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Der dunkle Schirm Taschenbuch – 1. Januar 2004

20 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (1. Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453873688
  • ISBN-13: 978-3453873681
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 3,5 x 18 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 164.978 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Undercoveragent Fred wird auf eine Gruppe von Drogensüchtigen angesetzt, die "Substanz T" konsumieren, die neueste Droge in einem Amerika der nahen Zukunft. Unter dem Decknamen Bob Arctor ist Fred Teil der Szene; sein Doppelleben aber ist so geheim, dass selbst seine Vorgesetzten nicht um seine wirkliche Identität wissen. Abwechselnd verbringt er seine Zeit als Bob zusammen mit seinen abgedrehten Drogenfreunden, als Fred sitzt er vor einem Beobachtungsschirm, auf dem er sich Aufnahmen aus Bobs Leben ansieht.

Niemand weiß, woher Substanz T -- auch Tod genannt -- kommt und wer sie verbreitet. Unter dem Einfluss der Droge verliert Fred/Bob zunehmend den Bezug zur Realität. Während er Stunde um Stunde Bob Arctor auf dem Überwachungsvideos beobachtet, ahnt er schließlich nicht mehr, dass es sich dabei um ihn selbst handelt. Für seine Vorgesetzten aber ist Bob Arctor längst einer der Hauptverdächtigen des Drogenhandels.

Der stark autobiografisch gefärbte Roman ist Dicks große Abrechnung mit der Drogenmythologie der sechziger Jahre. Seine über viele Jahre währende Arbeit daran begann 1972, nach einem Zusammenbruch auf der World Science Fiction Convention in Vancouver. "Es brach mir das Herz, diesen Roman zu schreiben, es brach mir das Herz, ihn zu lesen. Die komischen Stellen sind die komischsten, die ich je geschrieben habe, und die traurigen sind die traurigsten -- und sie sind beide in ein und demselben Buch", so der Autor selbst über seinen Roman. Besser kann man es nicht ausdrücken: Die Schilderung der Drogenszene ist so treffend wie nur selten in der Literatur, urkomisch und tieftraurig zugleich.

Der Roman zeichnet sich obendrein durch einen perfekt durchkonstruierten Plot aus, bis hin zum überraschenden Ende. Ein Meisterwerk des Genres, und ein Höhepunkt der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. --Birgit Will

Pressestimmen

"Es gibt keine bessere Charakterstudie eines Undercover-Agenten im zeitgenössischen Amerika als diesen Roman." (Kim Stanley Robinson)

"Was Kafka für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war, war Philip K. Dick für die zweite." (Art Spiegelman)

"Es ist noch nicht zu spät für Philip K. Dick. Schlimmstenfalls ist es immer noch zu früh." (DIE WOCHE)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von RK, Germany am 30. Januar 2004
Format: Taschenbuch
Nach einer überaus fruchtbaren Schaffensphase in den 1960er Jahren geriet PKD Anfang der 70er in eine persönliche Krise, die in einem Nervenzusammenbruch, einem (halbseidenen) Selbstmordversuch und dem freiwilligen Eintritt in ein Therapiezentrum mündete. In "der dunkle Schirm" verarbeitete PKD seine Erfahrungen mit der Drogen-Subkultur und seine Therapie-Eindrücke zu einer schriftstellerischen tour-de-force, die trotz einiger (marginaler) SF-Einschläge eher der zeitgenössischen Literatur zuzurechnen ist. "Der dunkle Schirm" ist PKDs Meisterwerk der 70er, rasant und irrwitzig wie "UBIK" und "Palmer Eldritch", aber auch durchzogen von einer tiefen Düsternis. Als musikalisches Pendant kommen mir auf Anhieb die frühen "Joy Division" in den Sinn, und es verwundert nicht wenn man liest, dass einige Musiker aus dem New Wave- / Industrial-Umfeld Ende der 70er Dicks "dunklen Schirm" neben Ballard und Burroughs als maßgeblichen literarischen Einfluss nannten. - Und nicht zuletzt zeigt dieses Werk, dass im "Ghetto" der Science Fiction einige Bücher auf die längst fällige Anerkennung über die Grenzen ihres Genres hinaus warten. (Robert Silverbergs "Es stirbt in mir" wäre als ähnlich gelagerter Fall zu nennen.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Collin TOP 1000 REZENSENT am 19. Juni 2015
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die beiden ersten Romane PKDs, bevor er sich dem vielleicht kommerziellsten Genre der 50er Jahre zuwandte, waren „Gesellschaftsromane“, und mit dem SCANNER verlässt er gegen Ende seiner Karriere nochmals seinen über die Jahrzehnte bevorzugten Tummelplatz und kommt hier weitestgehend ohne die genretypischen SF-Zutaten aus.
Hier begegnet uns der amerikanische Albtraum in Reinkultur als eine Nation, in der Konsum die oberste Bürgerpflicht ist und die Bürger vom Staat so weit nur irgend möglich überwacht werden; Hätte PKD die technische Entwicklung länger verfolgen können, er wäre über die globalen Machenschaften der NSA als letzter erstaunt gewesen. Big Brother is tapping you, um Orwell einmal zu paraphrasieren. Die Bevölkerung zerfällt in Plastic People, die sich über die Hundescheiße auf dem Gehweg mehr als über das sie umgebende menschliches Elend ereifern, und in die Drogenkonsumenten, die dem amerikanischen Wahnsinn entfliehen wollen und in Irrsinn und Paranoia enden.
Kein mir bekannter Autor hat so brillant über Täuschungen, Rausch und Wahn geschrieben und hat seine Protagonisten so um und um getrieben, sie durchgeschüttelt und bis an den Rand und darüber hinaus gepuscht wie PKD, der selbst ein großer Paranoiker war. Im SCANNER liest sich das beispielsweise so: „An der Peripherie seines Lebens lauerte irgendein feiger, hinterhältiger Freak, der sich nicht traute, ihm offen entgegenzutreten, sondern ihn aus dem Verborgenen heraus fertig zu machen versuchte. Eigentlich gar kein richtiger Mensch, sondern eher ein als Mensch getarntes Symptom ihres ganzen Lebens hier.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Gerritzen am 30. Oktober 2009
Format: Taschenbuch
Jedes Mal, wenn ich Philip K. Dick lese, werde ich hinweggefegt von seinen visionären Erzählungen. "Der dunkle Schirm" ist kein Science-Fiction-Roman, höchstens ein Drogenroman mit SF-Elementen. Doch der allumfassende, fesselnde und zutiefst verstörende Plot, der sich in seinen groß angelegten Ausmaßen tatsächlich erst auf den letzten Seiten enthüllt, entspricht Dicks charakteristischem Stil. Mich hat die Auflösung schlichtweg umgehauen, und ich bin völlig hin und weg von der institutionellen, gesellschaftlichen Matrix, die Dick enthüllt: In seinen paranoiden Phantasien steckt eine verblüffende und beängstigende Wahrheit.

Bob Arctor, dessen geheime Identität "Fred" ist, sucht als verdeckter Drogenermittler nach dem Produzenten und Vertreiber der Modedroge "Substanz T" (T für Tod). Bob ist durch seine Ermittlungen selbst zum Konsumenten der Droge geworden und lebt mit zwei abgewrackten Drogenfreaks, Barris und Luckmann, in einem verkommenen Haus in Kalifornien. Als verdeckter Ermittler erhält Fred den Auftrag, Bob Arctor zu beobachten - und somit hat er die Aufgabe, sich selbst zu observieren. Durch seine zunehmende Abhängigkeit von Substanz T kann Bob Arctor bald nicht mehr von seinen Identitäten als Ermittler und Zielobjekt unterscheiden und gerät in eine verwirrende Identitätsstörung, in der er die Realitäten seiner Existenz nicht mehr unterscheiden kann. Er verliert den Bezug zu seinem Ich. Erst gegen Ende des Romans enthüllt sich ein größerer Kontext, wird doch Bob / Fred nur benutzt, um an die Drogenbosse im Hintergrund heranzukommen ...
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hais Karrabi am 3. Februar 2005
Format: Taschenbuch
Philip K. Dick war einer der genialsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Und dies ist sein zweitbestes Buch.
Die Story: Undercover Drogenfahnder Fred ist selbst süchtig nach der Droge, die er bekämpfen will. Substance D. Die Folge ist die entwicklung verschiedener Persönlichkeiten. Auch Fred hat's erwischt. Als er auf den Drogendealer Robert Arctor angesetzt wird, wird ihm erst langsam klar, wen er da Überwacht. Schließlich führt das ganze zu einem bitterbösen Ende, das wohl keiner Vorraussehen kann.
Das Buch ist cool geschrieben und die Charaktere sind, wie in allen PKD romanen normale, oder fast normale Bürger. Diesmal jedoch kommt noch der Autobiographische Aspekt hinzu. Dick verarbeitet hier seine eigene Drogenvergangenheit. Die gewisse Distanz, die das Buch etwas unheimlich wirken lässt ist der größte Reiz, denn man bekommt niemals eine ganze Geschichte serviert. Man weiß, was der protagonist wissen muss oder bekommt hintergrundinfos. Mehr nicht.
FAZIT: Tolles Buch mit einigen Überraschungen, dass sehr fasziniert.
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