Dass die Frauenemanzipation (die inzwischen den medialen Mainstream durchdrungen hat) nicht nur Vorteile mit sich bringt - vor allem nicht für Männer - zeigt dieser Film eindrucksvoll. Der Film geht auf das unfaire und einseitig zu Lasten von Vätern ausgelegte Sorgerecht ein, die es Müttern ermöglichen, das gemeinsame (!) Kind dem Vater vorzuenthalten, und so das Kind als Waffe zu benutzen. Die Leidtragenden sind neben den Kindern auch die Väter, die stark unter der Zwangstrennung leiden und darüberhinaus als Zahlvater degradiert werden. Obwohl dieses unfaire Sorgerechtmodell schon seit Jahrzehnten besteht (genauer: in Deutschland seit 1977), ist der Film von Douglas der erste, der die dramatischen Folgen für Väter authentisch und schonungslos aufzeigt. Douglas ist keineswegs ein Einzelfall, denn ein ähnliches Schicksal trifft sehr viel mehr Väter als es politisch korrekt wäre zuzugeben. Auch sollte man in dieser Hinsicht die hohe und steigende Anzahl alleinerziehender Mütter kritisch bewerten, die (entgegen der Meinung der Massenmedien) keineswegs nur Opfer sind.
Fazit: ein Pflichtfilm für alle potenziellen Väter!