Wer kennt die Sage um den Artushof nicht? Von Chretien de Troyes zuerst erzählt, entwickelte sich der Artusroman in der mittelalterlichen höfischen Welt des Deutschen Reiches zu einer Versinnbildlichung vieler verschiedener Werte und Normen. Volker Mertens führt in diese Thematik ein und wirft einen sehr präzisen und ausführlichen Blick auf die Artusromane des Mittelalters, auf die höfische Welt und auf ihre Autoren.
Angefangen bei den Wurzeln (Chretien de Troyes)über Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach bis hin zum Rappoltsteiner Parzifal werden die Artusromane vorgestellt. Hierbei gibt Mertens Einblick in Entstehungsgeschichte, Rezeptionsgeschichte und Wirkung auf das mittelalterliche Publikum.
Die Romane werden inhaltlich wiedergegeben, sie werden einer gewissen Thematik zugeordnet und verschiedene Schemata z.B. zur Interpretation werden angegeben.
Für das Literaturstudium des Mittelhochdeutschen, aber auch für das Geschichtsstudium und nicht zuletzt für jeden Interessierten ist dieses Buch nicht zuletzt auch wegen seiner guten Lesbarkeit wärmstens zu empfehlen.