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Der Zug war pünktlich Pappbilderbuch – 1949

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Produktinformation

  • Pappbilderbuch: 145 Seiten
  • Verlag: Middelhauve (1949)
  • ASIN: B0000BGOCK
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.796.576 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heinrich Böll, geboren am 21. Dezember 1917 in Köln, nahm nach dem Abitur eine Lehre im Buchhandel auf, die er bald abbrach. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen.1945 kehrte er aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire ›Die schwarzen Schafe‹ mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig und veröffentlichte Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele sowie Theaterstücke. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u. a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger).

Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen die Grauen des Krieges und seine Folgen, polemisierte gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den sechziger und siebziger Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare Nachrüstung. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock. Der 1974 aus der UdSSR ausgewiesene Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift ›L’76. Demokratie und Sozialismus‹ heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971 bis 1974).

Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Georg-Büchner-Preis (1967), den Nobelpreis für Literatur (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).

Heinrich Böll starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich/Eifel. Sein gesamtes Werk liegt im Taschenbuch bei dtv vor.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. Januar 2003
Format: Taschenbuch
Wer den Krieg hasst, wird ihn noch mehr hassen, nachdem er dieses Buch gelesen hat.
Auf dem Büchermarkt kursieren sehr differenzierte Schilderungen, Dokumentationen und Romane über den 2. Weltkrieg, die darin verwickelten Personen, seine Ausmasse und Konsequenzen. Oft vermisst man aber eine Darstellung über den Einzelnen, wie er mit dem Krieg umgeht, wie er seine Auswirkungen psychologisch und physiologisch verarbeitet und verkraftet.
Heinrich Böll ist mit seinem "Erstlingswerk" eben dies auf ein apokalyptische Art und Weise gelungen, wie ich es nie zuvor gelesen habe.
Ein junger Mann beendet seinen Fronturlaub und fährt von Köln zurück in die heutige Ukraine (Lemberg), wo der -seiner Meinung nach- sichere Tod auf ihn lauert.
Böll schildert die Angst ja Panik des jungen Soldaten, während der Zugfahrt, so eindrucksvoll, dass man nach jeder gelesenen Zeile dankbar darüber ist nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.
Ihm ist es gelungen die ganze Grausamkeit, Dunkelheit und Ausweglosigkeit des Krieges und die Situation der Betroffenen in einer einzelnen Zugfahrt zu komprimieren.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kunde am 7. August 2003
Format: Taschenbuch
... eine Erzählung, in der von vorneherein klar ist: Der Protagonist Andreas wird sterben. Er selbst weiss das. Die letzten drei Tage in seinem Leben werden erzählt, während des Zweiten Weltkrieges wird er nach einem Heimaturlaub wieder an die Front nach Polen geschickt, aber er weiss, dass er dort nie ankommen wird ...
Obwohl in der dritten Person erzählt, ist der Soldat Andreas auch ein ich-Erzähler, seine Gedanken werden in langen Passagen wiedergegeben. Diese Erzählung ist eine verzweifelte Geschichte gegen den Krieg, geschrieben vom ehemaligen Soldaten Heinrich Böll, der, wie so oft, nicht viel von seinen Figuren preisgibt und nur diesen Abschnitt in ihrem Leben zeigt, der aber ausreicht, um den/die LeserIn dieses Buches nachdenklich zurückzulassen ... ein wirklich gelungenes Stück Trümmerliteratur (und übrigens hat sich Böll gegen diesen Begriff nie gewehrt).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gromperekaefer TOP 500 REZENSENT am 12. September 2008
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Erzählung schildert die Bahnfahrt eines Soldaten im Zweiten Weltkrieg aus Deutschland zurück an die Ostfront. Es ist gegen Ende des Krieges, und die Soldaten sind kriegsmüde, wissen um die bevorstehende Niederlage, und dementsprechend ist die Stimmung im Zug. Man weiss dass man nicht mehr zurückkehren wird, und fügt sich in dieses Schicksal. Gedanklich werden die bisherigen Lebens- und Kriegserfahrungen nochmals Revue passiert. Die Zeit vertreibt man sich mit Karten spielen, schlafen oder auch trinken. Heinrich Böll, selbst Soldat in dieser Zeit, gibt in diesem Buch einen guten Einblick in die Gedankenwelt junger Soldaten, welche jahrelang die Kriegswirren miterlebt haben und dadurch die Lebensfreude aufgegeben haben.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Francis Pierquin am 6. Januar 2003
Format: Taschenbuch
Der 23jährige Andreas, der Ende September 1943 irgendwo im Ruhrgebiet einen Fronturlauberzug besteigt, ist ein durchschnittlicher deutscher Soldat. Gleich von der Schule weg musste er zum Arbeitsdienst, vom Arbeitsdienst zur Wehrmacht. Dreimal schon wurde er verwundet : bei Amiens, bei Tiraspol und in Nikopol. Davon, dass er ein Herrenmensch sein soll, spürt er wenig. Im Gegenteil : Er fühlt sich als Werkzeug missbraucht, das überall, wo es eingesetzt wird, nichts als Tod und Elend bringt und letztlich um sein Leben betrogen wird. Daher ist er in diesem Herbst 1943 innerlich ausgezehrt und verbraucht und hat auch keine Kraft mehr, sich von seinen Fesseln zu befreien. Scheinbar willenlos besteigt er den Zug an die Ostfront und wird bald von der Gewissheit heimgesucht, am Ende der Reise erwarte ihn der Tod. Er beschließt, was ihm an Lebenskraft übrigbleibt, dafür zu benutzen, mit sich ins Reine zu kommen und als rechtschaffener Mensch zu sterben. Diese letzte Reise führt vom Ruhrgebiet über Dresden nach Przemysl und von dort nach Lemberg, wo Andreas in seiner letzten Nacht die gleichaltrige Olina kennenlernt, die als Prostituierte in einem deutschen Bordell für die polnische Widerstandsbewegung arbeitet. Als sie erkennt, sie habe es mit einem zu tun, dem es lediglich darum geht, als Mensch zu sterben, setzt sie alles ein, ihn zu retten. Ein vergeblicher Versuch, der auch ihr zum Verhängnis wird. In einem einzigen Atemzug erzählt Heinrich Böll von den letzten Tagen Andreas', ohne Kapitel und sonstigen Einschnitt, linear und doch mit einigen Rückblenden, dabei aber nie den Faden auf das eine, unerbittliche Ende zu verlierend. Und man spürt : nicht so sehr von der Leber als vom Gewissen weg.Lesen Sie weiter... ›
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 1. August 1999
Format: Broschiert
Der Zug war pünktlich Heinrich Böll
Der Zug, der pünktlich war, ist ein Fronturlauberzug Paris-Przemysel, mit dem ein junger deutscher Soldat wieder auf dem Weg zur Ostfront ist. Plötzlich, mitten in Galizien überfällt ihn die Gewißheit, bald zu sterben.
Je weiter der Zug Richtung Osten fährt, desto präziser wird diese Ahnung, desto mehr Umrisse erhält sein eigener Tod.
Dieses hellsichtige Wissen wird eindringlich variiert: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fließen nur in diesem einen Punkt zusammen; Der baldige Tod.
Böll arbeitet zielsicher und schnörkellos auf das grand finale zu. Denn der Tod ist klar, er ist in Lemberg. Und so begibt sich der junge Soldat, sein Schicksal in klaren Zügen schon im Voraus erlebend, in seiner letzten Nacht [und es wird seine letzte sein] in ein Lemberger Bordell, zu einem Freudenmädchen um mit ihr dies zu erleben, was jeder Mann in seinem Leben tun möchte, bevor er für das Vaterland seine Lebenslichter löscht.
Nur: Der Held und das Freudenmädchen rühren sich gegenseitig mit Worten und Musik zu Tränen und Böll entwickelt für das Ende eine wahrlich klassische Dramatik, schön geschrieben, wenn auch ungewöhnlich.
Wenn man dann das Buch zuschlägt und in Gedanken darüber verfällt, dann entfaltet sich die gesamte literarische Schönheit dieses Buches. Eine traurige Geschichte über den Tod, und doch eigentlich nur über die Schönheit des Lebens, wäre alles nur anders gekommen.
Oder hätte es gar nicht anders kommen können? (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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