandlungen auf, die der Antisemitismus im Laufe der Geschichte erfahren hat. Sein Buch will vielmehr das Wesen, die Erkennungsmerkmale des antisemitischen Lebensgefühls herausarbeiten und seine gegenwärtig vorherrschende Erscheinungsform bloßstellen.

Hauptanliegen des Buches ist es, aufzuzeigen, dass Antisemitismus nach Auschwitz eben nicht unmöglich geworden ist, sondern sich eine neue, salonfähige Ausdrucksform verschafft hat. An die Stelle der Verfolgung, Drangsalierung und Ermordung des jüdischen Nachbarn um die Ecke ist eine groteske Dauerkritik an Israel getreten (mit selbem Endziel???), die verblüffenderweise denselben Regeln gehorcht, die in allen Zeiten das antisemitische Lebensgefühl beherrscht und ausgemacht haben.

Dies weist Broder nicht nur politischen und gesellschaftlichen Gruppierungen in Deutschland nach (man lese und staune welchen!), sondern auch der Politik der (in der UN vertretenen) internationalen Staatengemeinschaft. (Wer den Wandel des vor-Auschwitz'schen Antisemitismus zum modernen Antizionismus auch geschichtlich-politisch nachvollziehen möchte, sollte sich unbedingt zusätzlich "Djihad und Judenhaß" von Matthias Küntzel durchlesen.)

Zweck des Buches ist es dabei nicht, Israels Politik zu legitimieren. Der Nahost-Konflikt ist gar nicht Thema des Buches. (Ein gutes Buch zum Nahostkonflikt wäre z.B.
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33 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Titel, Thesen.....und viel mehr! 30. November 2006
Von Elli61
Format:Taschenbuch
Hach! Ich kenne und liebe dieses Buch seit über 20 Jahren; habe es schon in den 80gern gekauft. Lea Fleischmann schrieb damals über Deutschland: "Dies ist nicht mein Land". Henryk M. Broder sah die Dinge wesentlich differenzierter. Polemisch und manchmal auch bitter, ja. Aber er sah auch seine eigene "Paranoia" und die "der Deutschen". Er thematisierte, und ich glaube, da war er einer der ersten, diese gewisse "Arroganz der WiedergutmacherInnen". Er drückte das in einem der (allesamt) absolut genialen Kapitel-Titel des Buches so aus: "Der Boden der deutschen Geschichte reicht bis Palästina". "Der ewige Antisemit" ist, aus meiner Sicht, ein sehr gutes, ein heilsames, unterhaltsames, durchaus polemisches und auch selbstkritisches Buch. Trotzdem und gerade deshalb ist da ein Augenzwinkern zu spüren, welches mir die Lektüre immer wieder zum Vergnügen macht. Broder ist ein wunderbarer Autor; er spielt virtuos mit Titeln und Wörtern und fordert so die LeserInnen heraus, sich selbst Gedanken über das Thema zu machen. Fünf Sterne für dieses wichtige und gelungene Buch!
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72 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen intelligente Analyse und hervorragende Kompilation 14. August 2005
Von Fraxini
Format:Taschenbuch
Broder stellt in diesem intelligenten und hervorragend geschriebenen Buch den Antisemitismus in seinen vielfältigen Erscheinungsformen dar, wobei sich die Belege auf die letzten 300 Jahre konzentrieren. Er betrachtet die verschiedenen Aspekte aus ebenso verschiedenen Perspektiven, räumt spielend mit den dämlichsten Mythen in Bezug auf Israel auf und demonstriert, daß das Bedürfnis nach geschlossenen Weltbildern und der Antisemitismus Hand in Hand gehen. Die Klasse des Autors zeigt sich auch darin, daß Zusammenhänge nicht übermäßig vereinfacht werden, das Buch aber dennoch ab der 10. Klasse ohne weiteres gelesen werden kann. Ein Pamphlet ist es nur der literarischen Gattung nach.
Übrigens bescheinigt er Israel im Umgang mit den Palästinensern keine weiße Weste. Der Nahost-Konflikt ist allerdings auch nicht Thema des Buches, er muß es auch nicht sein. Broder weist aber nach, daß syrische Massenmorde an Palästinensern als legitimer Freiheitskampf betrachtet werden, hingegen - überspitzt - jede Regung Israels als Völkermord gebrandmarkt wird. Diverse Farcen in den UN zu beschreiben ist auch mehr als angebracht. Wer als Antisemit selektiv wahrnimmt und jeden Juden zu "Wohlverhalten" drängen will, sollte noch einmal genau nachdenken.
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31 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut geschrieben und leider sehr aktuell 19. Juli 2005
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Dieses Buch ist so gut geschrieben, dass man es kaum beiseite legen kann. Aber es ist auch beunruhigend, weil der Antisemitismus in letzter Zeit wieder am Wachsen ist. Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er die Personen benennt, die antijüdische Vorurteile äußern, und er belegt auch seine Anschuldigungen gründlich. Die modernen Antisemiten bekennen sich nicht mehr offen zu ihren Vorurteilen. Kritik an Israel, Antizionismus, dient nun als Vorwand, um alles Jüdische zu demonisieren. Amüsant, wenn auch bedrückend, ist das letzte Kapitel, in dem die Diskussionen im Zusammenhang mit dem Versuch, Israel aus der UNO und anderen internationalen Organisationen auszuschließen, beschrieben wird.
Dieses Buch wird vielen Leuten nicht gefallen, weil ihnen Henryk Broder einen Spiegel vorhält. Die Wahrheit ist manchmal eben unschön.
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