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Kundenrezensionen

112
4,3 von 5 Sternen
Der böse Ort: Roman (dtv Fortsetzungsnummer 20)
Format: TaschenbuchÄndern
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. April 2014
Wenn man schon andere Bände aus der Reihe gelesen hat bleiben einem zwei Abneigungen des Autors in keiner Weise verborgen: Er ist kein Freund der Bürokratie und er hat sehr differenzierte Meinungen zum Thema Stadtplaner in Großstädten, hier am Beispiel von London. Seine kleinen bösen Bemerkungen zum Thema Architektur und Bürokratie gehören mit zum größten Lesevergnügen zum sehr gut übersetzten neuen Band der Reihe.

Auf der Suche nach dem namenlosen Magier begegnet der Crew des "Folly" eine Reihe von merkwürdigen Todesfällen und eine Reihe von ungewöhlichen Morden. Einige Hinweise führen zu einem merkwürdigen Hochhaus namens "Skygarden", welches von einem deutschen, vor den Nazis geflohenen Architekten entworfen worden sind, aus dessen Haus ein Buch über die "Kunst" gestohlen wurde. Auf der Suche nach den Tätern erleben alle Beteiligten noch einige Überraschungen.

Ich warte jetzt schon sehr gespannt auf das nächste Buch aus der Reihe, dieser Band war wieder ein großes Lesevergnügen und voller britischem Humor. Klare Leseempfehlung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. April 2014
Inzwischen ist Peter schon über ein Jahr im Folly und auch Lesley ist bei ihnen geblieben. Immer noch sind sie auf der Jagd nach dem Gesichtslosen, auch wenn ihre Suche immer wieder durch neue magische Zwischenfälle unterbrochen wird. Zum Beispiel durch das Buch über alte Magie, das jemand bei einem Buchhändler zu verkaufen versucht. Oder der Frau ohne Gesicht, die tot in einem Waldstück gefunden wird. Oder dem vermeintlichen Selbstmord in der U-Bahn. Nach und nach verdichten sich diese und andere Fälle, und weisen auf Skygarden Tower hin – ein architektonisches Meisterwerk an Hochhaus, dass vom etwas seltsamen Erik Stromberg geplant wurde. Einem Mann, der sich früher mit Magie beschäftigte.

Die Ermittlungen führen sie quer durch London und Umgebung und am Ende kommen sie nicht umhin, selbst in das seltsame Gebäude einzuziehen ….

---

Nachdem der 3. Teil eher durchwachsen war, konnte ich es diesmal kaum erwarten, den neuen Band in der Hand zu halten. So ein klein wenig wiederholt sich das Muster vom letzten Band, denn auch hier dauert es eine Weile, bis die Geschichte an Fahrt gewinnt. Peter und Lesley werden zu verschiedenen Fällen gerufen, die zuerst alle für sich stehen. Nach und nach finden sie Zusammenhänge und deuten auch den Gesichtslosen mit herein.

Natürlich gibt es ein Wiedersehen mit diversen anderen Personen aus vorangegangenen Bänden. Zach wird zum häufigen Gast und auch Beverly, die inzwischen bei den Flussgöttern lebt, spielt eine Rolle. Wo sie ist, sind natürlich auch die anderen Flussgötter nicht weit, auch wenn es diesmal ein bisschen so wirkt, als wären sie extra in diese Geschichte hineinkonstruiert wurden. Einen größeren Part bekam dafür die geheimnisvolle Varenka, die Peter und Lesley schon im letzten Band nicht geheuer war.

Im Vergleich zum Anfang hat Peter sich deutlich weiterentwickelt und ist nicht mehr so tollpatschig und auch Lesley wirkt bei weitem sympathischer und “gewachsener”. Sie sind ein eingespieltes Team, wobei sich Peter immer noch lieber dem Erforschen von Hintergründen als dem Lernen neuer Zaubersprüche widmet.

So ein klein wenig hadere ich diesmal mit mir und dem Buch. Auf der einen Seite fand ich es nach einer anfänglichen Durststrecke super, auf der anderen Seite eher so “na ja”. Wie immer schreibt Aaronovitch flüssig und witzig und größtenteils recht spannend, wobei sein trockener und oft bissiger Humor vieles aufwertet. Trotzdem hat die Geschichte um Peter Grant für mich ein klein wenig seine Leichtigkeit vom ersten und zweiten Band verloren. Zum einen ist das sicherlich durch die erwachsen gewordenen Protagonisten begründet, aber gerade Peters Unüberlegtheit machte eigentlich immer richtig Spaß. Inzwischen stehen dagegen häufig die Ermittlungen im Vordergrund, auch wenn Peter immer noch den einen oder anderen Bock schießt.

Trotzdem komme ich von Peter und dem Folly einfach nicht los und hatte meinen Spaß beim Lesen. Auch bin ich jetzt schon sehr gespannt, wie es in Teil 5 weitergeht – das Ende diesen Bandes versprach auf jeden Fall so einiges.
Und eine Leseempfehlung gibt es natürlich trotzdem wieder – die ganze Story macht einfach zu viel Spaß. ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2014
Meinung
Polizist und Magier Peter Grant tritt wieder auf den Plan.
In London kommt es zu Verbrechen und Morden, die eindeutig auf magische Aktivitäten hindeuten. Alle Spuren führen zum Skygarden Tower, entworfen vom Architekten Stromberg, der scheinbar auch magische Kenntnisse besaß.
Ein Buch, das aus der Hinterlassenschaft Strombergs stammt, wird gestohlen und scheinbar hat auch der Gesichtslose Interesse daran.

Der neueste Fall um Peter Grant fügt sich aus vielen kleinen Fällen zusammen, die erst nach und nach erkennbar sind. Die Geschichte startet mit mehreren Fällen, zu denen Peter Grant gerufen wird, so verbinden sich ein Mordfall, ein angeblicher Selbstmord und der Diebstahl eines Buches erst nach und nach zum großen Ganzen, das die Ermittler zum Skygarden Tower führt. Hier nehmen Peter und Lesley sich eine Wohnung, um die Bewohner genauer im Auge behalten zu können, aber erst nach und nach enthüllt der Tower sein Geheimnis.

Hauptakteure in diesem Hörbuch sind Peter und Lesley, während Nightingale als Helfer im Hintergrund agiert und immer wieder einschreitet. Peter und Lesley entpuppen sich als zwischenzeitlich gut eingespieltes Team und meistern etliche Aufgaben.
Auch Themen aus den vorangegangenen Geschichten werden wieder aufgegriffen. Die Flussgötter feiern ein Fest, dessen Sicherheit von Peters Team garantiert werden soll, die Hexe und vermeintliche Pflegerin Varenka taucht wieder auf und Zach versucht, dem Stille Volk Pubbesuche schmackhaft zu machen.

Insgesamt hat Autor Ben Aaronivitch hier wieder eine Geschichte kreiert, die von seinem ganz persönlichen Stil zum Handlungsaufbau lebt. Viele kleinere Handlungsstränge verbinden sich erst nach und nach und zeigen ihre Verbindungen zum eigentlichen Hauptfall erst später. Dabei sind Handlung und Dialoge gespickt mit dem Humor des Autors und ergeben eine flotte, sowohl spannende als auch mit witzigen Elementen gewürzte Geschichte.

Erzählt wird die Geschichte von Dietmar Wunder, der seinem Namen als großartiger Sprecher hier wieder alle Ehre machen kann. Mit seiner markanten Stimme schlägt er den Hörer schnell in den Bann und macht ein Weiterhören unausweichbar. Hervorragend wie er Stimmungen überträgt und Atmosphäre aufbaut, seine Stimme ist ein zusätzlicher Pluspunkt für diese Geschichte.

Das Cover zeigt einen Stadtplan von London mit dem Skygarden Tower als markantes Ziel. Über dem Plan ist ein Schatten zu sehen, der sich bedrohlich über die Stadt und die in blutrot gefärbte Themse erhebt.
Die fröhliche gelbe Farbgebung und die witzigen Totenschädel mit Bobbymützen nehmen dem Ganzen die Schärfe und deuten auf den witzigen Aspekt der Geschichte hin.
Verpackt sind die drei CDs in einer Jewelbox, auf deren Rückseite der Inhalt der Geschichte und einige Details zum Sprecher zu finden sind. Das Booklet enthält die Kapitelangaben der CDs, einen kurzen Abriss über die Hauptakteure und mehr Infos zu Autor und Sprecher. Neben Hinweisen zu vorangegangenen Teilen der Reihe sind auch noch Hinweise zu anderen Titeln des GoyaLIT-Programms zu finden.

Fazit
Spannende Geschichte mit vielen witzigen Elementen, die den Hauptfall erst nach und nach enthüllt und dadurch einen besonderen Reiz ausübt.
Magie, diverse Handlungsstränge, das Vorantreiben der Rahmenhandlung und viel Humor machen dieses Hörbuch absolut hörenswert und garantieren Hörvergnügen pur. Wer schon die Vorgänge mochte, wird „Der böse Ort“ lieben.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. April 2014
Mit großer Spannung (bereits im Februar vorbestellt ;-)) habe ich das 4. Band von Ben Aaronovitch über den Polizei-Zauberlehrling Peter Grant und seine Kollegin Lesley May erwartet. Ben Aaronovitch versteht es einmal mehr, den Leser mittels Witz und einer sehr bildlichen Sprache zu fesseln.

Peter, Lesley und „die Nachtigall“ stoßen bei ihrer Jag nach dem Gesichtslosen auf den Skygarden Tower, in dem bereits allerlei magische und nicht-magische Wesen ihr Unwesen getrieben haben. Die Story liest sich gut und flüssig, doch kommen altbekannte Charaktere, wie z.B. Beverley etwas kurz, auch wenn neue Bekanntschaften, wie die einer Baumnymphe, geschlossen werden. Insgesamt fehlt es Band 4 – bis auf den Schluss, der mich wahrlich überrascht hat (!!) – etwas an einem überzeugenden, fesselnden Spannungsbogen. Es ist vielmehr ein „vor-sich-hin-ermitteln“ untermalt mit den herrlich witzigen/zynischen Gedankengängen von Peter:

z.B. „Der Aufzug war frei von Graffiti und Urin, was erfreulich ist, aber die Kabine war winzig – ein Ausdruck des festen Glaubens des Architekten, dass das Proletariat unbelastet bourgeoisem Zierrat wie beispielsweise massiven Möbeln sein fröhliches Dasein führte.“ (Kindle Edition; Seite 217)

oder

„Die (sagen wir mal) Kirschbäume begrenzten eine Seite von etwas, was unverkennbar ein Spielplatz gewesen war, bis die Stadt alle Spielgeräte entfernt hatte – wahrscheinlich um zu verhindern, dass hier Kinder spielten.“ (Kindle Edition; Seite233)

oder

„Der Kaffee kam. Der Espresso war tatsächlich exzellent und hatte die unverzügliche Wirkung, in etwa wie ein aromatischer elektrischer Zaun.“ (Kindle Edition, Seite 279)

Für diese Sätze muss man Ben Aaronovitch einfach mögen. Sie sorgen für den größten Spaß am Buch. Ich hoffe sehr, dass Band 5 jedoch wieder etwas spannender vom Gesamtaufbau ist, was das – für mich dann doch sehr überraschende Ende – andeuten lässt …

Ein weiteres Lesevergnügen, das viel zu schnell vorbei war ;-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Stil bleibt bei jedem Buch gleich, man ist sofort wieder "drin". Allerdings empfinde ich das dem Autor ein wenig die Ideen ausgehen, das Buch dreht sich im Kreis und baut kein neues Genre auf........ Naja aber insgesamt gesehen würde ich mir auch das Nächste Buch wieder kaufen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach drei Bänden sind auch mit die Charaktere ans Herz gewachsen. Ich war gespannt, was wohl kommt. Hier meine Liste der Minus- und Pluspunkte:
Plus:
1.) Der Sprachwitz. Es macht schlichtweg Spaß, Ben Aaronovitch zu lesen.
2.) Die Charaktere. Das Personal ist einfach liebenswert.
3.) Die Idee: Diese Mischung aus Fantasy- und Krimielementen ist sehr charmant.

Minus:
1.) Die Geschichte. Mühelos plaudert Ben Aaronovitch vor sich hin. Und wenn er seine Story bei einer Party als Smalltalk erzählen würde, wäre ihm eine riesige Fangemeinde sicher. Aber beim Lesen entpuppt sich die Story über lange, lange Strecken als spannungsarmes Dahergerede, um im Bild zu bleiben. Das ist Dampfplauderei auf hohem Niveau, aber die Geschichte dahinter ist sehr, sehr dünn. Ich gestehe allerdings, dass das Buch zum Ende hin noch ein paar Überraschungen liefert.
2.) Die Charaktere: Ja, ich mag das Personal. Aber schön wäre es, wenn sich die Charaktere weiter entwickeln würden. Irgendwie fühle ich mich wie ein TV-Soap-Junkie, der gerade die vierte Staffel seiner Lieblings-Soap konsumiert hat und sich fragt, warum es keine Cliffhanger gibt, keine Turn-a-rounds etc..

Fazit: Das Buch ist nicht schlecht, wenn am denn schon Fan ist. Aber einen neuen Leser gewinnt man so nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juni 2014
Ein weiterer Band über den britischen Constable und Zauberlehrung Peter Grant, der in diesem Fall verdeckt ermitteln muss. Grant gehört zu einer ganz speziellen Einheit der Londoner Polizei, die bei magischen Verbrechen gerufen wird. In diesem Buch geht es um mysteriöse Morde, Einbrüche und Diebstahl magischer Bücher. Außerdem um ein seltsames Hochhaus, das unter Denkmalschutz steht und von einem deutschen Achitekten errichtet wurde, der seine Bauten für magische Zwecke einrichten wollte.

Natürlich ist auch Peters gesichtsloser Erzfeind wieder mit von der Partie, der besonderes Interesse an dem Hochhaus zeigt.. Leider gelingt es Grant auch diesmal nicht, den Gesichtslose festzusetzen. Ganz im Gegenteil, ein Verräter in den eigenen Reihen hintergeht ihn.

Ich liebe an dieser Serie besonders den trockenen, britischen Humor, bei dem der Leser einfach schmunzeln muss. Natürlich sind auch die Protagonisten selbst einfach "zauberhaft" im wahrsten Sinne des Wortes. Jetzt heißt es also wieder, auf die Fortsetzung warten. Nachteil ist natürlich, dass man die Vorbände schon kennen sollte, um die Zusammenhänge zu verstehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2015
Seit dem ersten Band bin ich Peter Grant und seinem Meister Thomas Nightingale treu, doch der böse Ort wird wohl mein letzter Aaronovitch gewesen sein. Drei Sterne gebe ich für seinen Wortwitz und seine einmalige Kreativität. Letztere führt wohl dazu, dass ihm auch in diesem Buch der rote Faden über viele Seiten abhanden kommt. Das mag bei seinen Drehbüchern für die Doktor Who Serie funktionieren, die hat man ja auch in einer Stunde gesehen. Doch bei einem Buch, dass man zwangsläufig auch mal aus der Hand legen muss, ist es eher nervig. Auch die schlechte Angewohnheit den Aufhänger seiner Geschichte später völlig zu ignorieren, um ihn am Ende in drei Sätzen aufzulösen, kommt wieder zum Tragen. Der Cliffhanger am Ende ist wirklich cool, doch da ich jetzt schon ahne, dass er sich im nächsten Band wieder verzettelt, werde ich dieses Mal nicht drauf anspringen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juni 2014
... alle drei Sachen vereinen sich in dem neuen Roman von Ben Aaronovitch. Wieder einmal folgt die Polizei mysteriösen Vorfällen. Wenn auch diesmal nicht ganz so spannend wie die vorgänger Romane geht es mal wieder turbulent im Roman zu. Für alle die London und ein bisschen Hokospukus ( a la Harry Potter) lieben. Begebt euch auf die Suche und findet den Zusammenhang heraus was ein Hochhaus, in südlondoner Stadtteil Southwark mit Magie und Kunst, sowie Energie zu tun hat. Es wird mal wieder spannend und auch die Morde kommen nicht zu kurz.
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am 17. März 2015
Im 4. Buch der Peter Grant Reihe beschäftigen wir uns mit einigen mysteriösen Mordfällen, die auf den Erzfeind Nr. 1 - den Gesichtslosen schließen lassen.
Nur das plötzlich an mehreren Ecken Tote auftauchen, die kaum zu erklären sind - ein glücklicher Mann begeht wie ferngesteuert Selbstmord, ein Anderer hat einen Autounfall durch den man auf die Spur eines Mordes ohne Motiv kommt, ein weiterer Verdächtiger versucht ein wertvolles magisches Buch aus der Weißen Bibliothek zu Weimar zu verkaufen und wird später von Peter gefunden - gekocht durch seine von innen brennenden Knochen.
Alles höchst mysteriös und alles mit einem schon verstorbenen Architekten verknüpft, der sich in Highgate Hill ein Haus gebaut hat um sein größtes Werk - den Sozialwohnbaublock "Sky Gardens" zu betrachten.
In eben den ziehen Peter und Lesley um Undercover zu arbeiten.
Sie treffen auf die üblichen Nachbarn solcher Blocks - die Matrone samt Hehlersohn, die gefallene Prinzessin, den Aktivisten. Gleichzeitig versuchen die beiden als Art Köder für den Gesichtslosen zu arbeiten.
Wir treffen auf Nymphen, erfahren das es auch in Väterchen Russland noch Praktizierende gibt und eine dieser "Nachthexen" in London lebt, nehmen an einem Frühlingscour von Vater und Mutter Themse samt peinlichem, männlichen Wettbewerb teil und entdecken das Peters Faible für Architektur sehr groß ist. Nightingale darf endlich ein Mal in volle Fahrt kommen und am Ende erwartet uns eine noch größere Überraschung - Peter schafft es, dem Gesichtslosen gegenüber zu stehen und ihm die Maske abzunehmen...

An vielen Stellen dieses Buches habe ich herzhaft lachen müssen, Peters Kommentare sind zum Teil so bissig und aus dem Leben gegriffen. Beispiel gefällig?

"...und eine Sekunde lang spürte ich, wie der Wind mich hob, fühlte grenzenlose Freude, dem ständigen Zug der Erde entkommen zu sein - frei zu sei.
Dann kriegte ich von der Erde eins in die Fresse...."

"...Wird diese Schwingung zu groß, kann sie leicht die strukturelle Stabilität überschreiten, und handelt es sich um sozialen Wohnungsbau, hat man im Nu ein Betonsandwich mit pürierter Bewohnerfüllung."

"...Mir war klar, dass ich bei einem Angriff von nicht so großem Nutzen wäre wie Thomas „Oh, sorry, war das ihr Tiger-Panzer?“ Nightingale...."

Gerade das letzte muss man sich im Kopf mit Oberschicht-Gehabe und Tweedanzug vorstellen - Nightingale ist einfach der Beste.

Fazit
Das Buch hat mich sehr gefesselt und ich habe auch nur ein Wochenende gebraucht um es zu beenden. Im letzten Drittel wurde mir klar - wir werden den Gesichtslosen wohl nicht fassen, dafür reicht der Platz nicht mehr. Doch ich wurde eines besseren belehrt - nur um dann auf den letzten 10 Seiten in akute "Was zum Teufel?!" und "Figur XXX kam mir eh schon immer suspekt vor!" Ausbrüche zu verfallen.
Die Tatsache, dass ich bis September warten muss, bis Band 5 - Fingerhut-Sommer - erscheint, finde ich gerade ziemlich blöd. Weil ich wissen will, wie es weitergeht.
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