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Der einarmige Bandit: Die Geschichte eines Ausnahmesportlers [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Sacher , Werner Müller-Schell
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

7. März 2011
Wolfgang Sacher, Behindertensportler des Jahres 2008, ist einer der erfolgreichsten Sportler seiner Disziplin überhaupt. Der einarmige Radsportler ist bereits 15-facher Deutscher Meister, wurde 2006 Weltmeister im Straßenrennen und erreichte 2008 bei den Paralympics in Peking Gold im Einzelzeitfahren. In diesem Buch erzählt Sacher die beeindruckende Geschichte seines Weges zu Gesundheit und sportlichem Erfolg. Eine berührende und vor allem sehr ermutigende Sportler-Autobiografie!

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Moby Dick; Auflage: 1. Auflage 2011 (7. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3768853179
  • ISBN-13: 978-3768853170
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 560.871 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"eine beeindruckende Lebensgeschichte - in berührender und ermutigender Weise geschildert", radsport-rennrad.de, 08.04.2011

Über den Autor

Werner Müller-Schell, Jahrgang 1987, arbeitet seit 2007 in der Sport- und Medienbranche - unter anderem für das renommierte Fachmagazin "Procycling". Er ist selbst als Radsportler aktiv und bestreitet Rennen im In- und Ausland.

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4.0 von 5 Sternen Der einarmige Bandit 28. Juni 2011
Von FK
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kannte Herrn Sacher und seine Geschichte aus Berichten der örtlichen Medien. Daher habe ich mir das Buch gekauft, obwohl Sport eigentlich nicht mein Thema ist. Und ich war definitiv positiv überrascht: Das Buch erzählt nämlich wirklich eine eindrucksvolle Geschichte, die jedem Menschen nur Mut machen kann. Besonders die Kapitel nach seinem Unfall haben mich sehr bewegt. Sein langer Weg zurück und die erneuten Rückschläge machen die Biografie spannend. Auch interessent sind die immer wieder eingeschobenen Rückblicke auf die Paralympics 2008 in Peking, bei denen Sacher drei Medaillen gewann. So erfährt der Leser hautnah und sehr detailliert, wie es einem Sportler während dieses großen Sportfests ergeht. Auch Nicht-Sport-Interessierte können mit diesen passagen etwas anfangen. Ich kann diese Biografie nur wärmstens empfehlen, daher gebe ich vier von fünf Sternen!
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4.0 von 5 Sternen Der einarmige Bandit 3. November 2012
Von Julia
Format:Gebundene Ausgabe
Um ehrlich zu sein, hätte ich das Buch unter normalen Umständen nicht gelesen. Als ein Mensch, der oft als erstes auf das Cover achtet, wäre ich wohl ohne eines weiteren Blickes dran durch gelaufen. Auch weder der Titel noch der Inhalt sprachen mich irgendwie an. Doch nun kam es, dass Wolfgang Sacher, der Autor und gleichzeitig “Held” dieses Buches, mit meinem Arbeitskollegen befreundet ist, welcher mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, dieses Buch mal bei ihm auszuleihen. Ich gab mir einen Ruck und las somit die erste Biografie meines Lebens.

Wolfgang Sacher will eigentlich nur seine Ausbildung beenden und außerdem noch eine Motocross-Karriere starten. Doch im Alter von 16 Jahren hat er einen schrecklichen Unfall, den er nur mit viel Glück überlebt. Allerdings muss sein linker Arm und seine rechten Fußzehen amputiert werden und sein Leben ändert sich drastisch. Während seines wirklich langen Aufenthalts im Krankenhaus kommen viele Momente, in denen er sein Leben einfach nur beenden möchte, da er es sich nicht vorstellen kann, mit nur einem Arm weiterzuleben. Auch als er wieder Zuhause ist fällt er in ein großes Loch. Er lebt nur noch vor sich hin und der Alkohol ist sein ständiger Begleiter. Irgendwann aber trifft er jemanden, der das gleiche Schicksal teil, wie er und beobachtet diesen dabei, wie er sich mit nur einem Arm die Schuhe bindet. Da verändert sich etwas in ihm und er merkt bald, dass man als einarmiger nicht ganz so hilflos ist, wie er vielleicht dachte. Von da an beginnt er damit, sein Leben wieder richtig zu leben. Er entdeckt das Radfahren für sich und was als Hobby begann, entwickelte sich immer mehr zu einem Element seines Lebens, das immer mehr Platz benötigt.

Sacher erzählt in diesem Buch seine Lebensgeschichte. Der Schreibstil ist jetzt nicht unbedingt so gut, wie die eines erfahrenen Autors, doch trotzdem ist es gut zu lesen. Abwechselnd erzählt er in Kapiteln mal wieder von seinem Unfall, die Zeit danach, seinen wachsenden Erfolg und dann wieder von seiner Zeit während den Paralympics 2008. Besonders die Kapitel nach seinem Unfall haben mich sehr berührt. Auch Spannung ist in dem Buch vorhanden. Man fiebert mit ihm während den Wettkämpfen mit und selbst für Leute ohne Interessen in Sport ist es durchaus interessant. Es ist erstaunlich, was dieser Mann alles erreicht hat und trotz vieler Rückschläge immer wieder aufgestanden ist. Sacher kommt außerdem noch unheimlich authentisch rüber und besonders bei solchen Szenen wie diese, als er einem schwarzen Jungen neue Teile für dessen Fahrrad gekauft hat, war er mir sehr sympatisch. Zwischendurch kamen auch noch einige Seiten mit Fotografien oder auch Interviews mit seiner Frau Sabine oder seinem Sponsor.

Interessant waren außerdem seine Erzählungen vom olympischen Dorf und all den Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen. Seien es welche, die beide Beine verloren haben oder welche, die nur ihren Finger bewegen konnten.

Fazit:
Eine wunderbare Biografie, die einem zeigt, dass nichts unmöglich ist, dass man nicht aufhören sollte, an seine Träume zu glauben. Man überlegt auch des öfteren Mal, wie man sich selbst in dieser Situation mit nur einem Arm verhalten hätte und beginnt, seinen gesunden Körper wieder mehr zu schätzen. Das Buch sollte allen Mut machen, denen es ähnlich ergeht oder die auch mit einem gesunden Körper eine Sportart ausüben und hin und wieder mit Zweifel geplagt sind. Hut ab für diese tolle Leistung!
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4.0 von 5 Sternen Schicksale - und wie man sich und sie besiegt !! 11. Dezember 2011
Von Udo Kewitsch VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Der einarmige Bandit war seinerzeit der Titel eines Lucky Luke Comics. Dieses Buch, dass die Geschichte von Wolfgang Sacher erzählt, hat damit nicht das geringste zu tun. Wolfgang Sacher ist 16 als ihm 16.000 Volt durch den Körper schießen. Sein Leben ist von dieser Zehntelsekunde an ein anderes. Sein Leidensweg beginnt und auf diesem Weg zwischen Frust, Angst, Depression und Selbstmordgedanken widerfahren dem Jugendlichen Sacher einschneidende Erlebnisse, die ihn auf eine andere Spur bringen sollen. Jahrzehnte später startet Sacher bei den Paralympics in Peking - überaus erfolgreich zudem. Dieses Buch schildert in abwechselnden Kapiteln die Geschichte eines Ausnahmesportler, die Gedanken eines frustrierten Behinderten. Es zeigt die Tiefen der Seele und verrät etwas von den Glückshormonen als Botenstoff. Wenngleich die Sprache in diesem Buch keinen Literaturpreis erhält, so ist doch die Authentizität der Erzähler (Wolfgang Sacher und der befreundete Journalist Werner Müller-Schell) verantwortlich für die gute Lesbarkeit dieser eindrucksvollen Lebensgeschichte. Ein Mutmacher für Betroffene, ein Ausrufezeichen für alle Gesunden, die sich doch so sehr über ihre vermeintlichen Wehwehchen echauffieren. Aber auch eine spannende Reportage für Sportbegeisterte, die an ihrem jüngsten Trainingsplan verzweifeln und sich zu einem "ich schaff das nicht" verleiten lassen.
Fazit: sehr lesenswerter Mutmacher.
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