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Der arbeitende Kunde: Wenn Konsumenten zu unbezahlten Mitarbeitern werden Broschiert – 10. Oktober 2005

5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Broschiert: 252 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (10. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593378906
  • ISBN-13: 978-3593378909
  • Größe und/oder Gewicht: 13,3 x 1,6 x 20,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 611.510 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

16.11.2005 / Bilanz: Der ausgebeutete Kunde "Ein überaus lesenswertes Buch!"

04.12.2005 / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Schwerarbeit im Supermarkt "Als Konsumenten sind wir selbstbestimmter denn je, müssen aber auch mehr schuften denn je. Schön, daß uns mal jemand darauf aufmerksam macht."

14.12.2005 / Financial Times Deutschland: Shopping ist Arbeit "Die Autoren beleuchten die Entwicklung eines neuen Typs Kunden - und liefern dabei ganz nebenbei profundes arbeitssoziologisches Hintergrundwissen."

01.04.2006 / Psychologie Heute: Selbst ist der Kunde! "Ein spannender Denkansatz, gleichermaßen wertvoll für geplagte Konsumenten wie für Wissenschaftler, die sich mit den Veränderungen der sozialen Logik in unserer Gesellschaft befassen."

Über den Autor und weitere Mitwirkende

G. Günter Voß ist Professor für Industrie- und Techniksoziologie an der TU Chemnitz. Kerstin Rieder, Dr. phil., ist Dozentin für Gesundheits-, Freizeit- und Sportpsychologie an der FH Solothurn, Schweiz.

In diesem Buch

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Kundenrezensionen

3.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 21. Januar 2006
Format: Broschiert
Ich habe von dem Buch im Radio gehört und es mit großer Faszination gelesen. Hier wird, soweit ich das beurteilen kann, erstmals aus sozialwissenschaftlicher Sicht darauf aufmerksam gemacht, dass Unternehmen zunehmend in ganz neuer, offensiver Weise ihre Kunden als Hilfskräfte benutzen und als Teil der Wertschöpfungskette betrachten. Die Kunden sollen nicht nur kaufen sondern auch arbeiten. Was vor vielen Jahren als Selbstbedienung begann, entwickelt sich jetzt anscheinend zu einer gezielten Ausbeutung der Kunden als echte Arbeitskräfte. Diese Erscheinungen lassen sich insbesondere im Dienstleistungssektor beobachten. Es gibt immer weniger Beratung, dafür wird der Kunde mehr und mehr in die Pflicht genommen und muss dementsprechende Kompetenzen mitbringen. Sehr aufschlussreich war für mich, wie das Thema mit den bekannten Ideen über den "Arbeitskraftunternehmer" verbunden wird, bspw. welche Konsequenzen sich aus dem erweiterten Rückgriff auf die Selbststeuerungskompetenz von Personen für den privaten Lebenszusammenhang ergeben.
Dieses Buch lässt sich sehr gut lesen, mit vielen anschaulichen Beispielen (und tollen Cartoons). Gleichzeitig ist das Buch hoch anspruchsvoll. Die wichtigste Leistung ist wohl, dass die ins Auge gefasste Entwicklung systematisch arbeitssoziologisch und sogar gesellschaftstheoretisch eingeordnet und interpretiert wird: Die zunehmende ökonomische Nutzung der unbezahlten Mitarbeit von Kunden wird als ein Indiz für einen umfassenden Strukturwandel in der Gesellschaft gedeutet. Vor komplexen theoretischen Gedanken sollte man aber keine Angst haben ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Atlantis20000 am 3. Januar 2010
Format: Broschiert
Der vierten Rezension kann ich überhaupt nicht zustimmen. Der Konsument, der meist gleichzeitig auch Arbeitnehmer ist, ist sich wohl bewußt, dass er ausgebeutet wird, indem er seine Arbeitskraft und so schon wenige Freizeit den Unternehmen zur Verfügung stellt. Freizeit, Gesundheit und Lebensfreude sind heutzutage die höchsten Güter, denn man kann sie nicht auf "Termin legen" um sie später nachzuholen - sie sind für immer unweigerlich verloren.

Allerdings ist der Konsument auch selber schuld an seiner Ausbeutung (z.B. beim Zusammenbau von IKEA-Möbeln, der bei der Anfertigung seiner Steuererklärung via Elster oder am Fahrkartenautomaten der Deutsche Bahn AG). Warum? Weil er sich nicht wehrt und in den letzten Jahren zu einem Typ "Geiz ist geil" erzogen wurde, nur noch in Shops geht, wo er es noch billiger bekommt (1 Euro für Ramsch aus China & Co.), wo er noch mehr Rabatt herausschlagen kann, Reisebüros, wo er sich 3 oder mehr Angebote ausrechnen läßt usw. Was er allerdings nicht bedenkt: Immer niedrigere Preise tragen zur Minderung der Produktqualität und zum beschleunigten Arbeitsplatzabbau bei. Es gibt eine ganze Menge Verbraucher, die die negativen Zusammenhänge ahnen, aber nicht die Kraft und Zeit haben, sich zu wehren. Oder der ungebildete Verbraucher, der nach dem Motto handelt: "Hauptsache mir gehtŽs gut" und "ich habe ein super Schnäppchen gemacht". Eine falsche Denkweise und eine verheerende dazu.
Ich zahle lieber einen höheren Preis und erwarte dafür eine gute Beratung. Schlußendlich sorge ich mit meinem Handeln dafür, daß Angestellte und Arbeiter ihren Job behalten und ich ein ruhiges Gewissen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 11. April 2006
Format: Broschiert
Für alle, die in Politik und Wirtschaft die Weichen für die Zukunft stellen müssen, ist dies ein hochinteressantes Buch. Die aktuelle Tendenz der zunehmenden Beteiligung der Kunden an wirtschaftlichen Prozessen (wie beim E-Banking oder Online-Shopping) spinnen die Autoren weiter und entwickeln daraus ein plausibles Szenario für Wirtschaft und Gesellschaft der Zukunft. Vor allem der erste Teil des Buches überzeugt durch spannende Beispiele und einen lebendigen Stil. Je tiefer die Autoren allerdings in die Materie eintauchen, umso mehr zeigt sich, dass dies keine ganz leichte Lektüre ist - der Leser sollte z.B. bereit sein, sich mit verschiedenen sozialwissenschaftlichen Theorien von Marx bis Habermas zu beschäftigen. Trotzdem ist das Buch insgesamt noch verständlich und mitunter sogar amüsant geschrieben. Wir empfehlen es allen Lesern, die sich mit den sozialen Folgen von neuen Entwicklungen beschäftigen. Auch für Führungskräfte im Marketing dürfte die Lektüre aufschlussreich sein.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 27. Dezember 2005
Format: Broschiert
Prosuming nennen es die Marketer, wenn sie den Kunden für das Unternehmen arbeiten lassen. Und das ist längst nicht nur in Selbstbedienungsrestaurants der Fall, wie vor allem Internet-User wissen. Neu ist das Ganze also nicht. Aber das Ganze nahm in den letzten Jahren so zu, dass sich nun Theorie und Wissenschaft dieser Praxis vertiefter annehmen. In diesem Buch sind es G. Günter Voss, Industrie- und Techniksoziologe sowie Kerstin Rieder, Gesundheits-, Freizeit und Sportpsychologin. „Die Herausbildung eines neuen Typus von Konsumenten ist Teil einer weitreichenden Entgrenzung und Subjektivierung von Gesellschaft, die mit einem Wandel von Vergesellschaftung einhergeht.“

Das ist keineswegs der schwierigste Satz in diesem Buch, sondern eine der Hauptthesen, die von allen Seiten beleuchtet, ausgelotet und in alle möglichen Zusammenhänge gestellt wird. „Die meisten Kundinnen und Kunden werden ohnehin erst einmal gar nicht merken, dass sich etwas ändert.“ Dieser Feststellung der beiden Autoren kann ich nur zustimmen. Ich fragte mich allerdings bei der Lektüre oft, ob ich jede Veränderung, gemeint ist hier eine neue Subjektivität, merken muss und was dann anders wäre. Soll ich mich anders verhalten? Soll ich gegen die Unternehmen rebellieren? Oder soll ich einfach zur Kenntnis nehmen, dass ich mitarbeiten muss, wenn ich noch mehr für noch weniger will?

Mein Fazit: Bei aller Achtung vor der Arbeit der beiden Soziologen, grossen Nutzen für meine Arbeit als Marketer brachte mir die Lektüre nicht. Und weil es in den letzten Jahren viele soziologische Bücher gibt, die verständlicher und alltagsnaher sind, möchte ich das Buch nur denen empfehlen, deren Hunger nach Theoretischem unersättlich ist.
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