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Der deutsche Wortschatz nach Sachgruppen [Sondereinband]

Franz Dornseiff
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2000

Worte, nichts als Worte
Ein Wörterbuch der deutschen Sprache zu erstellen, ist immer wieder eine große Herausforderung. Viele Sprachebenen von der Umgangssprache und der gehobenen Sprache über die Literatursprache und standardisierten Formeln bzw. Redensarten bis zu fremdsprachigen Einflüssen müssen berücksichtigt werden, wenn ein Wörterbuch das gesamte Spektrum der deutschen Sprache abdecken soll. Dies ist in dem vorliegenden Werk überzeugend gelungen. Besonders interessant und hilfreich ist die Unterteilung in übersichtliche Sachgruppen. Das Verständnis der einzelnen Bergriffe wird auf diese Weise ebenso erleichtert wie das schnelle und effektive Suchen nach Erklärungen und Synonymen. Ein echtes Standardwerk für Begriffe und Bedeutungen!
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Sondereinband: 922 Seiten
  • Verlag: Vma-Vertriebsgesellschaft; Auflage: Lizenzausgabe der 5. A. 1959. (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3928127659
  • ISBN-13: 978-3928127653
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 17,2 x 6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 248.654 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Lobenswert ist auch, dass der Verlag neben der Print- auch eine - tadellos funktionierende - CD-Rom-Ausgabe des neuen Dornseiff vorlegt." (Oliver Pfohlmannin: www.literaturkritik.de, 2004)

"In der Hand aller, die schreiben, übersetzen oder Deutsch unterrichten, ist das Werk mit seinem einzigartigen Strukturierungsprinzip eine wichtige Ergänzung zu den herkömmlichen alphabetischen Wörterbüchern. Vor allem trägt es zur Abwechslung nicht nur in literarischen Texten bei, erhöht ihre Lesbarkeit und Verständlichkeit. Wer das widerlegen wollte, schlage unter Beweis nach und finde dort von na also! bis apriori oder triftig 188 einschlägige Bestandteile des Wortschatzes - echt gut!" (Harald Loch in: Hamburger Abendblatt 2004) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor

Uwe Quasthoff forscht und lehrt in der Abteilung "Automatische Sprachverarbeitung" am Institut für Informatik der Universität Leipzig. Herbert Ernst Wiegand ist Ordinarius für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Heidelberg. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


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3.7 von 5 Sternen
3.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Standardwerk mit kleinen Schwächen 16. Dezember 2006
Von A. Wolf
Format:Taschenbuch
Ein jeder, der sich in künstlerischer oder wissenschaftlicher Hinsicht mit dem Kulturgut Sprache beschäftigt, kommt um die Anschaffung eines Synonymlexikons nicht herum. Immerhin wird der deutsche Wortschatz in der Regel zwischen 300.000 und 500.000 Lexemen angegeben; dies mutet gewaltig an im Vergleich zu unserem aktiven Wortschatz, denn selbst die begabtesten Redner kommen kaum über 10.000 Wörter hinaus. Freilich schlummert im passiven Wortschatz vieles, das man einmal gehört oder gelesen hat, bloß man benutzt es eben nicht. Gerade dort, wo es um begriffliche Präzision oder Vielfalt geht, ist es unbedingt geboten, auf Hilfsmittel zurückzugreifen.

Eines davon ist der "Dornseiff". Mit seinen 933 Seiten und seiner Tradition - die erste Auflage erschien 1934 - hat sich dieser Wälzer seinen Ruhm erstritten, und zwar nicht zu Unrecht. Insbesondere die Struktur nach Sachgruppen ist ein unübertroffenes Glanzlicht dieses Werkes, denn so findet man etwa unter dem Eintrag "Überall" neben Redewendungen "auf Schritt und Tritt" und echten Synonymen "allerorten" auch fremdsprachliche bzw. biologische Begriffe, etwa "ubiquitär". Das Studieren dieser Begriffe erweitert den sprachlichen Horizont immens und letztlich ist es diese Struktur, die es ermöglicht, den Dornseiff theoretisch einfach aus Lust und Laune zur Hand zu nehmen, um damit seinen Wortschatz zu erweitern.

Ein Manko bleibt allerdings festzuhalten, daher gibt es auch nur vier Sterne: Das Werk des Sprachwissenschaftlers Franz Dornseiff (1886-1960) ist zwar im Laufe der Jahre immer und immer wieder sorgfältig erweitert worden, gleichwohl gewinnt man den Eindruck, dass wirkliche moderne Verwendungsmöglichkeiten von Wörtern - d.h. neu hinzugekommene Identifikationsbasen von Lexemen - selten zu beobachten sind. Auch das Register vermag nicht immer zu überzeugen: Unter dem Eintrag "Mimikry" (Gestaltwandel) wird man auf "Nachgeben/Schlaffheit" verwiesen. Hier liegt faktisch eine falsche Bedeutung zugrunde.

Dennoch, wer den Dornseiff im Schrank stehen hat, der wird vielleicht manchmal einiges über das Stiefkind deutsche Sprache erfahren, das er noch gar nicht wusste. Und während sich aus berufenen und vielfach unberufenen Mündern Stimmen zur deutschen Rechtschreibreform äußern, kann man im Dornseiff einfach versinken und erkennen, wie schön, facettenreich, poetisch und vielfältig die deutsche Sprache letztlich ist.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Standardausstattung für Spracharbeiter 21. März 2004
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Wer sich mit Sprache befaßt, als Autor, Übersetzer, Germanist, Lehrer, Redenschreiber, dessen Werkzeugkiste sollte den Wahrig, einen Grammatikduden und dieses Werk umfassen. Der Dornseiff erlaubt die schnelle, präzise und überaus interessante Suche nach Synonymen, verwandten Worten, Wortgruppen und Ersatzbegriffen - besser, als jeder Thesaurus, ausführlicher, als jedes Lexikon, sinnreicher als jedes Wörterbuch. Der Wortschatz scheint zu explodieren, wenn man sich einmal auf das Experiment eingelassen hat, wobei der Fehler natürlich zu vermeiden ist, um jeden Preis die eigene Schriftsprache zu permutieren: Manchmal bleibt der "stehende" Begriff best choice, auch, wenn zwei Seiten lang sinnverwandte Worte angeboten werden. Aber der Dornseiff kann auch als kreative Stütze gewertet werden, weil leicht verwandte Bedeutungen die Chance eröffnen können, dem zu bearbeitenden Schriftstück eine neue, möglicherweise bessere Richtung zu geben
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Fundgrube! 16. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Nicht allein die schier unerschöpfliche Anzahl an Wörtern, die dieses Buch birgt, versetzt den interessierten Leser in gelehriges Staunen, sondern auch die tiefenscharfe Systematik, nach welcher Dornseiff Begriffe einander zuordnet und aus dem Füllhorn der deutschen Sprache einen reichen, leicht zugänglichen Schatz als ein klug und anschaulich verknüpftes, lebendiges Wesen der Sprache gestaltet, einzigartig zumindest im deutschen Sprachraum.
Dazu der äußerst günstige Preis: Eine hervorragende Anschaffung!
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