(Eins vorne weg: dies ist das erste Buch, dass ich von A. Lee Martinez gelesen habe. Ich denke das beeinflußt mein Urteil, da ich unvoreingenommen an das Buch herangegangen bin.)
Grundsätzlich erinnert das Buch an einen klassischen Detektivroman. Wobei ich in diesem Zusammenhang eher einen Detektivroman in Heftform vom Kiosk, als einen Sherlock Holmes Roman meine. ;o) Auch den Vergleich zum Film Noire kann man durchaus nachvollziehen. Was dieses Buch jedoch besonders macht, ist neben dem abgedrehten Setting (Stadt mit Mutanten und Robotern), dass er aus der Sicht eines Roboters erzählt wird. Eines Roboters, der eigentlich als Tötungsmaschine konzipiert war, nun aber versucht ein guter Bürger zu sein und Bürgerrechte zu bekommen. Obwohl die Sicht des Roboters natürlich eher pragmatisch und trocken ist, ist der Roman das keinesfalls. Im Gegenteil! Martinez offenbart einen wunderbaren Humor, der grundsätzlich an Robert Rankin oder auch Douglas Adams erinnert, allerdings etwas ruhiger daherkommt.
Fazit: ich habe nicht einmal laut gelacht, aber das ganze Buch lang durchgegrinst. Für jeden der humorvolle Science Fantasy Bücher mag (jeden Fan von Pratchett, Adams, Rankin und co), kann ich dieses Buch nur empfehlen!