Nachdem ich alle Romane von Th. Hardy gelesen hatte, fehlte mir nur noch diese Erzählung in der Sammlung. Als Hardy-Fan hat mich das Buch natürlich genauso begeistert wie alle anderen auch. Man findet hier die typisch ländliche Atmosphäre wieder, aufrechte Menschen, ehrliche Gefühle, Zweifel, gesellschaftliche Hindernisse und das Element der Zeit, welches am Ende den Sieg davonträgt.
In seiner Kürze schien mir das Buch eine Skizze zu sein für einen "wirklichen" Roman von Hardy. Lange Zeiträume wurden gerafft, Nebenfiguren nur namentlich benannt, anstatt näher beleuchtet zu werden. Mir persoenlich tat dies Leid. Es liegt jedoch ein großer Vorteil in dieser Kurzform: Die Erzählung ist empfehlenswert für alle, die antesten moechten, ob der Autor Hardy ihrem Lesegeschmack entspricht.
Schnell zum Inhalt: Christine Everard und Nicholas Long sind leidenschaftlich verliebt. Da ihre unterschiedliche gesellschaftliche Herkunft eine Eheschließung schwierig macht, reist Nicholas nach Amerika und kehrt 15 Jahre später zurück.