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Der dritte Mann - StudioCanal Collection [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Orson Welles, Alida Valli, Paul Hörbiger, Ernst Deutsch, Trevor Howard
  • Regisseur(e): Carol Reed
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Deutsch (DTS HD), Englisch (DTS HD), Französisch (DTS HD), Spanisch (DTS HD)
  • Untertitel: Deutsch, Niederländisch, Spanisch, Französisch
  • Region: Region A/1, Region B/2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 16. September 2010
  • Produktionsjahr: 1949
  • Spieldauer: 105 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (81 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003M22BA0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.955 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

s/w
Der amerikanische Schriftsteller Holly Martins, der im besetzten Wien seinen Freund besuchen will, erfährt bei seiner Ankunft von dessen plötzlichem Tod. Aber ist Harry Lime wirklich Opfer eines Verkehrsunfalls geworden? Entschlossen, die Wahrheit herauszufinden, gerät Martins zwischen alle Fronten: Da ist die Militärpolizei, nach deren Behauptungen Harry ein skrupelloser Verbrecher war, da sind seine undurchsichtigen Freunde - und da ist Anna, die ihn geliebt hat, und in die sich nun Holly Martins verliebt ...
Ein preisgekrönter Klassiker des subtilen Kriminalfilms, in dem Orson Welles, Joseph Cotton und eine Riege weiterer Weltstars zu den unsterblichen Zitherklängen von Anton Karas schauspielerische Glanzleistungen liefern.

Amazon.de

Das zerbrochene Europa nach dem Zweiten Weltkrieg wird in Carol Reeds meisterlichem Thriller perfekt dargestellt. Schauplatz ist das immer noch durch den Krieg paralysierte Wien. Holly Martins (Joseph Cotten) ist Alkoholiker und Autor trivialer Romane, der nach Wien kommt um seinen alten Freund Harry Lime (Orson Welles) zu besuchen. Aber als Cotten in Wien ankommt, ist Limes Begräbnis in vollem Gang. Von Limes Freundin und einem britischen Besatzungsoffizier erfährt Martins von Behauptungen, dass Lime in erpresserische Machenschaften verwickelt gewesen sei. Martins schwört, den Ruf seines Freundes wieder herzustellen. Als er tiefer in die Nachkriegsintrigen gezogen wird, findet er mehrere Schichten von Täuschung und Betrug, die er verzweifelt versucht, aufzuklären. Welles lange aufgeschobener Auftritt ist zu einem Meilenstein des modernen Kinos geworden; dies ist nur eine von Dutzenden von Kameraeinstellungen, die die aus dem Gleis geratene Nachkriegsgesellschaft widerspiegelt. Cotten und Welles schauspielerische Leistung setzte Maßstäbe und die Zithermelodie von Anton Karas verfolgt den Zuschauer noch lange nach Ende des Films. --Anne Hurley -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von jury HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 17. November 2010
Format: DVD
Manche älteren Filme wie "Die Brücke am Kwai", "Alexis Sorbas", "Casablanca" oder eben "Der dritte Mann" bleiben gerade wegen einer markanten Filmmusik lebendig in der Erinnerung. Dass darüber hinaus die spannende Kriminalgeschichte um den Schieber und Arzneipanscher Harry Lime Anfang der 50er Jahre ein Gassenfeger war, dürfte allgemein bekannt sein.

Der amerikanische Schwarzmarkthändler Harry Lime (Orson Welles, 34) lädt seinen Jugendfreund Holly Martins (Joseph Cotton, 44), einen erfolglosen amerikanischen Schundschriftsteller, nach Wien ein. Doch der kommt gerade recht zu Harrys Beerdigung.

Im Wettrennen mit der Vier-Mächte-Polizei in der internationalen Zone des geteilten Wien macht sich Holly Martin auf, die merkwürdigen Umstände, unter denen sein Freund gestorben sein soll, zu untersuchen. Dabei lernt er die attraktive Anna Schmidt (Alida Valli, 28), die mit Harry liiert war, kennen. Eines Abends sieht er vor deren Wohnung einen kurzen Moment einen Mann in einem Portal stehen, der wie Harry Lime aussieht...

Die düstere Szenerie des zerbombten Wien, die elegische Zither-Musik, das historische Schwarz-Weiß, das Riesenrad und natürlich die Unterwelt Wiens, die Katakomben, haben diesem Film ein einzigartiges Flair verliehen. Die Atmosphäre der zerbombten Stadt wirkt bedrückend.

Historisch betrachtet handelt es sich bei dem "Film Noir" von Carol Reed selbstverständlich um einen Markstein der Filmgeschichte, der in manchem zum Vorreiter der heute so beliebten "Thriller" geriet. Für die "Beste Schwarz-Weiß-Kamera" erhielt Robert Krasker 1951 einen Oscar.
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71 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von P. Zeh am 22. November 2006
Format: DVD
Aufgrund der schlechten Rezensionen bzgl. der Bild- und Tonqualität bei den beiden vorangegangenen DVD-Erscheinungen von Kinowelt und SZ habe ich mir diesen Film bislang nicht auf DVD gegönnt.

Bei dieser Fassung wurde das Bild nun endlich komplett überarbeitet. Die Szenen werden auf meinem 32-Zoll-Philips-LCD glasklar und sehr kontrastreich dargestellt. Der Ton ist zwar nur Mono, kommt aber trotzdem gut rüber. Etwas verwirrend ist die deutsche Sprachversion, da hier nicht immer klar wird, wann der Amerikaner Holly Martins (der nur wenig deutsch spricht) auf deutsch und wann auf englisch angesprochen wird.

Hier hilft es sich die englische Fassung (evt. mit dt. Untertiteln) anzusehen.

Fazit: Diesen Film (in der ARTHAUS-PREMIUM-Version!) muss man haben!
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44 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von P. Zeh am 22. November 2006
Format: DVD Verifizierter Kauf
Über den Film brauche ich nichts zu sagen. Aber die Umsetzung desselben auf DVD ist schlicht miserabel. Bei dieser Version sind dieselben Bild/Ton-Probleme wie bei der Kinowelt-Ausgabe von 2001 (dort nachzulesen).

Meine Empfehlung: Hiervon die Finger weglassen und stattdessen die Arthaus-Premium-Edition kaufen, bei der Bild und Ton komplett überarbeitet wurden.
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42 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. November 2002
Format: DVD
Toll, dass es diesen Klassiker nun auch auf DVD gibt. Es gibt Filme, die schaffen von der ersten Sekunde an Athmosphäre - "Der dritte Mann" ist so ein Film. Die Handlung fesselt, die Musik ist klasse und Orson Welles (wenn im ganzen Film auch nur vielleicht 15 Minuten zu sehen) ist phantastisch. Über die Asynchronität der Sprache in der englischen Originalversion kann ich nichts sagen, da ich nur kurz in die englische Fassung hinein gesehen habe. Zu den deutschen Untertiteln aber folgendes: sie SIND ausblendbar. Denn obwohl auf der DVD-Hülle steht, sie seien es aus lizenztechnischen Gründen nicht, wird schon im Sprachauswahl-Menü darauf hingewiesen, dass sie es doch sind (und das hat bei mir auch anstandslos funktioniert). Zusatzmaterial existiert faktisch nicht (bis auf ein paar Trailer), daher auch nur 4 Sterne. Sprich: Toller Film, den ich aber für die hier im Moment verlangten 24.99 nicht kaufen würde, wenn man ihn aber wie ich für 4.99 zufällig im Karstadt sieht, kann man schon mal zuschlagen :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von express am 25. November 2014
Format: DVD
Als Produzent Sir Alexander Korda gerade aus Wien nach London zurückkehrte, hatte Graham Greene eine Eröffnungszeile, die geradezu auf eine Story wartete. "I had paid my last farewell to Harry a week ago, when his coffin was lowered into the frozen February ground..." Im Vorwort der Erstausgabe (1950) erläutert Graham Greene bereits im ersten Satz, "The Third Man was never written to be read but only to be seen." Es wird deshalb argumentiert, dass Graham Greene vor dem Drehbuch die Novella schrieb, um die Atmosphäre und Charakterisierung auszuarbeiten, die ihm als Quellenmaterial (er war bereits vor den Dreharbeiten nach Europa und Wien gereist) für das "film Treatment" diente auf dem der Film aufgebaut wurde. Die Novella wurde unter demselben Titel von Heinemann Ltd. veröffentlicht (zusammen mit The Fallen Idol).

Regisseur Carol Reed inszenierte im Lauf seiner Karriere etwa 40 Filme, aber seine goldene Zeit war kurz und umfasste gerade drei Jahre in den späten 1940ern mit Odd Man Out, The Fallen Idol (mit Michèle Morgan) und The Third Man. Aber diese Filme katapultierten ihn an die vorderste Front des britischen Films dieser Periode. Der letztgenannte war seine zweite Zusammenarbeit mit Graham Greene und gilt nicht nur als einer der besten Film Noir, sondern als einer der besten Filme die überhaupt je in Great Britain gedreht wurden, und der heute noch gern gesehen wird, unter anderem auch weil er nicht in den Fehler verfällt, die Intelligenz der Zuschauer zu unterschätzen. Ausserdem wurde der Film von Männern realisiert, die mit der Zerstörung Europas aus erster Hand vertraut waren.
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