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Der Zitronentisch [Taschenbuch]

Julian Barnes , Gertraude Krueger
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

5. Februar 2007
Ein vielfältiger und geistreicher Blick auf das Alter.

„Der Zitronentisch“ vereint elf hellsichtige, ironische Geschichten über das Älterwerden: Da wird über die verpasste Liebe eines skandinavischen Holzhändlers erzählt, über abnorme sexuelle Vorlieben eines in die Jahre gekommenen Herrn oder über ein altes Ehepaar, das sich aus reiner Gewohnheit das Leben zur Hölle macht. Melancholische, heitere und bissige Lebensgeschichten, die eines gemeinsam haben: Die Menschen nähern sich dem Ende ihres Lebens, das sich in oft irrwitzigen Situationen ankündigt.



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Der Zitronentisch + Nichts, was man fürchten müsste + Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (5. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442735610
  • ISBN-13: 978-3442735617
  • Originaltitel: The Lemon Table
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 226.423 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Erzählungen von großer Meisterschaft, mit Witz, mit Tempo, mit Frechheit.“ (Elke Heidenreich in "LESEN!")

„Wer das Buch in seinen besten Lebensjahren liest, erfährt, dass ihnen das Alter an Wahn und Witz und Lebenslust in nichts nachzustehen hat.“ (FAZ)

Der Verlag über das Buch

»Julian Barnes stellt seine Virtuosität erneut unter Beweis.« The Guardian -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen facettenreicher Einblick in den Herbst des Lebens 5. September 2005
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
In elf sehr unterschiedlichen Erzählungen gibt uns Julian Barnes Einblick in das Leben im Alter. Viele Geschichten haben einen tragischen Zug. Einen besonderen Blick wirft der Autor auf die Liebe, die in einigen Geschichten bitter daherkommt wie ein Biss in eine Zitrone oder wie ein Valse triste. Andere Geschichten sind dann wieder irre komisch oder grotesk.
Als Auftakt erleben wir in der „kurzen Geschichte des Haarschneidens" sehr amüsant die drei Stufen des Lebens: Jugend, das Erwachsenensein und das Alter. Anschließend tauchen wir in die nordische Melancholie, einer Variation der Legende von Falun. Die Liebe eines verheirateten Mannes und einer Frau. Erst am Ende ihres Lebens gestehen sie sich ihre Liebe ein und trennen sich dann für immer. Den Kontrast zur ersten Erzählung empfand ich als sehr stark. Dieses lässt schon den Facettenreichtum der Geschichten erahnen. Wer glaubt, im Alter passiere nicht mehr viel, der sei hier eines besseren belehrt, und schon lernen wir zwei Witwen kennen, die sich regelmäßig in einem Lokal zum Frühstück treffen. Merrill schwärmt von ihrem verstorbenen Mann, der sehr beliebt gewesen sei und „ noch alle Zähne im Mund hatte, als er starb." Janice macht gute Miene zum Spiel. Sie weiß, dass dieser Kerl ein Ekel war, der als „Campus-Fummler gegenüber Frauen nicht vor sexueller Gewalt zurückschreckte. Merrill hat offenbar keine Ahnung davon.
So unterschiedlich die Erzählungen inhaltlich sind, so schweben sie nicht alle auf einem hohen Niveau. Leider nicht.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Zitronentisch 5. Januar 2012
Von Thaila
Format:Taschenbuch
Die Erzählungen in Julians Buch "Der Zitronentisch" verbindet alle eine Thema: das Altern und das bedeutet immer auch das Sterben oder das Näherrücken des Todes. Ganz unterschiedlich gegen Barnes Protagonisten mit dem Thema um: würdevoll, ablehnend, voller Grimm oder auch sich dem Schicksal ergebend. Manchmal ist der Effekt eher komisch, machmal tragisch - oder beides zugleich. Barnes spannt in seinen Erzählungen ein weites Panorama an Settings auf, die gerade die Einheit der universalen Lebensfragen verdeutlichen sollen.
Obwohl Erzählungen nicht unbedingt zu meinen Lieblingsgenres gehören, haben mich diese von Julian Barnes gefesselt und begeistert. Oft reicht mir in einem kurzen Prosastück die Zeit nicht aus, mich in einen Konflikt hineinzuversetzten oder die Figuren kennenzulernen. Das war hier nicht der Fall. Der Autor ist ein Meister darin, die Figuren mit wenigen Pinselstrichen lebendig werden zu lassen. Einige haben bei mir mehr Eindruck hinterlassen als manch ein Protagonist eines langen Romans.
Die Erzählungen sind atmosphärisch dicht und weniger konzeptuell als viele von Barnes Romanen. Auch darum haben sie mir gut gefallen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Komisch 7. September 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ja,schwarzer Humor,irre komisch und manchmal auch grotesk.Gleichzeitig aber auch melancholisch und lebensnahe.Diese Geschichten machen Spaß - ein reines Vergnügen für den Leser!Der Autor steckt viel Liebe ins Detail,man merkt,dass er seinen Spaß beim Schreiben hatte.Wer besonders an den irre komischen und grotesken Erzählungen seinen Spaß hat,dem kann ich im Gegenzug noch Pliewisch`s Roman "Gottverdammt" empfehlen. Der Zitronentisch ist Kaufpflicht!Gute Unterhaltung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lohnt sich wegen der Geschichte von Mats Israelson 24. April 2009
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Geschichten über das Altern.
Meine Meinung zu diesem Kurzgeschichtenband ist durchwachsen. Anfangs war ich ganz begeistert und sah mich schon eine hymnische Rezension schreiben, gegen Ende nahm meine Begeisterung jedoch ab.
'Die kurze Geschichte des Haareschneidens' ist zum Beispiel ziemlich witzig.
'Die Geschichte von Mats Israelson' ist herzzerreißend traurig und sprachlich und atmosphärisch wunderschön. 'Wachdienst' hat seine witzigen Momente, und einige andere Geschichten reichen in ihrer Schönheit abschnittsweise an 'Die Geschichte von Mats Israelson' heran, zum Beispiel 'Hygiene' oder 'Obstbaumkäfig'. Aber dann gibt es Erzählungen, vornehmlich die, in denen der Autor mit seinen Französischkenntnissen brilliert, die ein echtes Ärgernis sind, weil sie gedrechselt klingen und auf der Informationsebene mit einem Wissen um sich werfen, dagegen auf der inhaltlichen Ebene an Tiefe vermissen lassen.
Insgesamt ein Buch, dass ich phasenweise komisch und literarisch genug fand um mich zu freuen, es gelesen zu haben, besonders 'Mats Israelson' fand ich großartig (vermutlich die stärkste Geschichte im Buch), das aber auf der anderen Seite zu viele bemühte, gedrechselte und manierierte Stellen hatte, als dass ich noch ein Buch von Julian Barnes lesen würde.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zitronen 15. Februar 2007
Von Lukas
Format:Gebundene Ausgabe
11 Erzählungen über das Leben, gewürzt mit schwarzem Humor und Melancholie. Die Titelgeschichte schildert Männer, die am Zitronentisch sitzen und über ihr Alter nachdenken. Dass die Zitrone in China als Todessymbol gilt, war mir nicht bekannt. "Der Obstbaumkäfig" ist sehr spannend, Julian Barnes bereichert den Leser kurzweilig.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen nettes Buch
Wie immer, ein echter Julien Barnes sieben acht neun zehn elf zwölf dreizehn vierzehn fünfzehn sechzehn siebzehn achtzehn neunzehn zwanzig
Vor 14 Tagen von Thomas-Emu veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Keine Lesefreude
DAs Buch habe ich nicht einmal bis zur Hälfte gelesen. Es fällt überhaupt nicht in die Reihe des Lesestoffs, der mir nahe ist
Vor 3 Monaten von Carola Schütz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen äußerst unterhaltsam
Ich bin sonst nicht so für Kurzgeschichten zu haben, aber diese haben mir ausgezeichnet gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Ruthbasilisk veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Zitronentisch
Ich hab mich ganz köstlich amüsiert! Manchmal ein bisschen derb - aber was soll's? Man merkt schon, dass es von einem Mann geschrieben wurde.
Vor 9 Monaten von Elisabeth Forster veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen menschliche Abgründe
Die kurzgeschichten überzeugen durch ihre sprachliche Vielfalt, die sich dem jeweiligen Plot anpasst. Es handelt sich z.T. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2009 von isengart
4.0 von 5 Sternen Verliebte Blicke mit grauen Haaren
In elf Geschichten beleuchtet Julian Barnes die Liebe im Alter. Es sind dabei wunderbare Miniaturen entstanden, von besinnlich bis urkomisch, von romantisch bis tragisch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. November 2007 von C. Stotz
1.0 von 5 Sternen nicht empfehlenswert
ich weiß nicht, wer hier mit welchen interessen abstimmt...

ich jedenfalls fand das buch nicht sonderlich komisch. wann hatte man denn da was zu lachen? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2007 von Max
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten liegen oft nahe beieinander...
Als Vorlesebuch mit großen Erwartungen auf eine Reise mitgenommen, entpuppte sich dieses Buch als zweischneidiges Schwert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2006 von S. Eller
4.0 von 5 Sternen Der Körper bröckelt aber der Geist wird klarer
Seit 1980 sind sieben Romane von Julian Barnes erschienen. Sein berühmtestes Buch ist „Flauberts Papagei". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. September 2005 von Carl-heinrich Bock
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