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Der erste Frühling: Roman. Mit einem Nachwort des Autors (Gulliver) Taschenbuch – 7. Februar 2014


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Neuausgabe mit neuem Einband (7. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407789238
  • ISBN-13: 978-3407789235
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.431 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Klaus Kordon wurde 1943 in Ostberlin geboren und musste schon in jungen Jahren schwere Verluste verkraften: Sein Vater fiel im Krieg, die Mutter starb 1956. Kordon wuchs in Kinder- und Jugendheimen auf. Bevor er an der Abendschule das Abitur nachholte und in einem Fernstudium Volkswirtschaft studierte, war er u. a. Transportarbeiter. Er distanzierte sich immer mehr vom politischen System der DDR und unternahm schließlich 1972 einen Fluchtversuch, der scheiterte: ein Jahr "Stasihaft" war die Folge. 1973 wurde er von der Bundesrepublik freigekauft und ging nach Frankfurt am Main. Hier verfasste er 1977 sein erstes Buch, den Jugendroman "Tadaki" (heute: "Der Weg nach Bandung. Tadakis Geschichte") (1977). Klaus Kordon lebt heute wieder in Berlin. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Isa.Boger@web.de on 16. Dezember 2001
Format: Taschenbuch
Die Ereignisse des Jahres 1945 werden in diesem Buch so spannend und interessant an den Leser vermittelt, dass man wenn man einmal angefangen hat zu lesen nicht mehr aufhören möchte. Dieses Buch ist sehr gut geeignet für Kinder und Jugendlich, da die Hauptperson selbst noch ein Kind ist. Politischen Ereignisse werden so aus der Sicht der 12-Jährigen Änne beschrieben, dass man Geschichte lernt, ohne es eigentlich wahrzunehmen.
Klaus Kordon verbindet in dieser <Trilogie der Wendepunkte> („Die roten Matrosen", „Mit dem Rücken zur Wand", „Der erste Frühling") eine spannende Familiensaga mit der Weltgeschichte.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde on 29. Dezember 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Als ich dieses Buch zu Ende gelesen habe, war ich traurig. Ich war traurig, weil es das letzte Buch der Trilogie ist und kein weiteres darauf folgt. Ich habe schon oft Bücher über den 2. Weltkrieg gelesen, habe mich aber nie zuvor so gefühlt, als würde ich das alles miterleben. Ich selbst war in dieses Buch mit einbezogen, fühlte mich als wäre ich Ännes ständiger Begleiter. Dieses Buch ist traurig und trotzdem manchmal sehr humorvoll. Zwischendurch kamen mir die Tränen, weil Änne sich ihrem Vater gegenüber so fremd gefühlt hat. Familie Gebhardt besteht nicht nur aus Juden, sondern von allem etwas und das macht das Buch sehr interessant. Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, wie sehr mir dieses Buch gefallen hat.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von F. Sönnichsen on 9. Mai 2003
Format: Taschenbuch
Klaus Kordon erweist sich auch im 3. Teil der "Trilogie der Wendepunkte" als hervoragender Erzähler. Kein mahnender Zeigefinger keine trockene Aufzählung von Fakten zum Thema Nachkriegszeit, nein, er erzählt einfach und man denkt: Ja, so könnte es gewesen sein. Dabei war Herr Kordon erst 2 Jahre alt, als der Krieg zu Ende war. Ich habe schon sehr viele Bücher zum Thema 3. Reich gelesen. In erster Linie um zu verstehen, warum es in Deutschland zu einer Diktatur kommen konnte und warum Hitler das Volk in seinen bann ziehen konnte. DieseTrilogie hat mir einige Antworten auf meine Fragen gegeben.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde on 15. September 1999
Format: Taschenbuch
Hier nun also der dritte Teil der Trilogie der Wendepunkte. Nach Beginn der Weimarer Republik und Wirtschaftskrise anfangs der dreißiger Jahre steht hier das Kriegsende im Mittelpunkt - und die Arbeiterfamilie aus dem Wedding. Diesmal dreht sich das Geschehen um ein Mädchen: die zwölfjährige Änne ist die Tochter von Helle, der im ersten Band der Reihe kaum älter als sie selbst war. Ihren Vater, der seit Jahren im KZ interniert ist, hat sie vorher nie gesehen und muß sich erst an ihn gewöhnen, als er heimkommt... Kordon schont seine Leser nicht. Von allen seinen Büchern habe ich dieses als das erschütterndste empfunden, ganz besonders in der Gewißheit, daß die schlimmen Ereignisse, die in diesem Buch den "Staatsfeinden" des Dritten Reiches zustoßen, eben nicht erfunden, sondern genau recherchiert sind. Ich würde mir wünschen, daß dieses Buch über die Auswirkungen totalitärer Regime bei den Menschen, die andersdenkend und andersseiend sich keinerlei Privilegien verschaffen konnten, zur Pflichtlektüre in Schulen wird. Wer in der Lage ist, rechtsradikale Parolen zu grölen, muß auch in der Lage sein, die Wahrheit zu ertragen. Dieses Buch mit seinem Ausschnitt der Wahrheit halte ich für geeigneter, rechte Parolen bei denen verstimmen als jedes Holocaust-Mahnmal. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Oehler VINE-PRODUKTTESTER on 23. Mai 2012
Format: Taschenbuch
Zum Inhalt:

Berlin im Frühjahr 1945. Tag und Nacht sind die Einwohner der bereits völlig zerstörten Stadt den schrecklichen Bombenangriffen der Alliierten ausgesetzt, während die Nazi-Führung in ihrem Bunker weiterhin ihre Durchhalteparolen ausgibt. Alte Männer und Hitlerjungen werden gegen russische Panzer eingesetzt und auch das Haus in der Ackerstraße 37, in dem die Familie Gebhardts wohnen, soll bis zum letzten Atemzug verteidigt werden. Als der Krieg schließlich dem Ende zugeht und die rote Armee die Stadt besetzt, ist es für die zwölfjährige Änne besser, sich von ihrer Großmutter die Zöpfe abschneiden zu lassen und als Junge herumzulaufen. Eines Tages steht dann plötzlich ein Mann vor der Tür, den Änne noch nie gesehen hat und an den sie sich erst gewöhnen muss, ihr Vater, der nach 12 Jahren Haft aus dem KZ Buchenwald nach Hause gekehrt ist.

Mein Fazit:

Auch im dritter Teil seiner Trilogie der Wendepunkte" beschreibt Klaus Kordon wieder am Beispiel der Berliner Arbeiterfamilie Gebhardt die geschichtlichen Zusammenhänge der damaligen Zeit (Bombenkrieg und Besetzung Berlins durch die Rote Armee) und verknüpft diese zu einer fiktiven, aber sehr authentischen und spannend geschriebenen Geschichte.
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