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Buchnotiz zu : Die Zeit, 07.12.2000
Wohl in kaum einem anderen Land werde soviel Geld für die Erhaltung des Tropenwalds ausgegeben wie in Deutschland, eröffnet Andreas Eckert seine Kurzbesprechung. Nicht nur der deutsche Wald, auch der Tropenwald ist ein Mythos, in dem die verschiedensten Szenarien, Bilder, Motivketten aufeinandertreffen: "deutsche Dschungeldiskurse" nennt sie nach Essig der Herausgeber, ein Freiburger Geologe. Insgesamt ein lesenswertes Buch, meint Eckert, der zwei Beiträge besonders hervorhebt: einen von Caroline Fetcher, die sich mit dem "Urwalddoktor" Albert Schweitzer beschäftigt hat, sowie einen Text des Herausgebers, der die Denkmuster in den Tie rfilmen und -büchern von Bernhard Grzimek analysiert. In beiden Fällen spiele die Identitätssuche der Deutschen nach dem Nationalsozialismus eine Rolle, kommt Eckert zum Schluss: der Tropenwald als Spiegelbild der guten kosmopolitischen Deutschen.
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Pressestimmen
07.12.2000 / Die Zeit: Tropenwald "Eine lesenswerte Anthologie über deutsche 'Dschungeldiskurse'."
10.12.2000 / Der Tagesspiegel: Dschungelbuch "Die Essays bieten Erkenntnis, ohne dass man sich im Dickicht wissenschaftlicher Betrachtungen verirrt."