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Der demokratische Terrorist: Ein Coq-Rouge-Thriller
 
 
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Der demokratische Terrorist: Ein Coq-Rouge-Thriller [Taschenbuch]

Jan Guillou , Hans-Joachim Maass
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 418 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 3 (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492233716
  • ISBN-13: 978-3492233712
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 11,9 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 357.453 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»DasEnde schließlich schockiert, aber es steigert das Gefühl, mehr als nur einen Thriller gelesen zu haben.» Neue Presse Hannover

Kurzbeschreibung

Als Undercoveragent dringt er in den harten Kern der RAF ein, den er auseinandersprengen soll, indem er die Terroristen zu wüsten Aktionen bewegt: das ist der »demokratische Terrorist«, alias Carl Gustav Gilbert Graf Hamilton, schwedischer Topagent, Millionär und Musikfreund, der links denkt und rechts schießt. – »Das Ende schließlich schockiert, aber es steigert das Gefühl, mehr als nur einen Thriller gelesen zu haben.« (Neue Presse Hannover)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Terror und Tränen 13. September 2000
Format:Broschiert
Nach dem fulminanten Auftakt ("Coq Rouge") folgt mit "Der demokratische Terrorist" der zweite Band aus der Reihe um Carl Hamilton.

Anders als in seinen späteren Büchern kommt Guillou hier mit Höchstgeschwindigkeit zum eigentlichen Kern der Sache: Nachdem der deutsche Verfassungsschutz eher zufällig mitbekommen hat, dass deutsche Terroristen eine Aktion in Schweden planen und dafür einen Schweden mit einschlägigen Kenntnissen brauchen, wird schnell die Idee geboren, einen entsprechenden Lockvogel auszulegen. Der Leser von "Coq Rouge" ahnt natürlich sofort, dass nur Carl Hamilton der richtige Mann für diesen Job sein kann, und so kommt es auch.

Nach nur kurzem Gerangel wird Carl (der gerade seinen Hauptmann-Kurs bestanden hat - gibt es so etwas wirklich?) von seinem Chef (der ihn sehr gerne loswerden will - so etwas gibt es garantiert!) an die hässlichen Deutschen ausgeliehen, und nach einer kurzen Einweisung - natürlich bei der GSG 9, den Helden von Mogadischu, die Carl dennoch unheimlich alt aussehen lässt - geht es deep under cover weiter. Man kann das für leicht durchschaubar halten, ich halte es in diesem Fall aber für durchwegs positiv, dass ordentlich Zug im Kamin ist - denn die eigentliche Feldarbeit gestaltet sich noch langwierig genug. Sein Auftrag in Hamburg gestaltet sich nämlich zunächst recht zäh - aber das ist absolut sachgerecht, muss Carl doch äußerst umsichtig vorgehen und erst einmal auf sich aufmerksam machen. Schließlich gelingt es ihm - nachdem er einige tausend Mark in Sammelbüchsen von mehr oder weniger harmlosen Links-Sympathisanten gesteckt hat - sich zum harten RAF-Kern vorzuarbeiten und sich in eine der Zellen einzuschleusen. Ihm schlägt einiges Misstrauen entgegen, aber da er - aufgrund seiner eigenen Vergangenheit - in der ultralinken Terminologie und Ideologie absolut sattelfest ist (die Unterhaltungen in diesem eigentümlichen Kauderwelsch gehören übrigens zum köstlichsten, was Guillou zu bieten hat!) und zudem über genau die Waffenkenntnisse verfügt, die die Terroristen händeringend suchen, um endlich einen effektiven und effizienten Großeinsatz durchziehen zu können, wird er dennoch akzeptiert. Das Vertrauen der Terroristen gewinnt er nicht zuletzt auch durch einige Banküberfälle...

Der weitere Verlauf ist superspannend und bisweilen hochdramatisch; die Ereignisse lassen Carl auch Jahre später noch nicht los (im vorletzten Band schildert er z. B. einem seiner unterstellten Hauptleute einen wichtigen, intimen Teil davon). Bekannte Figuren aus "Coq Rouge" treten wieder auf und sorgen für die bei solchen Serien unabdingbare Kontinuität; ebenso wie die Verwicklungen, die das gewaltsame Ende der Story (näheres wird hier natürlich nicht verraten) mit sich bringt, in späteren Folgen wieder aufgegriffen werden. Insgesamt liegt mit "Der demokratische Terrorist" ein würdiger Nachfolger von "Coq Rouge" vor, der Hochspannung und uneingeschränktes Lesevergnügen garantiert. Auch wenn die Feinheiten des schwedischen Steuersystems für deutsche Leser nicht wirklich interessant sein dürften und Carls Probleme mit seinem unverschuldeten (weil ererbten, garantiert rein zufällig vergrößerten und nicht "wegzusteuernden") Reichtum vielleicht etwas umständlich und breit geschildert werden, wird hier jedenfalls Carls facettenreiche und gespaltene Persönlichkeit konsequent weiterentwickelt. Denn gerade die Skrupel, die Carl bei aller professionellen Abgeklärtheit empfindet (denn schließlich ist ein Banküberfall, auch wenn er mit Billigung des Staates geschieht, nunmal kein Pappenstiel), lassen ihn trotz seines Heldentums lebensecht und - ich darf es so sagen - liebenswert erscheinen.
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Würdige Fortsetzung 18. Januar 2010
Von ccheesy VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
In Hamburg wird ein Anschlag auf eine Kaserne der NATO verübt, bei dem mehrere Offiziere ums Leben kommen. Kurz darauf wird zufällig ein Telefonat abgefangen, bei dem nach einigem hin und her zwei bekannte Terroristen der RAF identifiziert werden können. U.a. anderem sprechen die beiden über einen möglichen Anschlag in Schweden. Das führt dazu, daß der Verfassungsschutz einen schwedischen Sicherheitsbeamten, der einem bestimmten Profil entsprechen soll, sucht. Man ist sich sicher: so ein Mann existiert nicht. Tut er aber doch in Person von Carl Gustav Gilbert Hamilton alias Coq Rouge.
Hamilton wird in die RAF eingeschleust und nach einiger Skepsis als Vollprofi in Sachen Waffen und Taktik akzeptiert.
Er schlägt bestimmte Ziele vor und nach und nach kristallisiert sich die CIA-Residenz in der amerikanischen Botschaft in Stockholm als das passende Ziel heraus. Zur Waffenbeschaffung fliegt Hamilton mit zwei RAF-Mitgliedern nach Damaskus, wo die ganze Sache aus dem Ruder läuft.
In Hamburg kommt es schließlich zu einem Showdown.

Auch im zweiten Teil der Coq-Rouge-Serie schafft es Jan Guillou, fast durchgehend die Spannung zu halten. Er hat wieder gründlichst recherchiert und erläutert die Zusammenhänge der politischen und terroristischen Szene im Deutschland der 80er sehr detailliert. Die Terroristen werden dabei nicht nur als solche dargestellt, sondern auch als Menschen mit Motiven, so verbohrt diese auch sein mögen.
Mitunter hatte ich das Gefühl, daß Guillou ein etwas zwiespältiges Verhältnis zu Deutschland hat. Jedenfalls hebt er gerne mal das typisch Deutsche hervor und zieht mit leisem Spot darüber her. Wen das nicht stört, der hat wieder einen äußerst spannenden Roman vor sich.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Auch der 2. Coq-Rouge-Krimi ist spannend bis zum Schluss. Das Ende bietet verschiedene Wendungen, mit denen man bis kurz vorher nicht gerechnet hatte. Carl Hamilton ist diesmal hauptsaechlich in Deutschland unterwegs. Man kann sich sehr gut das Vorgehen der Hauptperson vor den inneren Auge vorstellen, da das Umfeld sehr genau beschrieben wird. Um die Hauptperson richtig kennenzulernen sollte man vorher das erste Buch (Coq Rouge) lesen.
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