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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 15. Juni 2014
Das Foto auf dem Cover ist eine interessante Wahl, denn es steht im starken Kontrast zum Titel: statt dem dunklen Feind ist hier ein lichtes Wesen abgebildet, das man mit dem Guten assoziiert - ein Engel, wenn auch einer, den die Zeit halb zerstört und zerfressen hat. Auch wenn das Cover mir vielleicht in einer Buchhandlung nicht direkt ins Auge gesprungen wäre, hat mir gut gefallen, dass hier nicht eines der üblichen Klischees verwendet wurde!

Apropos Klischees: die erste Frage, die ich mir bei jeder Rezension stelle ist die, wie originell die Geschichte ist. Hier kommt einem die Grundidee erstmal sehr bekannt vor: Junges Mädchen trifft jahrhundertealten Vampir, die beiden verlieben sich und stellen sich verschiedensten Bedrohungen. Seit Twilight gibt es das in tausend Variationen, und ich muss ehrlich zugeben, dass ich dieser Art von Vampirroman inzwischen ein wenig überdrüssig bin... Eigentlich. Aber! "Der dunkle Feind" ist kein Twilight-Klon, denn die Vampire sind nicht von der glitzernden Kuschelvariante, sondern eher "klassische" Vampire: gefährliche Raubtiere, die Menschenblut trinken. Back to the roots, und das hat mir gut gefallen! Die Autorin gibt diesen altbekannten Wesen der Nacht dabei ihre ganz eigene, besondere Note.

Und das lag zum großen Teil am Schreibstil, der (besonders für einen Debütroman) erstaunlich souverän und gekonnt daherkommt! Wunderbare Bilder lassen die verschiedenen Szenen vor dem inneren Auge auferstehen, und der Stil hat oft etwas Zeitloses und fast ein wenig Märchenhaftes.

Sarah war mir direkt sympathisch, und sie wirkte auf mich sehr authentisch und glaubhaft. Ok, ein bisschen naiv ist sie manchmal, und was die wahre Natur von Corbian betrifft, ist sie erst erstaunlich blind... Aber das ist ja auch verständlich - schließlich glaubt man unumstößlich zu wissen, dass es keine Vampire gibt! An Corbian gefiel mir, dass er (wie schon gesagt) kein typischer Romantasy-Vampir ist: er ist ein zwiespältiger Charakter, der in seinem langen Leben durchaus auch Schlechtes getan hat. Einerseits ist er tatsächlich ein ewiger Teenager, erstarrt in einem Alter, in dem man sich noch nicht hundertprozentig selber gefunden hat, und andererseits ist er ein zeitloses Raubtier, das einen Teil seiner Menschlichkeit längst hinter sich gelassen hat und jetzt selber überrascht ist über seine Gefühle für Sarah. Ich mochte ihn nicht immer, aber ich fand ihn immer interessant. Und das hatte etwas sehr Reizvolles!

Hettie, die alte Bibliothekarin, mochte ich dagegen uneingeschränkt. Sehr gut fand ich, dass sie im Laufe des Buches noch eine weit wichtigere Rolle spielt, als man am Anfang erwarten würde - überhaupt haben manche der Charaktere überraschende Seiten und entwickeln sich in andere Richtungen als erwartet. Und das macht Charaktere doch gerade erst vielschichtig und interessant!

Das Tempo bleibt in der ersten Hälfte des Buches eher bedächtig, denn so lange dauert es, bis Sarah nach und nach begreift, was Corbian wirklich ist. Manchmal fand ich merkwürdig, wie wenig sie hinterfragt: sie hat keine Telefonnummer von Corbian, keinerlei Möglichkeit, ihn zu kontaktieren... Wenn sie ihn treffen will, bleibt ihr nichts übrig, als nachts in der Stadt herumzuirren wie ein verirrtes Hündchen, bis er zu ihr kommt. Dafür braucht es schon wirklich blinde Verliebtheit - aber andererseits unterstreicht das natürlich gerade die kompromisslose Macht von Corbians Anziehungskraft.

Die Romantik entwickelt sich dementsprechend sehr schnell: es ist buchstäblich Liebe auf den ersten Blick, womit ich eigentlich immer so ein bisschen meine Probleme habe... Außerdem bin ich grundsätzlich ein wenig skeptisch, wie sich ein uraltes Wesen wirklich von einem Teenager angezogen fühlen kann, der im Vergleich ja fast noch ein Baby ist. Aber dafür gibt es hier einen triftigen Grund, den man erst spät in der Geschichte erfährt! Im Rückblick erklärt das Einiges und macht die Liebesgeschichte für mich viel schlüssiger und glaubhafter - und schön geschrieben ist sie ohnehin, dafür hat die Autorin wirklich ein feines Gespür.

In der zweiten Hälfte des Buches ziehen Tempo und Spannung immer mal wieder kräftig an, aber es steht dennoch stets die Liebe zwischen Sarah und Corbian im Mittelpunkt. Ein wenig verstört war ich darüber, wie sie in ihrer Verliebtheit auch eigentlich Unentschuldbares entschuldigt - sogar dann, wenn ein von ihr geliebter Mensch darunter grausam zu leiden hat! Besonders gegen Ende fand ich fast schon bestürzend, wie wenig Einfluss Freunde und Familie auf Sarahs Entscheidungen haben. Da hätte ich mir wesentlich mehr Raum für Sarahs Zweifel und moralischen Zwiespalt gewünscht! Der Kontrast zwischen der Sarah zu Beginn der Geschichte und der Sarah am Ende der Geschichte ist manchmal sehr extrem, und diese Wandlung tritt sehr plötzlich ein.

Andererseits... Vielleicht zeigt uns die Autorin auch nur ganz bewusst eine verborgene Seite von Sarahs Natur, die hier nach und nach ans Licht tritt - was zu dem oben schon erwähnten triftigen Grund passen würde?

Fazit:
Wer Vampirgeschichten voll dunkler Romantik liebt, aber die Nase voll hat von vegetarischen Kuschelvampiren, sollte diesem durchaus gelungenen Debütroman eine Chance geben. Er lebt vor allem von Ardy K. Myres bildreichem, dunkel-poetischem Schreibstil, der besonders in den den romantischen Szenen zur Geltung kommt. Viel nervenzerfetzende Spannung oder bluttriefenden Horror sollte man allerdings nicht unbedingt erwarten - es ist die Liebesgeschichte, die deutlich im Mittelpunkt steht!
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am 3. Juni 2014
Dieser Roman hat mich in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und lädt zum zügigen Lesen ein, und durch die Ich-Form war ich schnell in die Geschichte eingetaucht und konnte mich gut mit Sarah identifizieren.
Gleich zu Beginn war ich von der Geschichte gefesselt, und die aufkommende Spannung hat dazu geführt, dass ich das Buch nicht mehr an die Seite legen wollte. Durch den Verlauf der Story steigert sich die Spannung immer mehr, bis man zum Ende hin selbst beim Lesen bald den Atem anhält. Auch zwischendurch gibt es mehrere Spannungsspitzen, die zum Teil unerwartet kommen, so wie auch einige Wendungen. Dadurch bleibt die Story bis zuletzt fesselnd und interessant.
Die Autorin hat in ihrem Buch auf die gängigen Klischees zum Thema Vampire verzichtet, so dass der Leser eine frische Geschichte geboten bekommt, für die ich 5 Sterne vergebe.
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am 26. August 2014
Hier hab ich wieder Schwierigkeiten einen geeigneten Anfang zu finden. Ich schwanke sogar noch mit der Anzahl der Sterne.
Selten hat mich eine Geschichte so verwirrt zurückgelassen.

Anfangs rutscht man recht bequem rein. Das Tempo ist gemäßigt und man lernt erst mal diverse Protagonisten kennen. Zeitweise fand ich es sogar ein wenig nüchtern. Es dauert wirklich vermeintlich lange, bis tatsächlich etwas passiert ist, was mich fesseln konnte. Dies war allerdings auch nicht unbedingt positiv behaftet. Denn man obliegt dem Eindruck: Das gabs alles schon und wird dementsprechend nur noch mit einem Augenverdrehen bewertet. Doch hier täuscht man sich.
Man wird weggeführt von der weichgespülten Kuschelvarianten des Vampirs, während die Story ordentlich an Tempo zulegt. Die Spannung steigt.

Das Ende in sich war stimmig, obwohl ich das Gefühl hatte, noch ein wenig mehr über diese Viererkonstellation zum Schluss erfahren zu wollen, denn genau das hat mich wirklich fasziniert.

Der Schreibstil an sich war flüssig und angenehm zu lesen. Vieles hätte nicht ausformuliert werden müssen, wirkte aber trotzdem nicht zu aufgesetzt. Das Cover ist absolut Geschmackssache, kann aber als Eye-Catcher bei mir nicht punkten, passt jedoch zur Story.
Bis die Geschichte in Fahrt kommt, plätschert es allerdings meines Erachtens ein wenig dahin. Trotzdem konnte die Autorin mit dem letzten Drittel absolut überzeugen. Daher vergebe ich nach langer Überlegung vier Sterne.

Fazit: Wirklich lesenswert!
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am 11. Juni 2014
Ich habe vorher noch nie einen Vampir-Roman gelesen, nur davon gehört! Auf Empfehlung habe ich diesen Roman angefangen zu lesen und er zog mich sofort in seinen Bann. Sehr flüssig geschrieben, die Handlung bis zum Schluss sehr spannend und nicht vorhersehbar. Man kann sich gleich in die Akteure hineinfühlen. Ein sehr gelungener Roman. Mehr davon!!!!
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Auf der Party eines Freundes Benny lernt die 17-jährige Sarah einen geheimnisvollen Fremden kenne. Zuerst hält sie das ganze für nicht real, aber als sie ihn dann noch einmal trifft, weis sie, dass er real ist. Benny offenbart ihr dann, dass er ihn für einen Vampir hält. Sarah will der Sache selbst auf den Grund gehen und spioniert ihm nach. Dabei entdeckt sie eine Welt, von der sie bisher keine Ahnung hatte.

Erzählt wird diese Geschichte aus der Sicht von Sarah. Sie ist ein völlig Mädchen bis zu dem Tag an dem sie Corbian kennen lernt. Wie vermutet ist dieser ein Vampir, aber kein glitzender Emo-Vampir, sondern da greift die Autorin eher auf klassische Elemente zurück. Die Vampire hier trinken Blut von Menschen und haben auch schon den ein oder anderen dabei getötet. Insgesamt ist die Stimmung düster und geheimnisvoll, was mir sehr gut gefallen hat. Die Liebesgeschichte steht im Mittelpunkt der Handlung, die beiden kommen sich recht schnell näher. Mir ging die Annäherung der beiden etwas zu schnell, die Autorin hätte sich ruhig etwas mehr Zeit lassen können bis die beiden zusammen kommen. Neben Sarah spielt Hettie eine wichtige Rolle. Hettie ist eine ältere Dame, die sich mit Sarah angefreundet hat. Hettie hat eine besondere Gabe, sie kann die Gedanken anderer lesen.
Am Ende lässt die Autorin dann alle Fäden zusammen laufen und überrascht mit dann doch mit einigen Dingen.

Ich kann hier auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für jeden aussprechen, der immer noch gerne Vampirliebesromane liest.
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am 8. Juni 2014
Ich war mir am Anfang alles andere als sicher, ob ich dieses Buch würde mögen können. Erstens hatte ich sehr lange kein romantisches Vampirbuch mehr gelesen, weil vor einigen Jahren der Hype sehr groß war und ich mich seitdem eher vom Thema ferngehalten habe, und zweitens konnte ich mit dem Titel und dem Cover nicht so recht anfreunden. Im Nachhinein passt beides wie die Faust auf's Auge, sowohl der Titel als auch das Cover, das mir mittlerweile sogar richtig gut gefällt in seiner Schlichtheit.
Dieses ganz wundervolle Buch wird hauptsächlich von einer Atmosphäre getragen, die dem herausragenden Schreibstil der Autorin zuzuschreiben ist. Es ist spannend, düster und an den richtigen Stellen melancholisch. Meiner Meinung nach ist es eines der besten Vampirbücher, das ich jemals gelesen habe. Ein Mix aus den guten Twilight-Stellen und der phantastischen Philosophie und Wortstärke der von vielen (auch mir) geliebten Anne Rice.
Inhaltlich gibt es meiner Meinung nach durchaus kleine Schwachstellen, an denen nicht zur Gänze poliert wurde, jedenfalls nicht so kritisch wie am Rest des Textes. Aber trotzdem bin und bleibe ich von diesem Buch begeistert. Anfangs gefiel mir Sarahs naive Art nicht, aber wenn jemand eine Entwicklung in dieser Geschichte durchmacht, dann sie. Am Ende habe ich sie genauso lieb gewonnen wie die "verrückte" Hettie und den sarkastischen Lio.
Mein einziger, bleibender Kritikpunkt ist die gewählte Auflösung eines Konfliktes, der Sarah und Gereon betrifft. Durch die fehlenden Erklärungen der eigentlich tollen Idee, wirkte es in meinen Augen etwas forciert. Wie gesagt, konnte mich der Rest jedoch überzeugen und über kleine Schwachstellen sehe ich gerne hinweg, wenn mich ein Buch derart zu begeistern vermag.
Wer gerne Lust auf ein spannendes, romantisches Vampir-Abenteuer hat, mit Stil und Prunk und Melancholie, der wird genauso wie ich feststellen, dass dieses Buch in einem Rutsch lesbar ist und man es einfach nicht mehr weglegen kann.
Ich für meinen Teil hoffe, dass ich mir dieses Buch bald auch als Print-Ausgabe ins Regal stellen und nochmals danach werde greifen können, so sehr hat es mir gefallen! Ich vergebe ganze 5 von 5 Sternen!
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am 15. Juni 2015
Klappentext: (Quelle Amazon)

„Wie lange ein Traum verweilt, hängt immer davon ab, wie sehr man hoffen, lieben und hassen kann.“

Das Leben der siebzehnjährigen Sarah nimmt eines Tages eine plötzliche Wendung: Nicht nur ihre älteste Freundin Hettie offenbart ihr eine unglaubliche Gabe, auf einer Party fällt Sarah auch noch einem ungeladenen Gast in die Arme. Wer ist der mysteriöse junge Mann, der für so viel Ärger sorgt und ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will? Als sie von ihrem Gastgeber erfährt, dass ihre Zufallsbekanntschaft ein Vampir sein soll, glaubt sie ihm nicht und beschließt, dem Ganzen selbst auf den Grund zu gehen. Dabei betritt sie eine Welt, die ihre eigene für immer verändert.

Meine Meinung:

Das Cover fiel mir sofort auf und ich war auf die Story richtig gespannt!
Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten im Geschehen. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, dadurch liest sich das Buch in einem Zug aus.
Erzählt wird die Geschichte aus Sarahs Sicht, so hatte ich als Leser einen guten Überblick über ihre Gedanken und Gefühle.

Die Protagonisten sind authentisch und realistisch beschrieben. Sarah habe ich sofort in mein Herz geschlossen.

Mir hat ja gleich zu beginn die Idee gefallen, etwas anderes als man es sonst liest. Ich muss sagen das hat die Autorin hervorragend umgesetzt!

Die Handlung ist spannend und fesselnd, man kann sich dem Buch nur schwer entziehen. Mir fiel es sogar schwer es auch nur aus den Hand zu legen.

Zusammenfassend gesagt ist Der dunkle Feind ein fesselnder Vampirroman der mich gut unterhalten konnte.
Ich denke Leser des Genres werden mit diesem Buch bestens bedient.

Fazit:

Mit Der dunkle feind ist der Autorin ein Vampirroman gelungen der durch seine Idee besticht und seinen Leser mitreißt. Dieses Buch bekommt von mir daher gute 4,5 Sterne.
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am 14. Mai 2015
Plot:
Die vielen Rezensionen, die das Buch als "düster" und "unnahbar" bzw. als "nicht typischen" Vampirroman bezeichneten, hatten mein Interesse geweckt.
Und tatsächlich:
Endlich handelt es sich mal nicht um allmächtige Supervampire, die sogar dem Sonnenlicht trotzen und die fähig sind, sich zum Guten zu wenden und dem Blut zu entsagen. Stattdessen ist das Böse (wenn man es so nennen kann - fressen und gefressen werden) allgegenwärtig.
Weder Corbian noch Lio machen einen Hehl daraus, dass es zum vampirischen Dasein gehört, Menschen auszusaugen, in vielen Fällen auch zu töten.

Charaktere:
Ich empfand es als spannend, die Protagonistin Sarah dabei zu beobachten, wie sie der "dunklen Verführung" (ja, sehr pathetisch, mir fällt gerade kein anderes Wort ein^^) zusehends verfällt.
Allerdings konnte ich nur schwer eine Bindung zu dem Charakter aufbauen. Anfangs verschließt sie ihre Augen vor dem Wesentlichen - verständlich, wenn es nur nicht so wahnsinnig offensichtlich wäre! Später himmelt sie Corbian derartig an, dass sowohl Familie als auch Freunde in den Hintergrund rücken, sie erinnert tatsächlich an das "heimatlose Hündchen", als das sie von Lio bezeichnet wird.
Die Beweggründe ihres Cousins Henk sind mir verborgen geblieben, ebenso schienen auch die Freundinnen Fredy und *leider Name vergessen* nur zur Deko zu existieren, was ich schade fand. Insbesondere das Ende und damit Sarahs letzter Entwicklungsschritt ist definitiv interessant, wobei für mich persönlich etwas mehr Bedauern und Zweifel schlüssig gewesen wären. Der Zeitsprung zu "3 Jahre später" kommt zu abrupt. Ebenso die Erklärung, was es mit Priara auf sich hat - auf zwei Seiten abgehandelt, ohne dass es eine besondere Relevanz hätte.

Sprache:
Die Autorin bedient sich einer sehr besonderen Wendungen, die die düstere Atmosphäre unterstreichen. Allerdings wird dieser Stil nicht dauerhaft beibehalten, sondern zweitweise unterbrochen, was mich sehr irritiert hat.
Zudem sind einige Rechtschreibfehler zu finden... Die "das-dass"-Verwechslung passiert jedem mal aus Versehen; sie sollte aber trotzdem vor der Veröffentlichung ausgemerzt werden.

Fazit:
Alles in allem kann ich den "dunklen Feind" Lesern empfehlen, die etwas andere Vampirgeschichten mögen und keinen glitzernden Supervampir, der das Gute in sich sucht, erwarten.
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Das Leben der 17jährigen Sarah verläuft in ruhigen Bahnen, bis sie eines Tages Corbian kennenlernt.
Er fasziniert sie, er ist anders und er ist geheimnisvoll.
Welches Geheimnis birgt Corbian?
Und warum sieht sie ihn nur nachts?

Der Einstieg in diese Geschichte verläuft recht geruhsam.
Wie das Cover vermuten lässt, haben wir es hier mit einem Fantasyroman zutun.
Hierbei geht es um Vampire.
Doch wer meint wir bekommen es mit einer typischen Vampirromanze zutun, der irrt gewaltig.
Diese Geschichte ist faszinierend, fesselnd und übt einen ganz eigenen Sog aus.
Die Atmosphäre ist kühl, düster und voller Magie.
An dieser Geschichte hat mir besonders gefallen, dass sie nicht verzärtelt wird.
Teilweise emotionslos, dennoch faszinierend begleiten wir Sarah auf ihrem Weg.
Wie sie Corbian kennen lernt, sich verliebt und sich ihre Welt völlig verändert.
Anfangs dachte ich noch, warum hat das Mädel keine Angst.
Aber mit der Zeit fragte ich mich das nicht mehr.
Denn irgendwie hatte man das Gefühl, es muss so sein.
Sarahs Erfahrungen sind ganz eigen und nicht dazu gedacht, alles zu romantisieren.
Hier geht es vielmehr um Schicksal und wie die Seelen miteinander verbunden sind.
Schicksal was heißt das schon.
Aber hier bekommt man eine völlig neue Sichtweise darauf.
Je weiter Sarah voranschreitet umso mehr wird ihr klar, sie muss Entscheidungen treffen, denn die Lage spitzt sich immer weiter in ihrem Umfeld zu.
Da wäre z.b. Henk, ihr leidlicher Cousin, der ihr immer wieder Ärger macht.
Dann muss sie auch feststellen, dass ihre einstige Freundin scheinbar wahnsinnig geworden ist.
Aber es zeigt uns auch auf , dass Menschen nur das glauben, was sie sehen.
An Mythen glaubt man nicht.
Schon verständlich, was man nicht sieht, kann man sich auch nicht vorstellen.
Der Abschluss dieses Buches hat mir sehr gut gefallen.
Ich habe es sehr begrüßt, dass hin und wieder noch Überraschungen auf mich gewartet haben, mit denen ich so nicht gerechnet hatte.
Ich kann nicht behaupten, dass mir Sarah sympathisch war, aber auch nicht unsympathisch.
Es war gleich spürbar, dass ihre Persönlichkeit reifer und weitsichtiger ist, als man es erwartet hätte.
Dennoch ihre Empfindungen und Entscheidungen haben mich teilweise doch etwas verwirrt und erschreckt.
Auch die anderen Charaktere wurden sehr gut dargestellt, man konnte sich ein sehr gutes Bild von ihnen machen.
Im Laufe des Buches hat man sich immer wieder Fragen gestellt, die am Ende auch schlüssig beantwortet wurden.
Auch wenn hier eine leicht emotionslose und kühle Atmosphäre herrscht, heißt das nicht, das man selbst nichts empfindet.
Ich habe durchaus mitgefiebert und mitgelitten, aber alles eher unterschwellig.
Die Spannung war jederzeit spürbar, aber vor allem diese Faszination und der Sog machen dieses Buch aus.
Es geht darum was es zu sagen hat und das hat mir gefallen.
Die Umschreibungen der Umgebungen und der Empfindungen haben mir sehr gut gefallen, dadurch hat sich direkt alles bildlich für mich dargestellt.
Es ließ sich recht einnehmend und fließend lesen, ich konnte nicht eine Sekunde aufhören, es hat mich enorm gefesselt.
Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge.
Wir erfahren hier alles aus Sarahs Sicht, dass heißt nicht das ihre Figur dadurch eine besondere Tiefe bekommt. Wir erfahren so viel von ihr, wie wir wissen müssen, aber an ihren Gedanken und Gefühlen teilzunehmen, half sie besser zu verstehen.
Die Wandlung, die sie im Laufe des Buches durchmacht ist enorm.
Das Cover und auch der Titel passen sehr gut zum Buch.

Fazit:
Ein Buch über Vampire, dass mal ganz anders ist.
Nichts wird hier romantisiert oder verzärtelt.
Eine Geschichte die fesselt und mit einer Düsterheit aufwartet.
Eine klare Leseempfehlung von mir.
Ich vergebe 4 von 5 Sternen, weil dem Buch mehr Emotionen gutgetan hätten. Das hätte die Charaktere einfach authentischer gemacht.
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am 5. September 2014
"Der dunkle Feind" von Ardy K. Myrne hat mich von der ersten Seite an gepackt und ich hatte den Roman sehr schnell gelesen.

Die 17-jährige Sarah ist eher eine Einzelgängerin. Ihre beste Freundin ist die alte Bibliothekarin Hettie, bei der sie viel Zeit verbringt. Ihre Eltern hätten hingegen gerne, dass Sarah sich etwas mehr ihrem Alter angemessen verhält, ausgeht, einen Freund mit nach Hause bringt, usw. Tatsächlich bietet sich sogleich eine passende Gelegenheit. Ihre Freundin Fredy nimmt sie mit auf eine Party, wenngleich diese einen etwas skurrilen Verlauf nimmt. Der Gastgeber Benny ergeht sich in vermeintlichen Fantasien darüber, dass auf dem Nachbargrundstück ein Vampir hausen würde. Er erntet dafür Gelächter und Spott und auch Sarah kann Benny nicht ernst nehmen. Als sie jedoch in den Park geht, um frische Luft zu schnappen, trifft sie auf einen schönen, blassen Unbekannten und Sarahs Schicksal nimmt ihren Lauf...

Ich habe lange überlegt, was mich an dem Roman so mitgerissen hat, warum ich ihn gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich denke, es liegt an seiner eleganten Schlichtheit. Ardy K. Myrne beschränkt sich auf das Wichtigste, jeder Satz ist sorgfältig gewählt und treibt die Handlung voran, sodass man immer und immer weiter lesen will. Sie verzichtet auf eine oftmals langatmige Darstellung von Gewissenskonflikten oder auf eine lange Kennenlernphase zwischen Mensch und Vampir. Dennoch fehlt nichts. Man hat nicht im Geringsten das Gefühl, dass sie hier und da ausführlicher sein hätte müssen, dass man sich mehr wünschen würde oder mehr Tiefe. Man könnte zwar einzelne Passagen ausbauen, aber ob der Roman daraus wirklich einen Gewinn ziehen würde, möchte ich ernsthaft bezweifeln. Es wird immer genau soviel verraten, wie am Punkt der Geschichte notwendig ist. Andere Informationen, die scheinbar willkürlich eingestreut sind, erhalten immer ihre Bedeutung. Mal auf der nächsten Seite, mal zwanzig Seiten später. Dem Leser wird der Denkprozess erspart, für die Handlung wichtige Elemente herauszufiltern, was natürlich ein unbewusster Vorgang ist, aber die Leselust durchaus hemmen kann. Es ist nämlich wirklich alles von Bedeutung. Dabei wird aber der Leser in keiner Weise überfordert. "Der dunkle Feind" ist ein stimmiger und flüssig zu lesender Roman, der absolut lesenswert ist. Von Ardy K. Myrne möchte ich gerne mehr lesen!
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