Beide Filme sind zwar schon älter, aber absolut sehenswert. Die Effekte lassen sich natürlich nicht mit den heutigen vergleichen, dennoch sind sie spannend aufgebaut und harmonieren mit der Geschichte.
Im dunklen Kristall wird sehr eindrucksvoll der ewige Kampf zwischen Gut und Böse dargestellt. Der Drang zur ewigen Weltherrschaft und alles bestimmenden Macht, die bereit ist über alles hinwegzugehen, ohne Rücksicht auf Verluste.
Auslöser ist ein Kristallsplitter, der aus einem großen makellosen riesigen Kristall bricht und diesen dadurch verdunkelt, dabei geschieht die klare Trennung von Gut und Böse und das Böse übernimmt vorerst einmal die Herrschaft für viele Jahre. Dem Gegenüber steht das Gute, welches auf den passenden Moment zum Eingreifen wartet und erfolgreich diejenige Person heranzieht, welche einer Weissagung nach der einzige ist, der den Endgültigen Aufstieg des Bösen verhindern kann. Dazu muß er sich auf den Weg zum dunklen Kristall machen, erst auf diesem Weg erfährt er die ganzen Zusammenhänge und auch, was er für einen Sieg des Guten tun muß. An seiner Seite finden sich immerwieder Weggefährten auf der gefahrvollen Reise, die im auf den Wegen bis hin zum Endkampf zur Seite stehen.
Bei der der Reise ins Labyrinth handelt es sich um einen Teenager, der zu Beginn der Geschichte noch ein verzogenes, phantasievolles, aber auch liebenswertes, unreifes und unsicheres Mädchen ist, welches im Laufe der Geschichte sich selber einschätzen und erkennen lernt und dabei an innerer Stärke und Reife gewinnt.
In der Handlung soll das Mädchen ihren Stiefbruder, der noch ein Kleinstkind ist, hüten und muss deshalb ihr Spiel ( Theaterspiel mit dem fiktiven Koboldkönig aus ihrer Phantasie )unterbrechen. Da sie von ihrem Stiefbruder sehr genervt ist, wünscht sie sich, das er vom Koboldkönig in dessen Reich geholt werden soll. Hier beginnt eine schöne, spannende, gefahrvolle und teils auch lustige Geschicht, in welcher das Mädchen versucht, ihren Bruder ( ab diesem Moment erkennt sie ihn als Bruder an ) wieder zurückzuholen. Dabei stellt sie sich dem Kampf gegen den durchtriebenen, hinterlistigen, herzlosen aber auch gutaussehenden ( es soll ja auch die zarte aufkeimende Liebe des Mädchens zu ihm erklären. ) Koboldkönig. Dieser wird hervorragend von David Bowie dargestell, welcher auch sehr schöne Lieder zur Handlung passend singt. Das Mädchen erhält auf diesem unbekannten Weg der vor ihr liegt Hilfe von den unterschiedlichsten Figuren und erkennt was Freundschaft und Vertrauen zu erhalten einerseits aber auch zu geben andererseits bedeutet. Auch das verwirrende Gefühl der ersten zarten Zuneigung lernt sie dabei kennen.
Viel Spaß beim Anschauen!