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Der Zorn des Gerechten
 
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Der Zorn des Gerechten [Gebundene Ausgabe]

Bruce Alexander
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 381 Seiten
  • Verlag: Knaus (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813500632
  • ISBN-13: 978-3813500639
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 13,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 653.463 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein großartiger Historienroman über das England des 18. Jahrhunderts, der fesselnd und detailgenau durch das alte London führt, durch das Labyrinth der Docks, der Spelunken und Bordelle, durch Herrenhäuser und Elendsquartiere. Ein Schmöker, der Spannung und Lesegenuß bis zum bittersüßen Ende garantiert.

Autorenportrait

Bruce Alexander ist das Pseudonym eines erfolgreichen und renommierten amerikanischen Autors. "Das letzte Konzert" ist der fünfte Band einer Serie um den scharfsinnigen Richter Sir John Fielding (1721-1780), den Halbbruder des berühmten Schriftstellers Henry Fielding.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wieder ist Bruce Alexander ein großartiger Historienroman über das England des 18. Jahrhundert gelungen. Dies ist der dritte Band über den Richter Sir John Fielding, der gemeinsam mit seinem Bruder Henry Fielding die erste Polizei des Landes, die berühmten Bow Street Runners, gründete.
Diesmal führt Alexander den Leser in die Docks, Spelunken und Bordelle des alten Londons, durch Herrenhäuser und Elendsviertel bis hin zu einem
Militärgerichtsverfahren.
Gemeinsam mit seinem Gehilfen und Schützling Jeremy Proctor ermittelt der blinde Richter Sir
John Fielding in einem mysteriösen Tödesfall eines Kapitäns.
Ein erstklassiger Krimi, dessen Spannung bis zur letzten Seite anhält und bittersüß endet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannender Historienroman 15. September 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin froh, dass ich im Untergeschoss einer Second-Hand-Buchhandlung dieses Buch gefunden habe, denn es hat sich mehr als gelohnt.
Zur Story: Der blinde Richter Sir John Fielding wird von Vizeadmiral Redmond gebeten einen brisanten Mordfall zu untersuchen, der sich zwei Jahre zuvor auf hoher See ereignet haben soll. Wurde der Kapitän der HMS Adventure in einem schweren Sturm vom zweiten Offizier wirklich von der Reling gestoßen oder entglitt der Kapitän unglücklich dessen Händen? Zusammen mit seinem Assistenten Jeremy Proctor, der auch als Erzähler der Geschichte fungiert, versucht Richter Fielding die Unschuld des Offiziers, von der er überzeugt ist, zu beweisen, um zu verhindern, dass ein als freundlich und fair bekannter Mann gehängt wird.
Das Buch ist spannend geschrieben und vermittelt einen Eindruck vom London des 18. Jahrhunderts. Auch ohne die Kenntnis der beiden vorhergehenden Bände lohnt es sich dieses Buch zu lesen, weil ich nicht das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben, was ich unbedingt hätte wissen müssen, wie es bei so vielen Büchern sonst der Fall ist. Es ist flüssig zu lesen und bietet eine interessante und unterhaltende Geschichte.
Alles in allem ein toller Fund!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Beatrice Berger TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Der Zorn des Gerechten" alias "Watery Grave" ist der vielschichtigste, beste und zu gleich grauenvollste Band der Serie: Bei einem Sturm vor Südamerika geht der Kapitän des Kriegsschiffs "H.M.S. Adventure" über Bord. Zwei Jahre später, als das Schiff im Hafen zurück ist, erhebt der vertretende Captain Hartsell Anklage vor dem Militärgericht der Navy gegen Lieutnant Landon, er habe den Kapitän über Bord geworfen. Mehrere - rangniedere - Augenzeugen bekunden das Gegenteil: der schwer alkoholabhängige Kapitän sei auf Veranlassung Hartsells an Deck geholt worden, dann sei er trotz des Versuchs von Landon, ihn noch festzuhalten, über Bord gespült worden. Das Unheil nimmt seinen Lauf:

- da ist Lieutnant Landon, der von vornherein genau weiß, daß seine Sache verloren ist. Er weiß, warum er zu Unrecht beschuldigt wird und daß Hartsell einen Zeugen wie ihn nicht am Leben lassen kann.

- da ist Admiral Robert Redmont, ein alter Freund Sir Johns aus gemeinsamen Marinetagen, gleichzeitig ein Onkel von Lieutnant Landon, der weiß, was die Enthüllungen seines Neffen für die Marine bedeuten. Am Ende ist ihm das Leben seines Neffen weniger wert als die Wahrheit und die Ehre der Marine

- das ist im Hintergrund eine Marine und ihre Gerichtsbarkeit, für die die Sache eine "Frage der Ehre" ist und die weniger an der Wahrheit als vielmehr an der Aufrechterhaltung ihrer Disziplin interessiert ist: wo soll das enden, wenn Matrosen die Zeugenaussagen von Kapitänen widerlegen können?

- da ist Captain Hartsell, der die Notwendigkeit verspürt, sich des einen oder anderen unbequemen Zeugen zu entledigen.

- und da ist Sir John Fielding, der die Marine liebt, aber noch mehr Wahrheit und Gerechtigkeit, erkennen muß, daß er die Macht nicht hat, einen Unschuldigen zu retten - aber immerhin genug macht, um einen Schuldigen bestrafen zu lassen.

- und da ist Jeremy Proctor, der nicht ganz versteht, worum es geht, und gerade deswegen den Gang der haarsträubenden Ereignisse umso besser kommentiert.

Die Verlagspolitik, was die Serie um Sir John Fielding angeht, ist undurchschaubar. Ausnahmsweise gilt das sowohl für das amerikanische Original als auch für die deutsche Übersetzung. Vielleicht entspricht es amerikanischer Geschäftspolitik, eine inhaltlich fundierte und spannende Krimiserie nach nur wenigen Jahren vom Markt zu nehmen; daß von der Serie aber nur sechs von zehn Bänden ins Deutsche übersetzt wurden und von diesen schon jetzt keines mehr erhältlich ist, finde ich schwach. Die Serie hätte mehr Beachtung verdient!
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