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Der böse Wulff?: Die Geschichte hinter der Geschichte und die Rolle der Medien
 
 

Der böse Wulff?: Die Geschichte hinter der Geschichte und die Rolle der Medien [Kindle Edition]

Michael Götschenberg
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 14,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Götschenberg zitiert [...] quasi als Resümee seines Buches, am Ende seiner peniblen, klugen Chronik der Krise, die nun zum ersten Jahrestag des Rücktritts erschienen ist." (Süddeutsche Zeitung)

Der Autor teilt die allgemein verbreitete Kritik am Krisenmanagement Wulffs und des Bundespräsidialamts während der Krise zwischen Dezember 2011 und Februar 2012. Er aber wirft, wider den Mainstream, den Medien vor, ihre eigene Rolle überdehnt zu haben. (WELT.de)

Kurzbeschreibung

Der Skandal um Christian Wulff erschütterte die Republik. Doch was geschah hinter den Kulissen? Dieses Buch ist keine Chronik der Affäre Wulff. Es ist auch keine Dokumentation der Vorwürfe, die zum Rücktritt des Bundespräsidenten führten. Und es ist keine Darstellung aus der Perspektive eines Betroffenen. Dieses Buch betrachtet die Präsidentschaft von Christian Wulff und erzählt die Geschichte hinter der Geschichte: von der Wahl eines Staatsoberhaupts, das die Medien nicht wollten, über einen Präsidenten auf der Suche nach seiner Rolle bis hin zu seinem politischen Untergang. Ein Insider des Medien- und Politikbetriebs der Hauptstadt beschreibt, was sich hinter den Kulissen von Bellevue, Parteien und Medien abgespielt hat. Das Buch analysiert die Rolle der einzelnen Akteure während der Causa Wulff: Wie kam es zu den schweren Fehlern im Krisenmanagement des Bundespräsidenten? Welche Strategie verfolgten die Parteien? Welche Rolle spielten die Medien? Wie kam es zum Bruch zwischen Präsident und BILD-Zeitung, nachdem Christian Wulff jahrelang ein BILD-Liebling war? Diesen Fragen geht der Autor konsequent, sachkundig und fundiert nach und stützt sich dabei auf eine Vielzahl persönlicher Erlebnisse im Umfeld des Bundespräsidenten und auf Gespräche mit zahlreichen Informanten aus Politik, Medien und Bellevue.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 3264 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: PLASSEN Verlag; Auflage: 1. (6. Februar 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00B57D2KC
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #86.651 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
4.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der fehlende Blickwinkel. Hier ist er! 7. Februar 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Was für eine Treibjagd musste der arme Herr Wulff über sich ergehen lassen. Auslöser dieser Misere war er eindeutig selbst. Daher ist kein Mitleid angebracht? Oder doch? Die Heftigkeit der medialen Zerstörungswut war schon unfassbar. Michael Götschenberg ist einer dieser Journalisten, die dabei waren. Einer von denen, die in dieser Phase mit Wulff im Flugzeug unterwegs waren. Der ARD-Radio-Journalist hat sich mit über 60 Protagonisten unterhalten und ein Bild dieses Skandals entwickelt, dass erfreulich unemotional und sachlich erscheint. "Der böse Wulff?" schenkt uns dadurch einen Blickwinkel auf die Affäre, der den Medienkonsumenten bisher versagt blieb. Das wichtigste Kapitel, aus meiner Sicht, beschreibt die Rolle der Bild-Zeitung. Genau hier beweist der scharf formulierende Autor auch wirklich Mut. Ein Medienmann haut der mächtigsten Zeitung Deutschlands hier gehörig auf die Finger. Das er dabei den Springer-Verlag tatsächlich trifft zeigt die Tatsache, dass bis auf "Die Welt" alle Blätter der Springer AG das Buch lieber verschweigen. Schon alleine aus diesem Grund, lohnt sich ein Blick in das Buch für jeden politisch interessierten. Pflichtlektüre wird Götschenbergs Werk allerdings für alle professionellen Kommunikatoren. Götschenberg gelingt es nämlich hervorragend, die derzeit medialen Schalthebel darzustellen. Daher ist es auch als Lehrbuch für politische Kommunikation und PR, Unternehmenskommunikation lesenswert.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jürgen TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch beleuchtet die mit 598 Tage kürzeste Amt­szeit eines Bundespräsidenten in der Geschichte der Bun­desre­pub­lik. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die neunwöchige Krisenphase von Christian Wulff, die am 17. Feb­ruar 2012 mit seinem Rücktritt endete. In seinem Vorwort schreibt Michael Götschenberg, dass er mit seinem Buch die Geschichte dieser schw­eren Krise erzählen möchte und dabei hin­ter die Kulis­sen der einzel­nen Ak­teure blickt: des Belle­vue, der Parteien, der Me­dien und der Jus­tiz. Das Buch soll be­greif­bar machen, was wirk­lich geschehen ist und warum - und dazu gehören auch die Zusammenhänge vor der Krisenphase.
Und diesen Anspruch löst Götschenberg auch ein: Unaufgeregt, sehr gut lesbar, verständlich und meist chronologisch schreibt er die Bundespräsidial- und Medien-Geschichte von Wulff nieder - (nach einem Prolog) beginnend mit dem Rücktritt von Wulffs Vorgänger Horst Köhler.

Das Buch hinterfragt auch immer wieder die Rolle, das Amt und die Möglichkeiten des Bundespräsidenten und gibt Einblicke in die Struktur und in die Probleme des Personalapparats (im Präsidi­alamt ar­beiten rund 175 Mi­tar­beiter!).
Interessant ist auch die Rolle des „Mephistophe­les" und „Präsiden­tenflüsterers" wie Wulffs damaliger Berater Glae­seker genannt wurde. Man erfährt, dass Olaf Glae­seker jahrelang nicht nur Wulffs Ex­perte für die Me­di­en­welt gewesen ist. Der Mann mit dem kahlen Kopf ist auch Wulffs Ko­r­rek­tiv gewesen, weil er ihm als Einziger immer wieder (intern) auch offen die Mei­n­ung gesagt hat - diese of­fene Art der Kritik habe Wulff häufig wütend gemacht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Analyse, aber... 3. März 2013
Format:Gebundene Ausgabe
...mit ein paar kleinen Schwächen.

Insgesamt fasst das Buch die gesamte kurze Zeit von Wulffs Präsidentschaft gut zusammen. Wer allerdings wirklich "die Geschichte hinter der Geschichte" erwartet, dürfte enttäuscht werden. Götschenberg analysiert ausführlich das Verhältnis zwischen Wulff und der BILD, dem STERN und dem SPIEGEL. Doch abgesehen von einigen Zitaten aus Politiker-Hintergrundgesprächen und Statements à la "hinter vorgehaltener Hand heißt es", oder "sagt ein Mitarbeiter des Bundespräsidialamts" erfährt man im Grunde nicht viel von dem, was nicht schon breit in sämtlichen Blättern diskutiert wurde.

Götschenberg ist zweifellos ein ebenso erfahrener wie kluger Journalist und bringt den Zustand der Schwarz-Gelben Koalition sowie die Stimmung im politischen Berlin der Jahre 2010-2012 ziemlich genau auf den Punkt. Allerdings ergeht er sich für meinen Geschmack zu sehr in länglicher Leitartiklerei, unterfüttert von viel zu vielen Zitaten aus den Kommentarspalten von FAZ, SZ & Co., dazu viele, viele Politikerzitate, die er zwar mit bewundernswerter Akribie zusammengetragen hat - nur: das haben wir alles schon gelesen. Wo sind die wirklich neuen Erkenntnisse?

Der einzig spannende und neue Aspekt zumindest für mich war, den wirklichen Grund für das Zerwürfnis zwischen Wulff und seinem Sprecher Glaeseker zu erfahren. Diesen Zusammenhang schildert Götschenberg ziemlich gut. Den hat man damals nicht mitgekriegt, weil die beiden das eisern unter Verschluss hielten. Das war's aber auch schon.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Starkes Sachbuch über ein mediales Standgericht - in zwei Tagen...
Es gibt Bücher, die kommen ganz unspektakulär daher, erschienen in kleinen Verlagen und erweisen sich dann als richtige Hämmer. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Politbuch veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Der böse Wulff?
Überraschend neue Erkenntnisse werden dem Leser nicht vermittelt, mit Ausnahme des Verhältnisses Wulff zu seinem ehemaligen Vertrauten Glaeseker. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Paul Becker veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Wulff-Buch - zurecht mit Fragezeichen!
Das Fragezeichen im Titel ist fraglos wichtig und richtig und zeigt, worauf es bei der Kampagne gegen bzw. Treibjagd auf Christian Wulff, Bundespräsident a.D. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Neuschäfer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Absolut gelungen
Ich war erst skeptisch, ob ich noch ein "Wulffbuch" im Regal haben möchte, aber es hat sich sehr gelohnt. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Johannes Schmidt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Experte mit Insiderwissen
Ich habe das Buch direkt nach Erscheinen gekauft und Herrn Götschenberg am 17. März bei einer Lesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse kennnengelernt. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von monaco1977 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Objektiv und gut geschrieben
Michael Götschenberg gibt mit diesem Buch einen ausführlichen und kompetenen Einblick in den Fall Wulff und insbesondere die Rolle der Medien / der BILD-Zeitung. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von FloJa veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wußte ish
Ich habe ja bei den Presseartikel, die ich so über Wulff gelesen habe, schnell gegriffen: Der nimmt auch Geschenke!!! Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Horst veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen empfehlenswert!
Meinen Vorrednern kann ich nur zustimmen: "Der böse Wulff?" ist ein sehr gelungenes Werk.

"Die Geschichte hinter der Geschichte und die Rolle der Medien"
Der... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Flaschengeist veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der böse Wulff
Da der Autor selber Journalist ist, sich in diesem Buch sehr kritisch mit der Rolle der Medien befasst, kann das Buch auch als selbstkritisch bezeichnet werden. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Prof. Klaus Becker veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zustimmung
Ich stimme der Rezension über mir voll zu, aber vor allem war es die Ausgewogenheit für die 5 Sterne vergebe. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Stefan Beier veröffentlicht
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