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Der endlose Weg: Deutsche Grenadiere an der Ostfront
 
 
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Der endlose Weg: Deutsche Grenadiere an der Ostfront [Gebundene Ausgabe]

F. John-Ferrer
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Rosenheimer Verlagshaus; Auflage: 6., bearbeitete Auflage (7. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 347554086X
  • ISBN-13: 978-3475540868
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.434 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zeugnis einer furchtbaren Zeit Ein Bericht, der unter die Haut geht Eigentlich hatte der Gefreite Josef Brosik gehofft, endlich in Urlaub gehen zu können, stattdessen wird er zu einer neu aufgestellten Einheit versetzt. Vom eher geruhsamen Besatzungsdienst in Frankreich geht es in die Hölle der Ostfront. Er wird Meldegänger eine zwar bevorzugte, doch harte Aufgabe. Sie führt dazu, dass Brosik viele Einheiten und Offiziere kennenlernt und über die Zustände an der Ostfront wesentlich mehr erfährt als seine Kameraden. Durch seine guten Russischkenntnisse gewinnt er bald Einblicke in die Gedankenwelt der Zivilbevölkerung und der russischen Soldaten und lernt so die gegnerische Seite immer besser kennen.

Über den Autor

Der Autor F. John-Ferrer hat selbst als Soldat den Zweiten Weltkrieg überlebt. Die Schicksale, die er in seinen fesselnden Zeitzeugenromanen schildert, stehen stellvertretend für Tausende von Soldaten. Sie zeichnen ein authentisches Bild des Krieges, das nichts beschönigt und nichts verschweigt ein Dokument einer grausamen Zeit und eines Geschehens, das sich nie wiederholen darf.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Buch, bei dem ich nach dem Zuklappen mehrere Minuten nachdenklich geschwiegen habe. Es war so fesselnd und ergreifend, dass ich meine eigenen Gedanken nicht in Worte hätte fassen können.

Ähnlich wie bereits bei "Im Auge des Jägers - Wehrmachtsscharfschütze Josef Sepp Allerberger " , gelingt es einem literarischen Werk die Dramatik und Emotionen ungefiltert an den Leser zu bringen.

Die Aura, das Erscheinungsbild der Hauptfigur Josef "Jupp" Brosik, wächst gen Ende des Buches und gen Ende seines Ostfeldzuges zu einem in meinen Augen übermächtigen Monument an. Für mich wurde er zu einem "Urviech" der Wehrmacht, welches alle Facetten eines Soldaten aufweist. Wenn ich persönlich an einen deutschen Soldaten der Ostfront denke, so denke ich fortan an "Jupp", weil dieser Charackter mich einfach so sehr beeindruckt.

Der Autor schreibt die Dinge genau so, wie sie damals gesagt und erlebt wurden. Es wird nix geschönt oder kompliziert umschrieben. Dadurch erlangt die Geschichte die Fähigkeit so fesselnd zu werden.

Jemand, der sich fragt, was damals einen richtigen Landser ausgemacht hat, welchen Mut und welches Leid er ertragen musste, dem ist hier mit dieser fesselnden Frontgeschichte ein großes Tor geöffnet !

Das Buch ist sehr sehr gut zu lesen, da auf überschüssige Rhethorik verzichtet wird.

Ein in meinen Augen sehr gelungenes Buch, dass für mich in keinster Weise übertrieben oder verherrlichend ist.

ABSOLUTE KAUF-EMPFEHLUNG !
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eher oberflächlich 12. Januar 2012
Von Rabe
Format:Gebundene Ausgabe
Im Buch werden die Kriegserlebnisse des Gefreiten und späteren Feldwebels Josef Brosik an der Ostfront im Zeitraum von Dezember 1942 bis ca. Mitte 1944 beschrieben. Brosiks Einheit wird gleich im ersten Einsatz beim Versuch den Stalingradkessel offen zu halten, überrannt und zerschlagen. Das Buch beginnt dramatisch und beschreibt im Folgenden den langen Rückweg bis zum Mius und den dortigen Versuch sich länger festzusetzen und dann im Weiteren den Rückzug bis über den Bug.

Dem Autor gelingt im relativ einfach gehaltenen Stil durchaus Spannung aufzubauen. Es werden eine Vielzahl einzelner Gefechtssituationen, quasi stakkatoartig, aneinandergereiht. Dennoch überzeugt mich das Buch nicht vollständig.

Einerseits werden die Gefechtssituationen (bis vielleicht auf die erste und eine spätere am Mius) völlig oberflächlich geschildert. Ohne tiefere Angaben zu Gelände- und Kräfteverhältnissen werden diese immer nach folgenden Muster dargestellt: Man gräbt sich ein, wehrt die ersten russischen Angriffe ab (ohne das genau zu beschreiben), ein Panzer brennt, die Übermacht wird zu groß, Rückzug. Insofern kann ich meinen Vorrezensenten leider nicht zustimmen, dass das Buch bspw. mit Koschorreks Vergiss die Zeit der Dornen nicht: Ein Soldat der 24. Panzerdivision erlebt die sowjetische Front und den Kampf um Stalingrad oder Brunnegers Saat in den Sturm: Ein Soldat der Waffen-SS berichtet vergleichbar sei. In diesen Werken oder aber auch Rehdeldts Mit dem Eliteverband des Heeres "Großdeutschland" tief in den Weiten Russlands oder Eichners Jenseits der Steppe werden Gefechtssituationen, aber auch das Leben darum so viel detaillierter und leidenschaftlicher beschrieben wie auch die Empfindungen den einzelnen Protagonisten.

Anderseits wirkt der Held des Romans etwas zu heldenhaft und eindimensional. Josef Brosik spricht so ziemlich alle Sprachen Osteuropas, das auch noch weitestgehend akzentfrei, ist intelligent, stets kameradschaftlich, widerspricht dennoch unangenehmen Vorgesetzten und bewegt sich als Melder mehr als mustergültig. Viele dieser Eigenschaften mögen sich tatsächlich in einer Person vereinen können; Brosik ist jedoch für meinen Geschmack etwas zu heldenhaft und nimmt damit dem Buch etwas die Authentizität.

Vielleicht erwartete ich von einem 240(kleinen)-Seiten-Buch auch zu viel, aber es überzeugt mich aufgrund der oben genannten Aspekte nicht vollständig. Dennoch ein durchaus lesenswertes Buch zum Einstieg in das Thema oder wenn man es nicht zu genau und lang beschrieben haben möchte.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Vorweg muss ich sagen das ich bereits viele sogenannter Erlebnisberichte über den 2. WK, speziell zum Thema Ostfront gelesen habe.
Beim stübern auf Amazon.de bin ich dann auf dieses Buch gestoßen. Es ist mit 240 Seiten sicherlich nicht das umfangreichste Werk jedoch, tut das der Eindringlichkeit der Erlebnisse keinerlei abbruch.
Gleich zu Anfang stellt sich viel gepriesene Lesefluss direkt ein! Ich habe das Buch an zwei Abenden gelesen und kann mich meinen "Vorgängern" nur anschliessen, es ist wohl struktiert und sehr "angenehm" zu lesen.

Nun zum Inhalt selber:
Der Autor versteht es den Granadier Josef Brosik sehr nahe an den Leser heranzubringen. Trotz Vorkenntnis zu denen im Buch beschrieben Geschehnissen, fiebert man immer wieder mit Josef Brosik mit. Im Laufe des Buches wird aus dem Grenadier Brosik, eine salopp gesagte "Frontsau", er wächst mit den schrecklichen Geschehnissen die um in herum passieren und schafft es mit Geschick, Überlebenswilllen und dem nötigen Quentchen Glück, den ersten Einsatz während der Russischen Gegenoffensive Uranus, dem Umfassungsring um Stalingrad zu entkommen. Somit befasst sich der "Hauptteil" des Buches mit der Zeit Herbst 1942 bis Frühling 1943. Anschliessend natürlich mit dem bitteren Weg gen Westen...
Mehr möchte ich hier nicht verraten, da ich wirklich jedem Interessierten nahe lege sich dieses Buch zu kaufen.

Das Buch reiht sich somit fast nahtlos in die hervoragenden Erlebnisbereichte: wie im Auge des Jägers, Saat in den Sturm oder Vergiss die Zeit der Dornen nicht ein. Ich würde gerne 4,5 Sterne geben, da dies leider nicht möglich ist, vergebe ich dennoch "nur" vier Sterne. Dies ist dem Umstand geschuldet das dass Ende, meiner Meinung nach etwas ausführlicher sein könnte, Material dazu sollte es im Grunde gegeben haben, dies wurde leider verpasst ob bewusst oder unbewusst, das vermag ich nicht zu sagen...

Nichts desto trotz ist das Buch ein Lichtblick in der Kategorie Erlebnisbereichte deutscher Soldaten im 2. Weltkrieg. Wir, die nachfolgenden Generationen, vermögen das was Soldaten wie Josef Brosik durchleiden mussten, nicht einmal im Ansatz nachzuvollziehen. Es ist somit unabdingbar, das genau solche Bücher uns nahebringen, was der einfache Landser damals, fühlte und durchlitten hat!

Mit besten Grüßen und einer klaren Kaufempfehlung verbleibe ich.
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