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Der blaue Himmel: Roman (suhrkamp taschenbuch)
 
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Der blaue Himmel: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Galsan Tschinag
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 10 (28. Juli 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518392204
  • ISBN-13: 978-3518392201
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,9 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.939 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Galsan Tschinag
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Anfang ist der Traum. Aber davon darf keiner erfahren, weder die guten noch die schlechten Träume dürfen bekannt werden. So beginnt die Geschichte, die ein tuwinischer Junge aus der Mongolei erzählt. Er erzählt von seiner Liebe zur Großmutter, von seinem Hund Arsylang, von seinen Träumen und Hoffnungen. Galsan Tschiang läßt in diesem Roman seine Kindheit lebendig werden, das Leben eines tuwinischen Nomadenvolkes in der Steppe der Mongolei, den Überlebenskampf der Familie, das Auseinanderbrechen der alten Strukturen und Traditionen.

Über den Autor

Galsan Tschinag wurde 1943 als jüngster Sohn einer Nomadenfamilie in der Westmongolei geboren. Er ist Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwa, einer ethnischen Minderheit in der Mongolei. Sein Name in der Sprache der Tuwa lautet Irgit Schynykbai-oglu Dshurukuwaa. Nach Abschluss der Schule erhielt er 1962 ein Stipendium, das es ihm erlaubte, in die DDR zu reisen. Er lernte Deutsch und Germanistik in Leipzig. Seitdem schreibt er seine literarischen Texte vor allem in deutscher Sprache. Sechs Jahre später, 1968, kehrte er in seine Heimat zurück und lehrte an der Universität in Ulan Bator deutsche Sprache und Literatur, bis er 1976 wegen "politischer Unzuverlässigkeit" Berufsverbot erhielt. In den folgenden Jahren arbeitet er als Redakteur der Zeitschrift "Journalist" und als Cheflektor bei "Mongol Kino", wo er sich um die Verfilmung mongolischer Epen bemühte. Seit 1991 lebt er als freier Schriftsteller vor allem in Ulan Bator, ist aber auch viele Monate als Nomade mit seiner Sippe im Altaigebirge in der Nordwestmongolei unterwegs. Galsan Tschinag versteht sich als Mittler zwischen den Kulturen und ist im Ausland viel auf Lesereisen unterwegs. Seine Erzählungen wurden auch in zahlreiche andere Sprachen übersetzt.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
57 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Maria Conlan VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Wie fern sind wir von Naturerlebnissen und einfachem Leben, wie unnatürlich leben wir, technisiert und oft in mitmenschlicher Verarmung! Auch dies ging mir bei der Lektüre des Romans aus dem Umfeld des mongolischen Nomadenlebens auf. Dieser Roman zeigt kein ursprüngliches Paradies, sondern einen harten Kampf ums Überleben mit ganz einfachen Mitteln und in bescheidenster Umgebung.
Keine Klinik oder Arzt sind in der Nähe, wenn sich ein Kind verbrüht; Zähne werden selbst gezogen. Mensch und Tier sind dem Kampf mit den Naturgewalten brutalst ausgesetzt und leben aufs engste beieinander. Tod gehört zum Alltag, und das Thema Abschiednehmen zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman - alles aus der Sicht eines noch nicht schulpflichtigen Jungen.
Nach dem Kinofilm "Die Geschichte vom weinenden Kamel", der wohl ein paar Jahre später, aber im gleichen Umfeld spielt, war das eine sehr bereichernde Lektüre, weil sie so manches aus dem Film für mich erklärte, wieder aufleben ließ und vertiefte.
Beeindruckend war auch die Darstellung der menschlichen Beziehungen, das Nebeneinander der Generationen: jeder findet Gehör, ob Erwachsener oder Kind, jeder kann seine Tageserlebnisse abends erzählen und wird angehört. Der Autor versteht es, tiefe Gefühle sprachlich zu vermitteln und nachempfindbar werden zu lassen.
Ein Ausflug in eine fremde Welt, der lohnenswert ist, für jeden, der sich darauf einlassen mag und Interesse und Neugierde mitbringt, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ehrlich - kompromisslos - gut 14. November 2005
Format:Taschenbuch
Die Mongolei ist kalt. Im Winter fällt das Thermometer leicht auf 40 Grad unter Null; die Sommer dagegen sind kurz, heiß, schnell wieder vorbei. Und die Mongolei ist leer; riesige Landstriche, fast ohne eine Menschenseele.

Dieses Buch ist zwar über die Mongolei. Aber es ist alles andere als leer und es ist erst recht nicht kalt. Es geht um einen Nomadenjungen, der bei seinen Eltern in einem Zelt auf dem Altai aufwächst. Es geht um Natur, um Landschaft, um das Leben mit Tieren, den Jahreszeiten und wie die Menschen sich daran anpassen. Und es geht um die Liebe - ob zu einem Hirtenhund oder zu einer alten Frau, die die Familie aufnimmt und von allen bald nur noch Großmutter genannt wird -, es geht um Abschiednehmen, es geht um den Tod.

Galsan Tschinag - selbst als Nomade in der Mongolei geboren - hat diesen stark autobiographischen Roman vollständig auf Deutsch geschrieben, also nicht seiner Muttersprache. Und das merkt man manchmal. Die Sprache ist mitunter sperrig und holprig - und versprüht dadurch doch gerade denselben Reiz wie die Landschaft, die Menschen und die Gefühle, die der Roman äußerst lebendig auf die gerade mal 180 Seiten zaubert. Hier lohnt es wirklich, jedes einzelne Wort zu lesen. Ein warmes Buch für kalte Winterabende - und zum Nachdenken darüber, ob unser von Technologie geprägtes Leben wirklich der Weisheit letzter Schluss ist ...

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fremde Welt 6. Dezember 2005
Von Valentine TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Das Buch erzählt vom Leben eines mongolischen Nomadenjungen, der auf traditionelle Weise in einem Jurtendorf aufwächst, mit vielen Familienmitgliedern und Tieren.

Seine Tage verbringt er mit Schafehüten und all den anderen Tätigkeiten, die dort so anfallen - und natürlich mit seinem über alles geliebten Hund Arsylang.

Zeitlos wirkt diese Lebensweise, doch irgendwann dringt die Realität in die Erzählung ein: der Kommunismus ist auch hierher vorgerückt, die Kinder werden zwangsweise in die Schule geschickt, Teile der Verwandtschaft ziehen in organisierte Dörfer.

Ein durchaus interessanter Einblick in eine Kultur, von der ich sehrwenig wusste, gespickt mit (beinahe zu) vielen Originalausdrücken (ich wusste gar nicht, dass die mongolische Sprache Umlaute kennt und großzügigst verwendet!) Teilweise war mir die Geschichte aber ein wenig zu "unübersichtlich", ab und an habe ich mir mit der Zuordnung der Geschehnisse ein wenig schwergetan.

Sehr gut gefallen haben mir die Passagen über die Großmutter des Jungen und die enge Beziehung zu seinem Hund.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Authentisch, hin und wieder aber etwas ermüdend und stilistisch...
Galsan Tschinag ist der wohl bekannteste mongolische Autor in Deutschland. Da er von 1962 bis 1968 in Leipzig Germanistik studierte, schreibt er eine Vielzahl seiner Werke auf... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von FolkZeQuè veröffentlicht
für Musestunden
Es ist ein schönes Lesebuch, nicht mehr. Es erzählt vom Leben in einer weit von der unseren entfernten Kultur, geographisch und wertebezogen.
Vor 17 Monaten von derPraktiker veröffentlicht
Eintauchen in eine andere Welt
Ich habe in diesem Sommer 3 Wochen in der Mongolei verbracht. Wir sind mit Zelten unterwegs gewesen und haben auch in Jurten übernachtet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2009 von Christel Wachtel
Nachdenklich aber nicht ganz überzeugend
Dies ist die Geschichte eines jungen Tuwini, der in der mongolischen Steppe in einer relativ traditionellen Nomadengesellschaft aufwächst. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2007 von K. Beck-Ewerhardy
Traum eines mongolischen Jungen
Ein tuwinischer Junge aus der Mongolei erzählt. Eines Tages kommt eine alte Frau vorbeigeritten und zwischen dem Kind und ihr entwickelt sich eine enge Beziehung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2006 von H. P. Roentgen
...wie aus Altaistein geschnitten
Dieses Buch überragt alle anderen Bücher Galsan Tschinags, weil es ein frühes Werk ist. Die Sprache ist einfach, oft kantig, steinig, voller Stimmung des Altai. Lesen Sie weiter...
Am 20. März 2004 veröffentlicht
geht unter die haut
ein tolles buch für lange (truebe) leseabende. sinnlich geschrieben mit interessanten einblicken in mongolisch-mystische weisheiten. für jeden europaeer empfehlenswert. Lesen Sie weiter...
Am 5. Januar 2000 veröffentlicht
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