oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
tvhits In den Einkaufswagen
EUR 8,72
Onlinehandel Lipowsky In den Einkaufswagen
EUR 8,99
CD-DVD-Tont... Berlin In den Einkaufswagen
EUR 9,06
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der diskrete Charme der Bourgeoisie
 
Größeres Bild
 

Der diskrete Charme der Bourgeoisie

Fernando Rey , Delphine Seyrig , Luis Buñuel    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,78 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 1 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Freitag, 1. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Das Gespenst der Freiheit EUR 9,06

Der diskrete Charme der Bourgeoisie + Das Gespenst der Freiheit
Preis für beide: EUR 17,84

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Der diskrete Charme der Bourgeoisie

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Das Gespenst der Freiheit

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Darsteller: Fernando Rey, Delphine Seyrig, Stéphane Audran
  • Regisseur(e): Luis Buñuel
  • Komponist: Guy Villette
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono), Französisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 18. März 2010
  • Produktionsjahr: 1972
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0032HC0NI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.143 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Eine Gruppe wohlhabender, kultivierter und ästhetisch orientierter Menschen verabredet sich immer wieder zum Essen und versucht, die Mahlzeiten mit dem Ernst religiöser Feste zu zelebrieren. Trotz zahlreicher Versuche gelingt es ihnen jedoch kein einziges Mal, ihren kulinarischen Genuß zu vollenden. Unter anderem werden sie durch einen toten Restaurantbesitzer und eine Gruppe von Soldaten an ihrer wichtigsten Beschäftigung gehindert. Dennoch führen sie ihre Experimente unbeirrt fort und denken nicht daran, aufzugeben.

Produktbeschreibungen

Sechs Angehörige der High Society planen ein Abendessen gehobener Klasse in elitärem Kreis. Doch das stilvolle Dinner muss aufgrund verschiedener Missverständnisse und Pannen dauernd verschoben werden. Ob die Gäste den Termin vergessen haben, ein toter Restaurantbesitzer im Nachbarzimmer den Appetit verdirbt, die Gastgeber über ihren Sextrieb das Menü vernachlässigen oder das Militär einmarschiert - das elegante Mahl scheint einfach nicht zustande zu

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mrs. Peel
Von Amazon bestätigter Kauf
In der Bourgeoisie ist der Teufel los, denn Luis Bunuel kann es einfach nicht lassen! Erneut erteilt er den Großbürgern eine bittere Lektion, indem er sich diesmal klammheimlich in den intimen Kreis einer elitären Runde aus drei Männern und drei Frauen einschleicht, wo er den permanenten Versuch, sich zu einem gemeinsamen Essen zu verabreden, stets aufs Neue zum Scheitern bringt, weil eine unglückliche Verkettung von Missverständnissen die Freude an dem opulenten Gelage immer wieder zunichte macht. So irren sich die Gäste im Datum oder der Besitzer eines Lokals, auf das man ausweicht, liegt wenig appetitlich in einem Nebenraum als Leiche aufgebahrt; später ist das Gastgeberehepaar indisponiert, weil sie lieber ihren sexuellen Leidenschaften nachgehen und zu allem Überfluss stürmt auch noch eine Kompanie Soldaten den Ort des Geschehens, so dass die Bourgeoisie, so sehr sie sich auch müht, einfach nicht zu Tische kommt.

Schleifenartige Wiederholungen sind der Stoff aus dem Alpträume gemacht werden, doch egal welche Gemeinheit Luis Bunuel aus seiner unerschöpflichen Wundertüte an peinlichen Momenten auch parat hält, diesen sechs Personen gelingt es stets, krampfhaft die Etikette zu wahren, und so zu tun, als wäre nichts geschehen. Zumal hier drei Herren am Tisch sitzen, die sich ganz bewusst in diskretem Charme üben, weil sie wissen, dass sich ihr Wohlstand auf schmutzigen Geschäften gründet. Einer von ihnen ist Don Rafael, Botschafter des fiktiven Staates Miranda, einer korrupten Bananenrepublik irgendwo in Lateinamerika. Er schmuggelt Kokain nach Frankreich ein und verkauft es an die anderen beiden Herren weiter, weshalb die Mafia und eine linksradikale Terroristin aus seiner Heimat ihm auch nach dem Leben trachten. Doch dies spielt nur am Rande eine Rolle, denn Bunuel entlarvt die Bigotterie der feinen Kreise auf süffisante Weise bei Tisch und es ist wirklich bemerkenswert mit welcher selbstgefälligen Gleichgültigkeit diese Herrschaften eine fröhliche Schicht belanglosen Geplauders über unangenehme Themen wie Korruption und soziale Verelendung legen und sich in ihrem stocksteifen Benehmen als blasierte Ignoranten entpuppen, die in einer Welt gefangen sind, wo die graue Lebenswirklichkeit für die Arroganz der Macht keine Rolle mehr spielt und der Alltag scheinbar nur noch aus Sex und alkoholischen Getränken besteht. Dazu werden die drei Damen von Bunuel zu schmückendem Beiwerk degradiert, das sich in oberflächlichem Smalltalk übt, während sich die Männer in exaltierten Fachsimpeleien über die verschiedensten Gesöffe ergehen. Und wem dieser Film nicht gefällt, der bekommt zumindest ein Rezept für einen herzhaften Martini mitgeliefert: am besten trocken und ungerührt, gebadet in Eiswürfeln mit einer Temperatur von 15 Grad unter Null, einen kleinen Spritzer Gin hinein und den Cocktail standesgemäß in einem kegelförmigen Glas servieren. Kosten sollte man den edlen Trunk wie einen Champagner, nämlich ganz vorn auf der Zunge. Das beruhigt die Nerven, was auch bitter nötig ist, denn die Angst vor einer möglichen Razzia schwingt immer mit, so dass die Herren sogar das Militär in ihrer Runde tolerieren, um ihre Privilegien zu sichern. Denn wieso sollte die Armee auch einen Drogenring auffliegen lassen, wenn die Soldaten selbst Marihuana rauchen müssen, um ihr Berufsrisiko (den Tod) besser ertragen zu können? Und obwohl die Netzwerke der Macht sie schützen, dringt das Trauma der verpatzten Abendessen dennoch bis in die Träume der Großbürger vor. So öffnet sich plötzlich ein Vorhang und der illustre Kreis sieht sich auf einer Theaterbühne wieder, wo ihnen ein Souffleur vorgefertigte Texte zuflüstert, als seien sie Schauspieler, die mit geheuchelten Worten versuchen, sich gegenseitig etwas vorzumachen. In einem anderen Traum erschießt Don Rafael einen Oberst, weil dieser das macht, was sich seine Tischnachbarn in der Realität kaum wagen würden, nämlich kritische Fragen zu den Missständen in seiner Republik zu stellen, die sich selbst mit noch so eloquenter Rhetorik ("Guerillas gehören bei uns zur Folklore!") kaum wegwischen lassen. Womit Bunuel ganz ungeniert den wunden Punkt der gesellschaftlichen Eliten aufdeckt, die bis heute nicht in der Lage sind, das Fehlen einer allgemein verbindlichen Ethik, durch eine persönliche Moral zu ersetzen.

Auch in diesem Film hält der Meister wieder ein paar schauerliche Momente für den Zuschauer bereit, wenn er uns in die dunkle Schattenwelt entführt, wo Geister, Spuk und Mord regieren. Zwei Soldaten erzählen jeweils eine Geschichte aus dem Totenreich, die Bunuel auch ziemlich gruselig umsetzt: Ein kleiner Junge rächt seine verstorbene Mutter, die ihm in fahlen Bildern aus dem Jenseits heimsucht, denn er soll seinen Stiefvater vergiften, der seine leiblichen Eltern auf dem Gewissen hat. Ein anderer Traum zeigt einen Soldaten, der auf einer endlos langen Strasse durch die Stadt der Toten wandelt. Ein Chor an murmelnden Stimmen wird zum Ausdruck der erlösten Seelen. Und auch Bunuels obligatorischer Seitenhieb auf den Katholizismus darf nicht fehlen. So heuert ein Bischof bei einem der Paare als Gärtner an, um den Mörder seiner Eltern zu finden und ihn wenig gnädig ins Jenseits zu befördern. Die Großbürger lassen solche Geschichten freilich kalt, aber man darf sich sicher sein, auch die sechs Snobs bekommen, was sie verdienen, so dass am Ende die aufgesetzte Fassade mit einem Donnerschlag krachend in sich zusammenstürzt und alles unter sich begräbt: die Eliten, die Autoritäten und den Katholizismus. Eben jene Eckpfeiler der Gesellschaft an denen Luis Bunuel in seinem Schaffen in aller Respektlosigkeit rüttelte.

Vielleicht ist das sogar einer der schönsten Filme von Luis Bunuel, weil er auf leichtfüßige Art und Weise den Surrealismus aus seinem frühem Schaffen mit dem schwarzen Humor des Spätwerks verbindet und so ganz nebenbei in seiner ironischen Erzählweise und den zynischen Dialogen sehr nah an die politische Satire heranrückt. Mit von der Partie sind auch hier wieder die üblichen Verdächtigen wie Fernando Rey, Paul Frankeur und in einer Nebenrolle Michel Piccoli. Bonusmaterial ist auf dieser Einzel-DVD nicht vorhanden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bissiger Witz 14. November 2011
Von zopmar
Der Titel ist ein poetischer Euphemismus. Eigentlich führt uns der Altmeister Bunuel die gehobene Klasse der Gesellschaft vor mit all ihren Macken, ihren konventionellen Zwängen und oftmals auch sinnfreie Aktionen. Sie sind auch triebgesteuert, aber oberflächlich. Small Talk beherrscht die Zwischenräume. Das zeitlose an dieser Groteske ist die Fülle an unglaublichen Wendungen, die nichts von ihrem Biss und ihrem Witz verloren haben. Bunuel spielt mit den Erwartungshaltungen der Zuschauer nur um sie ein ums andere Mal zu enttäuschen, zu überraschen oder gar zu schockieren.
Dabei würden manche Gags heute in den Abteilungen Comedy, Mystery oder Horror erscheinen. Da arbeitet z. B. ein Bischof als Gärtner, er nimmt einem Sterbenden die Beichte ab und erschießt ihn anschließend. Eine Frau wird vom eigenen Ehemann im Schlafzimmer eines Anderen entdeckt, nur weil der ihr seinen 'Eumel' zeigen will, Offiziere kiffen und Diplomaten sind Drogenkuriere u.v.a.m. Wenn es zu blutrünstig wird, entpuppt sich die Szene allerdings als Traum. Wenn man dann an der makaber-skurrilen Schraube immer weiterdreht, muss es mit einem Massaker aller Beteiligten enden. Doch am Ende spazieren die Leinwandgrößen der 70er Jahre (Rey, Seyrig, Cassel, Audran u.a.) über eine Landstrasse zur nächsten Einladung. Einfach toll dieser aberwitzig, surreale Witz.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jfobg
... und er hat viele gute Filme gedreht. Dieser ist eine Aneinanderreihung von absurden Szenen, in der eine Gruppe Menschen (wieder mal hervorragend: Fernando Rey und auch Stephane Audran!) aus der besseren Etage des Lebens pausenlos in ihrer Borniertheit vorgeführt wird. Komisch, makaber und sehr unterhaltend.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:






Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de