Jetzt lese ich nichts mehr von hera lind. Ihr Schreibstil, den man anfangs originell, frech und anders finden konnte, läuft sich allmählich tot, wenn man feststellt, daß sich in verschiedenen Büchern oft ganze Absätze gleichen!
Und wie sieht's mit der Handlung aus? Heldin im jeweiligen Alter der Autorin will nicht mehr länger Heimchen am Herd sein und emanzipert sich. Trennt sich vom langweiligen Ehegatten, macht hokuspokus Bilderbuchkarriere (selbstverständlich mit Spitzenverdienst, daher auch nie finanzielle Probleme), bringt Karriere easy mit Kindern unter einen Hut, da einfach so immer selbstlose Freundin (Nachbarin....) existiert, die nichts lieber tut als (manchmal sogar unentgeltlich) fremde Kinder betreuen. Und Traummänner für jeden Wunschbereich gibt's noch dazu! Also - auch beim "Doppelten Lothar" nichts Neues.
Einmal hat es mich ja auch amüsiert - so als modernes Märchen.
Aber wenn man weiß, wie man sich als geschiedene Frau, Alleinerzieherin um die 40 fühlt, stellt man fest, daß einen die Superweiber und Zauberfrauen ziemlich nerven!