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Der alte König in seinem Exil [Gebundene Ausgabe]

Arno Geiger
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (261 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

7. Februar 2011
Arno Geiger hat ein tief berührendes Buch über seinen Vater geschrieben, der trotz seiner Alzheimerkrankheit mit Vitalität, Witz und Klugheit beeindruckt. Die Krankheit löst langsam seine Erinnerung und seine Orientierung in der Gegenwart auf, lässt sein Leben abhandenkommen. Arno Geiger erzählt, wie er nochmals Freundschaft mit seinem Vater schließt und ihn viele Jahre begleitet. In nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Sätzen entdeckt er, dass es auch im Alter in der Person des Vaters noch alles gibt: Charme, Witz, Selbstbewusstsein und Würde. Arno Geigers Buch ist lebendig, oft komisch. In seiner tief berührenden Geschichte erzählt er von einem Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden.

Wird oft zusammen gekauft

Der alte König in seinem Exil + Gute Nacht, Liebster: Demenz. Ein berührender Bericht über Liebe und Vergessen + Mein Leben ohne Gestern: Roman
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 32 (7. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446236341
  • ISBN-13: 978-3446236349
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (261 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.518 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Arno Geiger, geboren 1968 in Bregenz, wuchs in Wolfurt/Vorarlberg auf. Er studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien.

Seit 1993 ist Arno Geiger als freiberuflicher Schriftsteller tätig und nahm 1996 und 2004 am Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teil. 1997 debütierte er mit dem Roman ›Kleine Schule des Karussellfahrens‹. 1998 erhielt er den New Yorker Abraham-Woursell- Award, 2005 für ›Schöne Freunde‹ den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis und den Deutschen Buchpreis für ›Es geht uns gut‹. 2008 wurde ihm der Johann Peter Hebel-Preis verliehen, 2011 der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Arno Geiger lebt in Wolfurt und Wien.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
119 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wohin das Leben führt! 1. Februar 2011
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Wer weiß schon, was in einem Menschen vorgeht, der langsam sein Gedächtnis verliert? Arno Geiger hat es erfahren und in eine literarische Form gebracht, die anrührend, klar und feinfühlig an die Geschichte seines Vaters heranführt.

Zuerst noch unbemerkt, tastend und irritierend bemerkt der Sohn Veränderungen im Verhalten des Vaters, die er nicht deuten kann. Er verbessert Sätze, wenn sie wirr erscheinen und versucht dem Vater auf die Sprünge zu helfen bei Fehleinschätzungen und Erinnerungslücken. Doch eines Tages dämmert dem Sohn, dass der Vater die Realität nicht mit den gleichen Augen sieht wie er selber. Er muss sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass sich der Geist des Vaters verändert, und er sein Leben aus dem Griff zu verlieren droht. Mit wachen Sinnen und einfühlsamem Bemühen lernt der Sohn, den Vater in seiner sich stetig verändernden Andersartigkeit zu akzeptieren. Die oft wiederholte Phrase"'ich will nach Hause"' bringt Arno Geiger zu der Erkenntnis, dass '"Zu Hause sein"' ein zutiefst menschliches Bedürfnis nach Geborgenheit und Vertrautheit ist, das sich nicht zuletzt in der Religion mit dem Begriff des Himmelreichs bezeichnen lässt.

Feinsinnig und nachdenklich folgt Arno Geiger den Veränderungen im Verhalten seines Vaters und lässt noch einmal dessen Herkunft Revue passieren. Das karge Dasein eines Buben aus einer kinderreichen aber armen Familie lassen nicht viele Hoffnungen und Illusionen auf kommendes Glück zu.
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82 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebenshilfe 21. April 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Auch mich hat dieses Buch tief berührt, habe ich doch genau das, was der Autor hier so ungeschminkt und zugleich einfühlsam schildert, mit meiner Mutter erlebt. Nur daß ich selbst völlig hilflos war und mit der Situation nicht umgehen konnte.

Geblieben sind Schuldgefühle und die Angst, eines Tages das gleiche Schicksal zu erleiden.
Obwohl seither viele Jahre vergangen sind, ist dieses Buch für mich eine wunderbare Hilfe, das Leiden meiner Mutter im Nachhinein mit anderen Augen zu sehen und mein "Versagen" in diesen auch für mich schlimmen Jahren nun aufzuarbeiten.

Dafür bin ich dem Autor zutiefst dankbar und ich kann hier nur jedem, der im Familien-und Freundeskreis mit dieser oder ähnlich verlaufenden Alterserkrankungen konfrontiert ist empfehlen, dieses Buch zu lesen.
Besser noch, JEDER sollte es lesen, denn es regt zum Nachdenken über den eigenen Lebensweg an und über unsere Beziehungen untereinander, besonders zu den Menschen, die uns nahestehen. Und wer weiß schon, wie das eigene Leben im Alter aussieht...

Ein zutiefst humanistisches Buch, eine echte Lebenshilfe für jeden, der sich auf diese authentische Schicksalsgeschichte einläßt.
Ich schreibe nur selten etwas hier bei Amazon,
aber dieses Buch gehört zu den wirklichen Raritäten im Literaturmarkt, die es wert sind, sie möglichst vielen Menschen nahe zu bringen. Das zeigen auch die wertvollen Beiträge der anderen Rezensenten, die hier nach dem Lesen dieses Buches ihr Herz geöffnet haben und mich inspirierten, es ebenfalls zu kaufen. Deshalb auch mein Dank an Sie alle für ihre wunderschönen Beiträge auf dieser Seite.

Allen Lesern und Rezensenten die besten Wünsche H.Friedrich
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217 von 233 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Krankheit hält schleichend Einzug in das öffentliche Bewusstsein, nachdem sie schon seit vielen Jahren immer mehr Menschen betroffen hat. Die Alzheimer-Krankheit und andere Formen der Demenz geraten immer mehr in den Blickpunkt auch der Gesundheitspolitik. Neben der Situation der von der Krankheit betroffenen Menschen sind die Rolle der meist pflegenden Angehörigen und die professionellen Anforderungen an die pflegenden Berufe Gegenstand einer intensiven gesellschaftlichen Debatte.

Auch in der Literatur hat dieses Thema Einzug gehalten. Man denke an Tilman Jens` breit diskutiertes, 2009 erschienenes Buch "Demenz. Abschied von meinem Vater", in dem er die Krankheit und seine Beziehung zu Walter Jens, den begnadeten Autor und Rhetoriker beschrieb. Die Debatte war so kontrovers, dass Tilman Jens sich genötigt sah, im Mai 2010 mit einem weiteren Buch zu antworten: "Vatermord. Wider einen Generalverdacht.'"

Ganz anders kam im letzten Jahr das Romandebüt der 1975 geborenen englischen Schriftstellerin Samantha Harvey daher, das unter dem Titel "Tage der Verwilderung" bei DVA erschien, und den verzweifelten
Kampf eines Mannes gegen seinen Gedächtnisverlust und das erbitterte Ringen um die Wiedergewinnung seiner Erinnerung beschrieb.

Das neue Buch des preisgekrönten österreichischen Schriftstellers Arno Geiger ("Es geht uns gut", "Alles über Sally") geht bei der Annäherung an Alzheimer und Demenz einen anderen, sehr persönlichen und intimen Weg.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Viel Tröstliches
Arno Geiger ist nicht zu unrecht einer der wichtigsten derzeit lebenden österreichischen Schriftsteller. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von LosBittnos veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hochachtung vor diesem Autor
Tolles Buch, sehr anrührend aber auch unglaublich witzig, habe es mit Spaß und Interesse gelesen, kann es nur empfehlen, sehr tröstlich.
Vor 1 Monat von Christa Wagner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Demenz, wie fühlt es sich an?
Es gibt immer mehr alte und sehr alte Personen und damit steigt auch die Zahl der Dementen. Dieses Buch gewährt einen Einblick in die Welt eines Dementen und den Auswirkungen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Ullrich Angersbach veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr einfühlsam
Dieses Buch habe ich inzwischen mehrfach verschenkt.
Es ist ein Buch für die Stille - zum Nachdenken und Einfühlen.
Der Einstieg in eine Welt des Vergessens.
Vor 1 Monat von Dorothea Dorn veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alte König
Alles sehr gut gelaufen. Es hat alles gepasst und ist zu voller Zufriedenheit abgelaufen.Werde immer wieder bei dem Anbieter einkaufen.
Vor 1 Monat von Winfried Liebethal veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schleichender Untermieter
Arno Geiger schreibt von seinem an Demenz erkrankten Vater. Dabei behandelt er ein Thema, dass in unserer Gesellschaft auch heute noch, nachdem in fast jeder Familie diese... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Herbstkind veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tief berührend
Habe selbst einen Vater, der an Alzheimer erkrankt ist. Umso tiefer gehen die Erzählungen von Arno Geiger. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Mimi Vorwitz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr schön zu lesen
Sehr schön authentisch wurde die Krankheit des Vaters in dem Buch beschrieben. Nette persönliche Beispiele. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Karoline Hotz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wunder wunder wunderschönes Buch.
Das Buch hat mich zum Weinen, Lachen und vor allem zum Nachdenken gebracht.
Dass wir unsere Eltern so selbstverständlich im Leben haben, aber sie oftmals nur so wenig... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Raminta L. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch.
Ich habe das erste Mal ein Buch gelesen, der über Demenz geschrieben wurde und dabei so viel Liebe ausstrahlt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Danuta Schulze veröffentlicht
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