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Der einzige Mann auf dem Kontinent: Roman Gebundene Ausgabe – 17. August 2009


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Luchterhand Literaturverlag (17. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630872719
  • ISBN-13: 978-3630872711
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 3,6 x 21,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 116.992 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Irgendwann verliert Darius Kopp den Überblick. Kopflos und ohne Orientierung steht der Fachmann für drahtlose Internetnetzwerke einer irgendwie unfassbaren amerikanischen Firma mit seinen 106 Kilo bei 178 Zentimetern Körpergröße auf dem kleinen Flughafen einer Ortschaft, die er nicht kennt. Er sitzt mit fremden Menschen bei einem Meeting, von dem er nicht weiß, worum es geht. Und als er wieder draußen steht, hat er immer noch nicht begriffen, welchen Auftrag er eigentlich erfüllen sollte. Vielleicht gibt es kein besseres Bild für die Einsamkeit im digitalen Zeitalter, für die Entwurzelung inmitten der Vernetzung, für die Entfremdung in Zeiten totaler Öffentlichkeit als dieses hier aus Terézia Moras Roman Der einzige Mann auf dem Kontinent.

In Der einzige Mann auf dem Kontinent geht es um einen Helden, der sich und seine Beziehungen im Arbeitsstrudel zu verlieren droht. Und es gibt um Mitmenschen, die ganz unterschiedliche Wege finden, um mit Arbeitsüberlastung oder unfreien Produktionsverhältnissen umzugehen. In der DDR groß geworden, trennen sie sich von ihren Partnerinnen, um im Westen Karriere als Unternehmer zu machen (wie der Vater des Protagonisten). Sie gewinnen im Lotto und verschwinden auf Nimmerwiedersehen (wie der Pförtner in Darius’ Bürokomplex). Oder sie fallen einfach tot vom Fahrrad.

Moras schlecht vernetzter Netzwerkmann, der sich eines Tages mit Burnout-Syndrom auf dem Büroteppich liegen sieht, findet eine andere Möglichkeit – und die verdankt er nicht zuletzt seiner bezaubernden und hoch sensiblen Gattin Flora, die er gerade noch rechtzeitig wiederfindet. So wohnt dem Roman auch ein tröstlicher Zauber inne, der den Leser aber irgendwie auch nicht so richtig beruhigen kann. Diese bleibende, verstörende Unsicherheit macht Der einzige Mann auf dem Kontinent über Kommunikationslosigkeit im Kommunikationszeitalter, ebenso wie Moras Sprache, zu einem kleinen Meisterwerk. -- Stefan Kellerer

Pressestimmen

"Dieses Buch ist ganz westlich, zeitgenössisch, schnell, temporeich und eben auf eine schöne Weise verrückt." (Hubert Winkels in 3sat / Kulturzeit)

"Wenn das Wort "Gegenwartsroman" stimmt, dann hier. Terézia Mora hat, glänzend informiert, ein aufregendes Alltagsbuch verfasst, nüchtern, zeitgemäß, vielstimmig und angemessen distanziert." (Verena Auffermann / Zeit Literatur)

"Ein hochliterarisches Buch von stilistischer Eleganz, das ein ungemein heutiges Bewusstsein einfängt." (Kultur Spiegel)

„Fast schon visionär hat die Berliner Schriftstellerin das Wesen unserer vereinsamenden Existenz eingefangen, führt die Mechanik der Moderne vor. Der genau richtige Roman zur Zeit“ (Elmar Krekeler / Die Welt)

„So klug wie gewinnend, so selbstverständlich wie eigensinnig, hellsichtig bis zum Gleißen und voller Poesie“ (Tilman Spreckelsen / Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Ein intelligenter, unterhaltsamer Zeit- und Liebesroman, an dessen sympathisch lässiger Haltung sich viele von Moras Kollegen etwas abschauen könnten." (Deutschlandradio Kultur)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT am 3. September 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Terézia Moras Erstling "Alle Tage" war ein Überraschungserfolg, den die aus Ungarn stammende Autorin, die zu den renommiertesten Übersetzerinnen aus ihrer Muttersprache ins Deutsch zählt, erzielte. Sie ist für ihre Erzählungen, Übersetzungen und auch ihren ersten Roman vielfach preisgekrönt. Fünf Jahre später veröffentlichte sie ihren zweiten Roman "Der einzige Mann auf dem Kontinent". Und damit platzierte sie sich immerhin auf der Long List zum Deutschen Buchpreis im vergangenen Jahr.

Darius Kopp, Anfang vierzig, ist der einzige Mann auf dem Kontinent eines amerikanischen Unternehmens für drahtlose Netzwerke in den DACH-Ländern (Deutschland - Österreich - Schweiz). Er hat ein Büro in einem Bürokomplex, in dem er sich aufhält, tagsüber und auch schon mal nachts, in dem er aber auch unter Beweis stellt, dass er die Arbeit nicht erfunden hat. Er tut nichts Nennenswertes und es gibt im Großen und Ganzen auch nichts zu tun. Dass man trotz Tatenlosigkeit gestresst sein kann, stellt der Protagonist eindrucksvoll unter Beweis. So füllt er seinen Tag mit Essen und Trinken, im Internet surfen und jeder Menge Belanglosigkeiten. Zu den wenigen Dingen, die er erledigen sollte, lässt er sich nicht kommen. Sein Job ist sinnfrei, von Verwirklichung keine Spur. Wichtig genug kommt sich Darius Kopp allerdings vor. Terézia Mora hält einer ganzen Branche einen Spiegel vor. Und das nicht ganz ohne Hintergrund, denn ihr Ehemann ist in der IT-Branche genauso tätig, wie viele gemeinsame Bekannte, wie die Autorin bei einer Lesung erzählte.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von B. Preuschoff am 19. September 2011
Format: Taschenbuch
...hat mich dieses Buch zurückgelassen.

Ich bin ehrlich: Es gab Momente, in denen ich die Lektüre aufgeben wollte. Denn mithin ist die Handlung (wenn man das überhaupt so nennen darf) so dermaßen belanglos und das Dahinplätschern der Geschichte so ohne Ziel und Plan, dass man sich denkt: Warum das Ganze?

Dann wird man jedoch wieder zu einem Lächeln verführt, denn manche Beschreibung der IT/TK-Welt und eines Managers, der darin lebt, sind so wunderbar getroffen, daß man laut lachen muss und sich denkt, oh ja, das kenne ich nur zu gut. Von den Gesprächen mit Unbekannten beim Cappuccino in der Büro-Küche bis hin zu Feiern mit sogenannten Kollegen oder auch den Automatismen bei der Internet-Nutzung - zum Brüllen wahr.

Wenn es also das Ziel war, einer Branche den Spiegel vorzuhalten, dann ist das gelungen. Wenn es hingegen die Absicht war, eine gute Geschichte zu schreiben, dann ist das nicht gelungen.
Ich brauche für mich immer beides und habe mich nach dem Lesen der letzten Seite gefragt, was ich denn nun von diesem Buch mitnehme - ich habe noch keine Antwort gefunden.
Manchem Leser und manchem wichtigem Literaten ist diese Frage ja egal. Mir nicht.

Einfach beachten vor dem Kauf.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 20. November 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Die in Ungarn deutschsprachig aufgewachsene Autorin ist, nachdem sie den Ingeborg Bachmann Preis gewonnen hat, eine nicht mehr ganz unbekannte Autorin. Mit "Alle Tage" hat sie ein wunderbares Buch über die Liebe und die Liebe zur Sprache geschrieben. Sie legt jetzt einen Roman vor, mit dem sehr schönen Titel "Der einzige Mann auf dem Kontinent", der eine Woche aus dem Leben des Darius Kopp erzählt.

Darius Kopp kann man durchaus als Verwandten so berühmter Verlierer wie Tschechows "Onkel Wanja", Musils "Mann ohne Eigenschaften" oder Gontscharows "Oblomow" betrachten. Er ist Anfang vierzig, verheiratet, mit 106 Kilo bei 178 Körpergröße recht übergewichtig, ebenso überheblich wie liebenswürdig. Als Fachmann für drahtlose Internetzwerke verbringt der Anzugträger als einziger Vertreter einer US- amerikanischen Firma für drahtlose Datenkommunikation die Tage mit ziellosem Surfen im Internet. Als Diplom-Informatiker und echter Internet Performer kommuniziert er permanent auf allen Kanälen, ist immer online in der virtuellen Welt. Eigentlich ist er ein Opfe, da er einer Struktur gegenüber steht, die er nicht begreift und auf die er keinen Einfluss nehmen kann. Darius Kopp hat auch das Problem, dass es die ganze Zeit so aussehen muss, als würde er wahnsinnig viel für die Firma tun, obwohl es gar nichts mehr für ihn zu tun gibt. Dadurch entstehen zwar noch tausende von Handgriffe am Tag, am Abend ist man geschafft, aber man hat nichts von Wert hergestellt. Dieser Effiziensdruck nagt an ihm, auch wenn er es nicht zugeben würde. Es gibr viele Absurditäten in dieser angeblich golbalen Welt und die kommen Slapstick artig über viele Seiten verteilt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von o-o am 7. Juni 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Ein umfänglicher Roman ohne nennenswerte Handlung, der auch nicht durch gedankliche Höhenflüge glänzt. Das Fehlen der üblichen Hauptbestandteile irritiert zwar (sagen wir ein- bis zweihundert Seiten lang), muss aber irgendwann doch in Bewunderung umschlagen.

Denn die beachtliche Leistung der Autorin besteht darin, den auf wenige Tage begrenzten Ausschnitt aus dem stinknormalen Leben eines uninteressanten Protagonisten in Form literarischer Haute Cuisine aufzubereiten. Dabei spielt zwar Essen und Trinken eine quantitativ überragende Rolle, beschränkt sich indes vollständig auf die gierige Einnahme von Fertigkost.

Was macht also den Lesespaß aus. - Das Buch ist ein Wortfilm, wir bekommen die Brille des "Darius Kopp" aufgesetzt und erleben hautnah (in Echtzeit?) seine Eindrücke, Gefühle, Überlegungen. Wir fressen Hühnerschenkel und gefüllte Croissants, bekleckern uns ständig, schwitzen und stinken, die Füsse schmerzen beim Gehen ... der Verdauungsapparat spielt nicht immer mit, manches Ekelhafte ist dabei, Ersatzbefriedigung für Unangenehmes ständig verfügbar (schnelleres Laptop, neues Hemd, neue Schuhe, noch mehr Fressen und Saufen ...).
Was er beim Telefonieren denkt und statt dessen sagt, was er beim Eintreten in einen Raum erwartet und dann wirklich sieht, wie sein schlechtes Gewissen ihn peinigt und zu irrationalen Handlungen verleitet: alles spielt sich so unvermittelt auch im Kopf des Lesers ab. Kleine überraschende Wendungen, witzige (auch Slapstick-hafte) Reaktionen, ein laufender Wechsel von Innen- und Außensicht, ein ständiges Versagen mit eingebildeten Erfolgserlebnissen - wie zum Hohn wird alles chronologisch sauber in Reihe erzählt.
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