Der blinde Fleck 2014

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(19)
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"Der blinde Fleck" erzählt die Geschichte des BR-Hörfunk-Reporters Ulrich Chaussy (gespielt von Benno Fürmann). Er bekommt den Auftrag, über das Oktoberfest-Attentat, bei dem am 26. September 1980, 13 Menschen starben und mehr als 200 verletzt wurden, zu berichten. Zunächst plant er nur einen kleinen Beitrag, doch dann stößt er auf Widersprüche und Ungereimtheiten. So erfährt er beispielsweise im?

Darsteller:
Benno Fürmann,Nicolette Krebitz
Laufzeit:
1 Stunde, 35 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Thriller, Komödie
Regisseur Daniel Harrich
Darsteller Benno Fürmann, Nicolette Krebitz
Nebendarsteller Heiner Lauterbach, August Zirner, Jörg Hartmann, Udo Wachtveitl, Miroslav Nemec, Anna Grisebach, Simone Kabst, Wowo Habdank, Tessa Mittelstaedt, Isolde Barth, Ekki Belle, Walter Hess, Peter Rappenglück, Felix Hellmann, Michael Roll, Olaf Krätke, Mats Reinhardt, Udo Nagel, Hans-Maria Darnov, Ferdinand Schmidt-Modrow, Jochen Decker, Walter Schuster, Till Butterbach, Adam Makiewicz
Studio Michel Wagner Filmproduktion
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jimmy K. TOP 1000 REZENSENT am 30. Januar 2014
Format: DVD
Ein junger Mann namens Gundolf Köhler zündete im September 1980 eine Bombe auf dem gut besuchten Münchner Oktoberfest. Ungefähr ein Dutzend Menschen zählten zu den Todesopfern, die die Bombe forderte; viele weitere wurden zum Teil schwer verletzt. "Der blinde Fleck" erzählt die Geschichte um die Hintergründe des Attentats.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht nicht etwa der Bau der Bombe oder das Attentat selbst, sondern die Bemühungen eines BR-Journalisten namens Ulrich Chaussy (gespielt von Benno Fürmann), der versucht, gegen die Widerstände des Staatsschutzes und der Polizei die wahren Hintergründe des Attentats aufzudecken. Die zentrale Frage hierbei lautet: War Köhler ein Einzeltäter oder handelte er namens und im Auftrag einer größeren Gruppe?

Der Film hat viele, viele positive Merkmale. Zunächst einmal die Tatsache, dass ausnahmslos hervorragende Schauspieler in ihm mitwirken, so zum Beispiel einige aus dem deutschen Fernsehen bekannte Tatort-Kommissare (z. B. Udo Wachtveitl oder Miroslav Nemec). Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle die schauspielerische Leistung von Heiner Lauterbach, der den Staatsschutz-Chef Langemann spielt und seine Aufgabe sehr, sehr gut macht. Ich denke, er dürfte der beste Darsteller des ganzen Films sein.

Ein weiteres, echt positives Merkmal des Films: Das Fehlen jeglichen Pathos. Der Film wirkt nüchtern, fast schon steril und komplett auf die Fakten konzentriert, was beim Zuschauer den Effekt auslöst, dass man während des Ansehens schon ins Nachdenken gerät.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von StefanB TOP 500 REZENSENT am 17. Mai 2014
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Wenn es einen politischen Skandal gibt oder ein terroristischer Anschlag geschah, dann treten Politiker gern vor das Mikrophon und sagen Sätze wie „Ich verlange eine brutalst mögliche Aufklärung“. Und diese erwartet die Bevölkerung dann auch. In dieser Phase sind auch die Medien hellwach und berichten täglich. Doch durch andere Ereignisse rückt die Aufklärung immer mehr in den Hintergrund, bis sie vergessen ist. Das macht einen schon wütend, erst recht, wenn Menschen durch ein Attentat ihr Leben verloren haben oder für den Rest ihres Lebens gekennzeichnet sind. Der deutsche Film DER BLINDE FLECK berichtet über ein solches Vorgehen der Politik.

Am späten Abend des 26. September 1980 explodierte auf dem Oktoberfest in München eine Bombe, die mehrere Menschen tötete oder schwer verletzte. Natürlich waren alle an einer schnellen Aufklärung interessiert. Insbesondere der amtierende bayrische Ministerpräsident Franz-Josef Strauß, denn nur eine Woche später waren Landtagswahlen. Und so wurde bereits wenige Tage später der Student Gundolf Köhler, der bei diesem Attentat starb, als alleiniger Täter präsentiert. Doch war er wirklich ein Einzeltäter? Kann ein solcher Anschlag wirklich von nur einer Person geplant und durchgeführt werden? Und warum kannten Teile der Medien bereits den Täter, obwohl die Bundesstaatsanwaltschaft noch keine Namen genannt hatte?

Der für den Bayrischen Rundfunk arbeitende Journalist Ulrich Chaussy (Benno Fürmann) glaubt nicht an den Aussagen der Bundesstaatsanwalts Rebmann und ermittelt auf eigene Faust und erhält dabei Unterstützung aus hohen Kreisen.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gila TOP 500 REZENSENT am 24. Januar 2014
Format: DVD
Das Münchner Oktoberfest 1980 auf den Wiesn war wie immer gut besucht.

Frauen in hübschen Dirndl und Burschen in knackigen Lederhosen, Bier in Massen, Hähndl und Haxl zum Verzehr, alles passte. Die fröhliche und ausgelassene Oktoberfeststimmung wurde urplötzlich durch einen ohrenbetäubenden Knall unterbrochen. Panik breitete sich aus, niemand wußte was geschehen war. Bis lokalisiert war, woher dieses Explosionsgeräusch kam, vergingen Minuten.

Um 22 Uhr 19 tötete damals eine im Feuerlöscher versteckte Mörsergranate, bespickt mit Nägeln und Schrauben, versteckt in einem Papierkorb in der Nähe des Haupteinganges zur Theresienwiese 13 Menschen und unzählige wurden schwer verletzt.

Es war eine grausige Situation. Zahlreichen Menschen konnten bei ihrer Aufnahme in den Kliniken nur durch Amputationen von Armen und Beinen das Leben gerettet werden. Unvorstellbarer Horror für die Wiesnbesucher und ein Trauma, das für viele bis heute nicht überwunden ist.

Aufgrund der markanten und schweren Verletzungen, die ein dort tot aufgefundener Mann aufwies, wurde nach den ersten polizeilichen Ermittlungen dieser als Gundolf Köhler und zunächst als möglicher Mittäter identifiziert. Köhler wurden Verbindungen zur rechtsradikalen Wehrsportgruppe Hoffmann nachgewiesen, die bekannterweise in verschiedenen fränkischen Wäldern paramilitärische Übungen abhielten. Die Wehrsportgruppe war zu dieser Zeit vom Bundesinnenminister Gerhard Baum verboten worden.
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