In weniger als einer Minute können Sie mit dem Lesen von Der Zug war pünktlich auf Ihrem Kindle beginnen. Sie haben noch keinen Kindle? Hier kaufen.

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

 
 
 

Kostenlos testen

Jetzt kostenlos reinlesen

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Lesen Sie Bücher auf Ihrem Computer oder auf anderen Mobilgeräten mit unseren GRATIS Kindle Lese-Apps.
Der Zug war pünktlich
 
 

Der Zug war pünktlich [Kindle Edition]

Heinrich Böll
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 7,49 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet
Der Verkaufspreis wurde vom Verlag festgesetzt.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 7,49  
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 7,90  
Pappbilderbuch --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Ich will nicht sterben, aber das Schreckliche ist, dass ich sterben werde ... bald!« Mit dieser Gewissheit steigt der junge Soldat auf dem Bahnhof einer Stadt im Ruhrgebiet in den Fronturlauberzug, der ihn an die Ostfront zurückbringen soll. Es wird eine trostlose Fahrt. Männer, die der Zufall zusammengewürfelt hat, spielen Skat, teilen miteinander Brot und Wurst und versuchen ihre Angst mit Schnaps zu betäuben. Andreas erinnert sich an seinen Freund, an eine Frau, in deren Augen er nur für Bruchteile einer Sekunde blicken konnte, er denkt an seine früheren Verwundungen, und er haßt alle, die den Krieg als eine Selbstverständlichkeit empfinden. In Lemberg hält der Zug. Hier begegnet Andreas einer Spionin, die als Prostituierte Nachrichten für den polnischen Widerstand sammelt ... Heinrich Böll hat diese Geschichte vom sinnlosen Sterben mit überzeugendem Realismus zu einer erbitterten Anklage gegen den Krieg verdichtet.

Klappentext

Heinrich Bölls erste Buchveröffentlichung, die Erzählung »Der Zug war pünktlich« von 1949, erzählt die Geschichte des deutschen Soldaten Andreas und der polnischen Prostituierten und Widerstandskämpferin Olina. Die Geschichte über das sinnlose Sterben verdichtet sich zu einer bitteren Anklage gegen den Krieg.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1118 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: eBook by Kiepenheuer&Witsch (28. September 2009)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004WNZ1BE
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #32.398 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

  •  Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Mehr über die Autoren

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags

 (Was ist das?)
Bei einem Tag handelt es sich um ein Schlagwort, das zum Produkt passt.
Tags erleichtern allen Kunden die Suche und die Sortierung ihrer Lieblingsprodukte.
 

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wer den Krieg hasst, wird ihn noch mehr hassen, nachdem er dieses Buch gelesen hat.
Auf dem Büchermarkt kursieren sehr differenzierte Schilderungen, Dokumentationen und Romane über den 2. Weltkrieg, die darin verwickelten Personen, seine Ausmasse und Konsequenzen. Oft vermisst man aber eine Darstellung über den Einzelnen, wie er mit dem Krieg umgeht, wie er seine Auswirkungen psychologisch und physiologisch verarbeitet und verkraftet.
Heinrich Böll ist mit seinem "Erstlingswerk" eben dies auf ein apokalyptische Art und Weise gelungen, wie ich es nie zuvor gelesen habe.
Ein junger Mann beendet seinen Fronturlaub und fährt von Köln zurück in die heutige Ukraine (Lemberg), wo der -seiner Meinung nach- sichere Tod auf ihn lauert.
Böll schildert die Angst ja Panik des jungen Soldaten, während der Zugfahrt, so eindrucksvoll, dass man nach jeder gelesenen Zeile dankbar darüber ist nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.
Ihm ist es gelungen die ganze Grausamkeit, Dunkelheit und Ausweglosigkeit des Krieges und die Situation der Betroffenen in einer einzelnen Zugfahrt zu komprimieren.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
... eine Erzählung, in der von vorneherein klar ist: Der Protagonist Andreas wird sterben. Er selbst weiss das. Die letzten drei Tage in seinem Leben werden erzählt, während des Zweiten Weltkrieges wird er nach einem Heimaturlaub wieder an die Front nach Polen geschickt, aber er weiss, dass er dort nie ankommen wird ...
Obwohl in der dritten Person erzählt, ist der Soldat Andreas auch ein ich-Erzähler, seine Gedanken werden in langen Passagen wiedergegeben. Diese Erzählung ist eine verzweifelte Geschichte gegen den Krieg, geschrieben vom ehemaligen Soldaten Heinrich Böll, der, wie so oft, nicht viel von seinen Figuren preisgibt und nur diesen Abschnitt in ihrem Leben zeigt, der aber ausreicht, um den/die LeserIn dieses Buches nachdenklich zurückzulassen ... ein wirklich gelungenes Stück Trümmerliteratur (und übrigens hat sich Böll gegen diesen Begriff nie gewehrt).
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der 23jährige Andreas, der Ende September 1943 irgendwo im Ruhrgebiet einen Fronturlauberzug besteigt, ist ein durchschnittlicher deutscher Soldat. Gleich von der Schule weg musste er zum Arbeitsdienst, vom Arbeitsdienst zur Wehrmacht. Dreimal schon wurde er verwundet : bei Amiens, bei Tiraspol und in Nikopol. Davon, dass er ein Herrenmensch sein soll, spürt er wenig. Im Gegenteil : Er fühlt sich als Werkzeug missbraucht, das überall, wo es eingesetzt wird, nichts als Tod und Elend bringt und letztlich um sein Leben betrogen wird. Daher ist er in diesem Herbst 1943 innerlich ausgezehrt und verbraucht und hat auch keine Kraft mehr, sich von seinen Fesseln zu befreien. Scheinbar willenlos besteigt er den Zug an die Ostfront und wird bald von der Gewissheit heimgesucht, am Ende der Reise erwarte ihn der Tod. Er beschließt, was ihm an Lebenskraft übrigbleibt, dafür zu benutzen, mit sich ins Reine zu kommen und als rechtschaffener Mensch zu sterben. Diese letzte Reise führt vom Ruhrgebiet über Dresden nach Przemysl und von dort nach Lemberg, wo Andreas in seiner letzten Nacht die gleichaltrige Olina kennenlernt, die als Prostituierte in einem deutschen Bordell für die polnische Widerstandsbewegung arbeitet. Als sie erkennt, sie habe es mit einem zu tun, dem es lediglich darum geht, als Mensch zu sterben, setzt sie alles ein, ihn zu retten. Ein vergeblicher Versuch, der auch ihr zum Verhängnis wird. In einem einzigen Atemzug erzählt Heinrich Böll von den letzten Tagen Andreas', ohne Kapitel und sonstigen Einschnitt, linear und doch mit einigen Rückblenden, dabei aber nie den Faden auf das eine, unerbittliche Ende zu verlierend. Und man spürt : nicht so sehr von der Leber als vom Gewissen weg. Es ist indes nicht allein der ebenso einfache wie packende Stil, der diese Erzählung so lesenswert macht. Es ist ebenso sehr die Schilderung des verzweifelten Ringens ums Menschsein unter dramatischen Umständen, das ihm seine Größe verleiht. Eine Erzählung des jungen Böll, der auch und gerade in unserer Zeit viel abzugewinnen ist. Und die auf Bölls weiteres Werk neugierig macht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Ähnliche Artikel finden