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Der deutsche Goldrausch: Die wahre Geschichte der Treuhand
 
 
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Der deutsche Goldrausch: Die wahre Geschichte der Treuhand [Broschiert]

Dirk Laabs
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Pantheon Verlag; Auflage: 3 (13. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570551644
  • ISBN-13: 978-3570551646
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.842 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Laabs Buch ist minutiös recherchiert und spannender als ein Krimi, denn die Wirklichkeit ist immer viel schlimmer.« (stern, 09.02.2012 )

»Sein spannendes, gut recherchiertes Buch zeichnet ein differenziertes Bild des „zentralen Symbols für Härten und Ungerechtigkeiten“ der Wende.« (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 19.02.2012 )

»Man sollte sich ein Wochenende Zeit nehmen, denn es wird schwer, das Buch vor der letzten Seite wieder aus der Hand zu legen.« (Falter (A), 28.03.2012 )

Kurzbeschreibung

Wie die DDR abgewickelt wurde – und wer daran verdiente

Dirk Laabs erzählt die Geschichte der Treuhand, jener »Superbehörde«, die ursprünglich angetreten war, das Volkseigentum der DDR vor dem Ausverkauf zu retten und am Ende verantwortlich war für drei Millionen Entlassungen. Es ist eine Geschichte, die im Schatten der Wiedervereinigung stattfand. Laabs eröffnet uns einen neuen Blick auf die Wendezeit, sein Buch ist Wirtschaftsthriller und Geschichtsbuch in einem.

Die Treuhand ist das zentrale Symbol für eine in Teilen misslungene Wiedervereinigung. »Größtes Schlachthaus Europas« rief man ihr 1994 nach ihrer eigenen Abwicklung hinterher. Niemals zuvor in der Geschichte hat es einen derart großen Konzern gegeben. Die Treuhand war für 10 000 Betriebe und vier Millionen Angestellte zuständig.

Im Osten herrschte 1989 Aufbruchseuphorie, im Westen Goldgräberstimmung. Wie das Rennen ausging, ist bekannt. Wie es dazu kam, schildert Dirk Laabs und bringt die wichtigsten Insider erstmals zum Reden. Er beschäftigt sich mit einem der spannendsten und gleichzeitig wenig beleuchteten Kapitel der jüngsten deutschen Zeitgeschichte und wird Diskussionen auslösen: War die Arbeit der Treuhand wirklich unumgänglich für die Vereinigung der beiden deutschen Staaten? Und war sie letztlich erfolgreich?


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Das Tagebuch der Beerdigung der Wirtschaft der DDR beginnt in diesem Buch am 6. Oktober 1989. Einen Tag vor dem vierzigsten Jahrestag der DDR sitzt eine kleine Gruppe von Dissidenten und Wissenschaftlern in Babelsberg zusammen und diese fragen sich ängstlich wie und vor allem wann die DDR in sich zusammenfällt, nach dem ob fragen sie schon längere Zeit nicht mehr.

Auf mehreren Seiten beschreibt Dirk Laabs die Rolle von Alexander Schalck - Golodkowski. Der Leser erfährt woher die große graue Eminenz des DDR Außenhandels herkam. Das er 1953 beispielsweise mit Panzern der Sowjetarmee das Haus der Ministerien in Berlin gegen die eigene Bevölkerung "beschützt" hatte, wusste ich bislang nicht.

Sehr genau mit Tages - und Ortsangaben schreibt der Autor dann seine Chronick wie die Treuhand die DDR - Wirtschaft schluckte. Sehr detailreich gibt Laabs Auskunft wie beispielsweise Tengelmann in Schwerin einzog und mit der HO umging. Dies ist ein sehr eindrückliches Beispiel, dass übrigens auch heute noch, in mir als ehemaligen DDR - Bürger, ungute Gefühle hervorruft. Das die DDR - Betriebe in der absoluten großen Mehrheit abgewirtschaftet hatten, unter anderem deshalb weil nie genug inverstiert wurde, war vielen Menschen längst klar, aber wie die Treuhand gerade im menschlichen Bereich mit der DDR insgesamt und auch mit vielen Arbeitern der mittleren und auch oberen Etagen umging, dass wird der Treuhand bis heute sehr verübelt.

Bis zum heutigen Tag hinterläßt die Treuhand ungute Bauchgefühle. Dirk Laabs formuliert diese sehr genau, als westdeutscher investigativer Journalist zeigt er sich sehr kenntnisreich.

Bis zum heutigen Tag ist eine wirklich wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas Treuhand unmöglich, weil unter anderem das Bundesfinanzministerium wichtige Fakten nach wie vor unter Verschluss hält.

Dirk Laabs macht mit seinem Buch eindrucksvoll klar, dass die eigentliche Aufarbeitung des Themas Treuhand erst noch von den politisch Mächtigen ermöglicht werden muss!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kubus
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Penibel recherchiert, fesselnd erzählt. Laabs hat Recherche-Arbeit abgeliefert wie man sie im Journalismus viel zu selten antrifft. Exzellent! Wäre 6-Stern-würdig.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Broschiert
Wie kann es sein, so fragt der Autor und Filmemacher Dirk Laabs in diesem gut recherchierten Buch über die Geschichte der Treuhand, die die Vereinigung der beiden ehemaligen deutschen Staaten nach 1989 wirtschaftlich abwickelte, dass nach der Abwicklung von über 10000 Betrieben mit vier Millionen Beschäftigten am Ende drei Millionen Arbeitslose und nur 34 Milliarden Gewinn standen ?

War die DDR, war die Lebensleistung ihrer Einwohner wirklich nicht mehr wert? Oder wer hat von den ganzen Deals der Treuhand eigentlich profitiert? Wer hat sich in diesem beispiellosen "deutschen Goldrausch" eine goldene Nase geholt und fährt deshalb heute noch in der Gewinnzone, während viele Ostdeutsche sich nach wie vor, oft schon in der zweiten Generation, als die Verlierer dieses in der Geschichte einzigartigen Prozesses sehen?

Dirk Laabs hat mit vielen Insidern gesprochen und sie zum Reden gebracht. Genau verfolgt er die Geschichte der Treuhand von 1989 bis zu ihrer eigenen Abwicklung im Jahr 1994. Ein spannendes Geschichtsbuch über die deutsche Wiedervereinigung und ihre bis heute spürbaren Folgen ist da entstanden, das sich stellenweise liest wie ein spannender Roman. Doch so lange die Archive der Regierung nicht zugänglich gemacht werden über diese Zeit, bleibt auch Laabs Buch, wie er selbst sagt, unvollständig.

Gab es wirklich keine andere Alternative, oder rechtfertigt der ökonomische Erfolg des neuen Deutschland nachträglich auch diese Mittel? Um diese Frage anzustoßen, hat Laab sein Buch geschrieben. Die vollständige Geschichte der Treuhand hingegen steht noch aus.
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