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Der blaue Engel [2 DVDs]

Emil Jannings , Kurt Gerron , Josef von Sternberg    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,90
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Rezensionen

Amazon.de

Der blaue Engel basiert auf dem 1904 geschriebenen Roman Professor Unrat von Heinrich Mann. Er war die erste Zusammenarbeit zwischen Regisseur Josef von Sternberg und Marlene Dietrich. Dieser Film, ein Meisterwerk des deutschen Kinos der Weimarer Zeit, katapultierte eine laszive und ungehemmte Marlene Dietrich vor ein ahnungsloses internationales Publikum. Sie spielt die Rolle der Lola, die den gehemmten Professor Immanuel Rath (Emil Jannings, unangefochtener König der expressionistischen Schauspieler) jede Nacht im Nachtclub Blauer Engel in die totale Unterwürfigkeit lockt. Nachdem er eine Nacht mit ihr verbracht hat, wird er in Schimpf und Schande von der Universität gejagt. Lola überredet ihn, sie zu heiraten -- nicht zuletzt, weil sie es auf seine Ersparnisse abgesehen hat. Nach einer entwürdigenden Zeit im Blauen Engel verlässt er Lola und stirbt.

Der blaue Engel beschreibt die Stimmung von Masochismus und Entartung in der Weimarer Republik kurz vor der Machtergreifung Hitlers. Trotzdem basiert die moralische Verwirrung Jannings auf seiner eigenen Qual und seinem eigenen Unvermögen. Marlene Dietrich ist lediglich als Personifizierung seiner geheimsten Begehren zu begreifen, wenn sie in Zylinder, Seidenstrümpfen und bloßen Oberschenkeln auf der Bühne steht und "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" singt. --Ursula Steingaß

Kurzbeschreibung

Bei dieser Doppel-DVD bekommt man wirklich was für sein Geld. Bild- und Tonqualität sind hervorragend, die Menüführung ist übersichtlich, und auch die Extras können sich sehen (respektive hören) lassen.

Disc 1 enthält neben zwei Trailern und drei Live-Auftritten von Marlene Dietrich -- "Falling In Love Again" (1963), "Lola" und "You're The Cream In My Coffee"(1972) -- u.a. auch Probeaufnahmen und ein Interview mit der deutschen Diva. Highlight der ersten Silberscheibe ist freilich der Audiokommentar von Werner Sudendorf, in dem der Filmhistoriker und Leiter der Marlene-Dietrich-Collection im Filmmuseum Berlin durchgängig (!) jede einzelne Szene des Films hinsichtlich Aufbau, Intention und narrativer Funktion erklärt. So bekommen etwa Details wie das Papageno-Motiv in der musikalischen Ouvertüre, auf die man sonst nie geachtet hat, plötzlich einen tieferen Sinn.

Eher Kuriositätswert hat die zweite DVD: Hier findet sich nämlich die komplette englische Fassung, die mit Blick auf den angloamerikanischen Markt parallel zur deutschen Originalfassung gedreht wurde. Das -- permanent von deutschen Einschüben durchsetzte -- Englisch der Darsteller war freilich so erbärmlich, dass unbeabsichtigte komische Effekte nicht ausblieben, weshalb sich diese Version international auch nie durchsetzen konnte. Dennoch äußerst verdienstvoll, dass nun auch diese Fassung dem Publikum zugänglich gemacht wird. Disc 1 enthält im Übrigen -- anhand einer ausgewählten Szene -- einen Vergleich zwischen der deutschen und englischen Fassung.

Etwas merkwürdig berührt einzig der Punkt "Biografien" (Disc 1): Über den Schauspieler Kurt Gerron lesen wir, dass er "wegen seines jüdischen Glaubens" 1933 Deutschland verlassen musste. 1944 von der Gestapo in Holland verhaftet und nach Theresienstadt deportiert, wird ihm "die Regie eines pro-nationalsozialistischen Dokumentarfilms über das Konzentrationslager Theresienstadt übertragen". Das ist, gelinde gesagt, eine etwas unglückliche Einordnung dieser an Menschenverachtung nicht zu überbietenden Vorgehensweise der Nazis. Denn "nach Beendigung der Dreharbeiten wird Gerron nach Auschwitz deportiert und vergast." (Jannings hingegen "passt sich politisch und künstlerisch dem nationalsozialistischen Regime an und erhält zahlreiche Ehrungen".) --Axel Henrici

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Gesamtnote reflektiert hier keinesfalls die objektiven Bild- und Tonwerte, die in der Beschaffenheit des historischen Materials begründet natürlich nicht mit Harry Potter-Standards mithalten können. Gewürdigt werden soll vielmehr der Erhalt eines bedeutenden Werkes der Filmgeschichte. "Engel" war schon immer ein moderner Film, der sich zwar durchaus noch expressionistischen Einflüssen ergab, aber auch wegen seiner stringenten Dramaturgie heute noch als spannend und temporeich empfunden wird. Ausdrucksvoller ist kaum je das Zugrundegehen einer menschlichen Existenz geschildert worden. Eine wunderbare Hommage fand das scheußliche Gackern, das Prof. Rat auf der Bühne als Ausdruck tiefster Verzweiflung einerseits und als Huhninterpret andererseits von sich gibt, in Robert Aldrichs "Das Doppelleben der Sister George", wo eine ernsthafte Schauspielerin für eine Kindersendung eine Kuh geben soll und in das Filmende Muhlaute hinausbrüllt.

Bild: Das Mastering hat das Originalbildformat von 1,19:1 berücksichtigt und so wird der Film "window-boxed" (schwarze Streifen rechts und links) präsentiert. Das grobkörnige Filmmaterial verursacht unausweichlich Artefakte in Form stehender Rauschmuster, die die gesamte Optik überlagern, die allerdings wegen des starken Grundrauschens den Bildgenuß nicht zusätzlich mindern. Das historische Material ist bestens ansehbar und die materialimanenten Bildfehler sind größtenteils sensibel beseitigt (Perforationsmängel, die einen instabilen Bildstand nach sich ziehen etc.). Die Schärfewerte sind keine Offenbarung an Detailtiefe, lassen aber Gesichter in Halbtotalen noch erkennen (00.37:42).

Ton: Natürlich weist die Tonspur ein halliges Grundrauschen auf und Dynamikexzesse darf man auch nicht erwarten, aber die Stimmen sind immer gut verständlich und selbst die Gesangspassagen (00.17.33) werden ohne auffällige Schrillheiten offeriert. Auch hier wurde hochsensibel der Toncharakter des Originals erhalten und nur von groben Unreinheiten gereinigt, ohne daß auch nur der Anschein von Sterilität aufkäme. --movieman.de

VideoMarkt

Der alternde Professor Rath ertappt seine Schüler beim Besuch im Varieté "Der blaue Engel" und verliebt sich prompt in Sängerin Lola. Als die Affäre öffentlich wird, sieht er sich gezwungen, Lola zu heiraten und quittiert den Schuldienst. Mit der Künstlertruppe zieht er durchs Land und tritt selbst im lächerlichen Clownskostüm in einer Zaubernummer auf. Als Lola ihn betrügt, liefert sich Rath eine Schlägerei mit seinem Rivalen und flieht in sein ehemaliges Klassenzimmer, um dort zu sterben.

Video.de

Für seine Verfilmung des Romans "Professor Unrat" von Heinrich Mann ging Josef von Sternberg respektlos, aber kreativ mit der berühmten Vorlage Manns um. Genauso unbeirrt wählte er - trotz der Unkenrufe - als Hauptdarstellerin Marlene Dietrich und schuf so einen hochkarätigen Star, mit dem er in Hollywood noch zahlreiche weitere Klassiker drehte. Dank der vollkommenen Kombination aus Licht- und Toneffekten, Marlene Dietrichs langen Schenkeln und ihrer rauchigen Stimme sowie der perfekten Darstellung eines gebrochenen Mannes durch Emil Jannings wurde "Der blaue Engel" zu einem Kassenschlager.

Blickpunkt: Film

Tragische Liebe eines Gymnasiallehrers zu einer Tingeltangel-Sängerin, durch die er sich zugrunde richtet.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Josef von Sternberg macht Marlene Dietrich zum Star - als legendäre Bar-Sängerin Lola in der Adaption von Heinrich Manns "Professor Unrath".

Synopsis

s/w
Der Gymnasialprofessor Rath (Emil Jannings) entdeckt, dass seine Schüler das moralisch anrüchige Lokal "Der blaue Engel" besuchen. Voller Empörung stellt er dort die Sängerin Lola Lola zur Rede. Doch schon bei der ersten Begegnung erliegt er ihren Reizen. Nach einem zweiten Besuch verbringt er die Nacht in ihrem Bett. Nicht ohne Folgen: Am Morgen danach wird er von den Schülern als "Unrat" verhöhnt. Dem Schuldirektor gegenüber verteidigt er sein Liebesverhältnis und wird entlassen. Erst viel zu spät merkt der Professor, dass ihn seine Liebe zu Lola Lola zielsicher ins Verderben führt...

Rezension

Der blaue Engel basiert auf dem 1904 geschriebenen Roman Professor Unrat von Heinrich Mann. Er war die erste Zusammenarbeit zwischen Regisseur Josef von Sternberg und Marlene Dietrich. Dieser Film, ein Meisterwerk des deutschen Kinos der Weimarer Zeit, katapultierte eine laszive und ungehemmte Marlene Dietrich vor ein ahnungsloses internationales Publikum. Sie spielt die Rolle der Lola, die den gehemmten Professor Immanuel Rath (Emil Jannings, unangefochtener König der expressionistischen Schauspieler) jede Nacht im Nachtclub Blauer Engel in die totale Unterwürfigkeit lockt. Nachdem er eine Nacht mit ihr verbracht hat, wird er in Schimpf und Schande von der Universität gejagt. Lola überredet ihn, sie zu heiraten (Ursula Steingaß)

Produktbeschreibungen

Deutsch, Hauptfilm 106 Min., Bonusmaterial: 133 Min.; Bonusmaterial Disc 1: Interview mit M.D., Chronik der Filmentstehung, 30 Biographien zu Stab u. Besetzung, Foto Galerie; Disc 2: Orig. englische Filmfassung, 100 Min.;
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