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Der brennende Mann [Taschenbuch]

Alfred Bester
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453164180
  • ISBN-13: 978-3453164185
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 676.510 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Der Graf von Monte Christo teleportiert: War in Besters erstem Roman "Demolition" Telepathie das Hauptthema, so ist es in "Der brennende Mann" die Teleportation, genauer das "Jaunten" von einem Ort zum anderen durch Gedankenkraft. Aufgrund der Symbolik und der ungewöhnlichen Sprache und Struktur des Romans verschaffte er der Science Fiction neue Impulse. Dieser Roman erschien in Deutschland zuletzt 1983 unter dem Titel "Tiger! Tiger!".

Die Handlung: Gully Foyle wird von der Besatzung des Raumschiffs "Vorga" im All zurückgelassen. Will er nicht sterben, muss er wohl oder übel teleportieren. Er schafft es, und von unbändigem Hass getrieben, rächt er sich an der "Vorga". Er entwickelt sich zu einem Superteleporter, der unglaubliche Strecken überspringen kann, zum "Tiger", einem Killer, vor dem niemand sicher ist und den alle abstoßend finden, außer der psychotischen Olivia Presteign. Doch in Foyles Bewußtsein spielt sich ein gegenläufiger Prozess ab. Zunehmend von seinem eigenen Handeln abgestoßen, wird Foyle zum "Brennenden Mann", der an seinem physischen Ich, der rohen Gewalt, zweifelt und sie schließlich überwindet. Der äußere Supermann weist nicht den Weg zu den Sternen, die er so gerne erreichen würde. Der "Brennende Mann" wird zum Symbol für Foyles wachsende Bereitschaft zur Liebe, die den Tod des äußeren Superhelden, des Außenseiters, mit sich bringt und die Geburt wahren Superheldentums ankündigt: geistige, emotionale, moralische und selbst ästhetische Überlegenheit.

In den letzten Kapiteln verschmelzen Foyles Supersinne seine Wahrnehmungen zu völlig neuen Eindrücken, die Bester mit stilistischen Tricks den Leser nachvollziehen lässt. Diese Schlußsequenz war für viele Genre-Autoren und Leser wegweisend und hat ihm eine feste Anhängerschaft verschafft.

Fazit: Enigmatische Gestalten agieren vor einer bizarren Szenerie, und innerer und äußerer Raum treffen zusammen. Für die Verhältnisse von 1956 war diese Kombination aufsehenerregend. Dennoch ist die Handlung im Grunde altbekannt: Es handelt sich um den Plot des "Grafen von Monte Christo" von Alexandre Dumas. Lediglich die innere Dimension, die Entwicklung zu einem übermenschlichen Wesen und doch zu einem "Brennenden Mann" ist ureigenster Bester? Ein Geniestreich. Das Vorwort stammt von Altmeister Robert Silverberg. --Michael Matzer -- carpe.com


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprühendes Ideenfeuerwerk 28. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Für mich ist dieses Buch ein Musterbeispiel für brillante Trivialliteratur, wobei "trivial" natürlich nicht gleichbedeutend mit "schlecht" ist. Es erinnert an einen bunten Comic-Strip; Handlung, Charaktere, Ambiente, Einfälle wirken leicht ins Groteske überzogen, es hat Tempo und ist abwechslungsreich.
Es gibt nur sehr wenige Bücher, die der Literatur, hier speziell dem SF-Genre, neue Impulse zu geben vermochten (ob einem selbst diese nun gefallen oder nicht), dieses ist eins davon. Bester brennt ein Feuerwerk neuer Ideen ab (Erscheinungsjahr 1956!), die mit Sicherheit eine Unzahl anderer Autoren beeinflusst haben; er ist a) originell und b) nicht langweilig. Somit hat er gegenüber Dumas mit seinem Monte Christo-Grafen (an den die Handlung des Buches angelehnt ist) schon mal in zwei Punkten die Nase vorn.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierendes Ideenkonglomerat 21. Januar 2005
Von Karl Hopf
Nachdem die Menschheit zufällig das Geheimnis der Teleportation durch Gedankenkraft, das "Jaunten", entdeckt, verändert sich auf der Welt so ziemlich alles. Transportfahrzeuge dienen nur noch als Statussymbol und wer sein Haus vor Einbrechern schützen will, der muß sich schon was einfallen lassen.
Nur die Reichweite ist noch recht begrenzt. Für interstellare Reisen kommt man ohne Raumschiffe nach wie vor nicht aus.

In diesem Zukunftsszenario havariert ein Raumschiff im All, dessen einziger Überlebender ein einfältiger Hilfsarbeiter, Gully Foyle, auf einem Wrackteil durchs Nichts treibt. Irgendwann zieht ein anderes Raumschiff vorbei, doch es nimmt ihn nicht mit. Ab hier kennt Gully nur noch eines: Rache.

Wie er dann doch gerettet wird und was für bizarre Gestalten er auf seinem privaten Feldzug trifft, ist ein Kaleidoskop von spannenden Szenarien und Ideen, um die Alfred Bester jeder moderne Sci-Fi-Autor beneiden darf. Und das meine ich ganz im Ernst.

Eine gewisse Parallele zum Grafen von Monte Christo ist tatsächlich ersichtlich, auch was die Romanze des Prot. mit der blinden Tochter einer seiner Todeskandidaten angeht, aber es kommt noch mehr: Gully entwickelt sich weiter, beginnt sein eigenes Handeln zu hinterfragen und darüberhinaus plagen ihn zunehmend Visionen von einem brennenden Mann, welche zunächst keinen Sinn ergeben zu scheinen und ihn an seinem Verstand zweifeln lassen.

Das Ende sei nicht verraten, wobei es auch ziemlich schwer wäre, es in Worte zu fassen. Es ist auf jeden Fall höchst erstaunlich.

Ob das nun DAS beste SF-Buch der Welt ist oder nicht, sei dahingestellt, ich halte es auf jeden Fall für eins der spritzigsten und durchdachtesten. Zu Recht als Meilenstein bezeichnet.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine ungewöhnliche Kost für den SF-Leser 21. März 2002
Eine gewöhnungsbedürftige, aber faszinierende Lektüre für den SF-Leser. Besters Brennender Mann ist eine rasante Story mit vielen - für die damalige Zeit - neuen Ideen, die später immer wieder in der SF auftauchen. Die Teleportation (bei Bester: Jaunten) ist ein vielfach genutztes Stilmittel (z.B. bei Perry Rhodan). Aber auch die Umkonstruktion eines Menschen auf beschleunigte Abläufe finden sich später wieder, z.B. bei Bulmers Nova-Mann. Dass sich die Story am Grafen von Montechristo anlehnt, ist für den Leser im Grunde zweitrangig, ist er doch damit beschäftigt, Besters rasantem Tempo zu folgen. Fazit: ein lesenswerter Roman, insbesondere für Leser, die sich mit der SF als ernstzunehmendem Genre auseinander setzen wollen. Für Neueinsteiger in die SF nicht unbedingt zu empfehlen. Es sein denn, Sie mögen es turbulent...
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Durchwachsen
Dieses Buch, das allgemein als ein Meilenstein der SF gilt und neben -Demolition- wohl auch das bekannteste und beste von Alfred Bester sein soll, konnte mich nicht sehr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2003 von Deval
5.0 von 5 Sternen Very Stylish Science Fiction
"The Stars, My Destination" (engl. Original) von Afred Bester hat die Science Fiction fraglos ein großes Stück weitergebracht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2002 von Jakob Lechelt
1.0 von 5 Sternen Surreal, Faszinierend aber Grausam
Ich finde das Buch ist zwar faszinierend und am Ende äußerst spannend geschrieben, aber es ist grausam. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2002 von Kristina Dittrich
1.0 von 5 Sternen grausam
Offensichtlich habe ich ein anderes Buch gelesen als meine werten Vorkritiker-ich möchte auch nicht ausschliessen, dass die Übersetzung vielleicht völlig daneben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. September 2000 von Rüpelzwerg
3.0 von 5 Sternen Furioses Ende
Für mich ist das Buch zwar ein gut geschriebener Abenteuerroman, aber kein Klassiker. Die Wandlung des Protagonisten von einem rohen, mit Hass erfüllten Menschen zu einem... Lesen Sie weiter...
Am 27. Juli 2000 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Sternengraf
Mit "Der brennende Mann" ist Alfred Bester ein zeitloses Meisterwek geungen. Eine Furiose Mischung aus Pyschogramm ,Sspionagethriller und Abenteuerroman . Lesen Sie weiter...
Am 5. April 2000 veröffentlicht
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