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Kundenrezensionen

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Es könnte so passieren: in einer ärmlichen Familie in London stirbt zuerst der Vater und einige Monate später die Mutter. Doch die 4 Kinder melden den Tod der Mutter nicht, sondern zementieren die Leiche im Keller ein. In den folgenden Wochen kapseln sich die Kinder von der Außenwelt ab und beginnen ein völlig autarkes Leben zu führen.

McEwan schreibt so natürlich, dass die Absurdität der Situation erst auf den zweiten Blick richtig klar wird. Mit dem Tod der Eltern fehlt die Autorität, der gesellschaftliche Druck, der sich in der Erziehung äußert. Die Kinder entwickeln sich ohne Einfluss von außen. Das Ganze verläuft wie ein psychologisches Experiment, bei dem die Vorgaben des gesellschaftlichen Zusammenlebens aufgehoben und neu überdacht werden. Faszinierend.
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am 2. Januar 2007
In einer fünfköpfigen Familie stirbt zuerst der verhaßte Vater, dann auch noch die schwächliche Mutter. Die drei Kinder beschließen daraufhin, den Tod der Mutter zu verheimlichen, um nicht ins Heim zu müssen. Sie zementieren die Tote im Keller ein und versorgen sich fortan selbst. Dabei kommen sich Bruder und Schwester allmählich näher...

Tiefgründige Studie pubertierender Jugendlicher mit all ihren Sorgen und Irrungen. Die sexuell aufgeladene Stimmung führt schließlich zur Vereinigung von Bruder und Schwester, für die es ohne Obrigkeiten nun kein Tabu mehr gibt. Natürlich "darf" so eine Geschichte nicht gut ausgehen; die Schlußszene ist jedoch im Buch sehr viel einfühlsamer gestaltet als im gleichnamigen Film. Ein Buch mit ungewöhnlichem Thema, interessant und einfühlend gelöst.
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TOP 500 REZENSENTam 9. November 2004
Ian McEwan ist mit „Der Zementgarten" ein außergewöhnlicher Kurzroman gelungen, der sich schwerer beschreiben und charakterisieren lässt als die meisten anderen Romane. McEwan bricht Tabus. Und als Leser bleibe ich mit der Frage zurück, ob mich diese gebrochenen Tabus abstoßen müssen oder faszinieren dürfen.
Der Ich-Erzähler, Jack, ein 15jähriger pubertierender Jugendlicher, lebt mit seiner Familie zunehmend isoliert in einer Wohngegend, das letztendlich nur noch aus deren Haus und einer zurückgebliebenen Zement- und Asphaltwüste besteht. Der arbeitslose Vater stirbt, die krebskranke Mutter folgt ihm zwei Jahre später. Zurück bleiben Jack und seine Geschwister, die etwas ältere Julie, die jüngere Sue und der kleine Tom, der sich sein Leben zunehmend in einer Mädchen-Rolle einrichtet und zum kindlichen Transvestiten wird. Um sich nicht der Gefahr des Auseinandergerissenwerdens auszusetzen, verheimlichen die Geschwister den Tod der Mutter ihrer Umgebung, die quasi non-existent ist, und betonieren die eigene Mutter im Keller ein. Die erste gebrochene Unschuld.
Die vier richten sich danach ihr Leben, beinahe unabhängig von jeglicher Außenwelt, ein. Eine bedrückende Verwahrlosung ist unvermeidlich, ebenso völlig neue Rollen in ihrer kleinen Welt. Jack, fasziniert von seiner charismatisch geschilderten Schwester Julie, „drubbelt" (Auflösung im Buch) sich seinen Weg durch den täglichen Dschungel, befreit von jeglicher elterlichen Autorität und losgelöst von allen gesellschaftlichen Werten und Regeln.
Zuletzt, ich darf das beschreiben, weil der gesamte Inhalt auch bereits auf dem Schutzumschlag zusammengefasst wird, nimmt Jack auch seiner Schwester Julie die körperliche Unschuld. Gewaltlos, im gegenseitigen Einvernehmen. Vielleicht wäre es auch besser zu sagen, Julie nimmt sich selbst die Unschuld mithilfe ihres Bruders. Geschwisterliche körperliche Liebe rahmt den Roman ein und lässt den Leser hin- und hergerissen zwischen Entrüstung und Faszination zurück. Unbedingt lesenswert, wenngleich ich einen 120 Seiten starken Roman auch nicht als großes Werk bezeichnen mag.
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am 9. Januar 2003
Es könnte eine grosse Hilfe für den Leser sein, wenn er sich einmal klar machen würde, dass MC Ewan "diese schrecklichen Pubertätserlebnisse" so keineswegs erlebt hat.(Siehe Interview in der Frankfurter Rundschau im Okt.2003)Wer hier also auch am liebsten sofort die Polizei rufen möchte, weil er diese Zustände der Kinder nicht aushält, der sollte doch lieber innehalten und sich fragen, was den Schriftsteller dazu bewegt haben könnte, sich soetwas auszudenken. Hier könnte die Metapher des Zementgartens ein möglicher Deutungsansatz sein. Welche verschiedenen Vorstellungen von Gärten tragen wir in uns, wie weit reicht unsere Phantasie zwischen Wildnis und "Zementgarten"? Wie wild war denn unsere Kindheit? Was geschah mit unseren Sehnsüchten und Trieben, als es aufbrach in der Pubertät? In MC Ewans Roman gibt es eine wunderschöne und einfache Schlüsselszene, in der er phantasiert, wie es ist, wenn die Eltern ihre halbwüchsigen Kinder einmal einen ganzen Nachmittag allein lassen, wie diese Kinder anfangen wild zu toben und ihre grenzenlose Freiheit zu geniessen. Kinder haben nun einmal kein schlechtes Gewissen und verhalten sich sehr unmoralisch. Der Leser wird in diesem Roman immer wieder an seine moralischen Grenzen stossen. Vielleicht spürt der Eine schon ein Unbehagen bei den Doktorspielen der Kinder, während ein Anderer erst beim Inzest ruft: Jetzt reicht's! Dabei geschieht hier überhaupt nichts, ohne dass der Autor es nicht einfühlsam und sorgfältig vorbereitet.Wer das Buch genau liest, wird feststellen müssen, dass es für jede provokative Szene, für jeden Durchbruch abweichenden Verhaltens, immer schon vorher eine Andeutung, ein Vorzeichen gab, der einen Riss im Zement andeutet.Im Roman wird buchstäblich mehrmals auf diese Risse im Zement geschaut: manchmal sind es Ameisen, die hier hervorkriechen, dann ist es die Leiche der Mutter, die nicht zugedeckt werden kann. Wer hier nur Makabres sieht, dem entgeht diese eindringliche Metapher, die mich sehr an Gottfried Benns Gedicht an die Mutter erinnert, wo er schreibt: ...Du bist wie eine Wunde, die sich nicht schliesst".- Wer sich daran stört, dass diese Kinder ein so abweichende Verhalten zeigen, der sollte weiter danach fragen, welche Bedürfnisse und Sehnsüchte Jack, Julie, Sue und Tom in ihrem abweichenden Verhalten auszudrücken versuchen. Wahrscheinlich hat dieses Verhalten und Zusammenleben der Kinder in Wirklichkeit hier in unserer Gesellschaft keinen Ort.Auch MC Ewan lässt ja am Ende die Staatsgewalt eingreifen. Ich selbst habe als Leser, wahrscheinlich auch von der normalen Meinung abweichend, hier überhaupt nicht am Ende das Gefühl, dass jetzt durch den Einfriff der Ordnung bei den Kindern alles gut wird.Im Gegenteil: ich finde das Zusammenleben der Kinder zunehmend so spannend und liebevoll, dass ich diese Phantasie noch gerne etwas länger verfolgt hätte. Schade, dass es so nicht weiter geht,-so empfinden es am Ende Jack und Julie. Beide bereuen nichts. Im Film...hier etwas anders als im Roman...lässt der Autor Julie sagen: ich fand es ganz natürlich ,was wir gemacht haben. Ich fand es auch, habe mir den Film 5mal angeschaut und inzwischen das Buch mehrmals gelesen. Was ich jedoch auch erfahren habe, ist, dass 17-20Jährige ganz empfindlich und eher ablehnend auf dieses Buch reagieren,...wahrscheinlich eine viel zu frische Wunde, an die hier der Autor rührt, und die frisch Betroffene unbedingt geschlossen halten wollen.
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am 24. Mai 2001
Dieses Buch ist wie ein offenes Messer, man schneidet sich an ihm. Ein eisig funkelnder Diamant. Selten liest man eine solch bedrückende Szene wie die, in der die Kinder ihre tote Mutter in eine Kiste im Keller einzementieren. Der Autor erzählt von der Hoffnungslosigkeit und der Entwurzelung menschlichen Lebens in fast kafkaesken Bildern und in einer trockenen, lakonischen Sprache: kein Satz zu viel. Klassiker. Lesen!
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am 26. Oktober 2014
Schon als die sechsköpfige Familie - Vater, Mutter, vier Kinder zwischen 6 und 16 Jahren - noch vollzählig ist, lebt sie sozial einigermaßen isoliert am Rande einer Abbruchsiedlung. Eines Tages stirbt der Vater. Bald darauf stirbt zuhause auch die Mutter. Die Kinder beschließen, niemandem etwas davon zu sagen, damit sie nicht getrennt werden und in Waisenhäuser kommen, und zementieren den Leichnam der Mutter im Keller ein.
Rasch beginnt der Haushalt zu verwahrlosen. Auch der 15jährige Jack, aus dessen Sicht der Ich-Roman erzählt ist, verwahrlost - physisch wie zunehmend psychisch. Die inzwischen 17jährige Julie ist überfordert, der Kleine zieht sich auf eine babyhafte Entwicklungsstufe zurück. Am wenigsten beschädigt scheint Sue, die ihr Trauma einem Tagebuch anvertraut.

Denn traumatisiert sind sie alle, obwohl keiner ein Wort darüber verliert, die Mutter wird zunächst nicht erwähnt. Jedes Kind trauert auf seine Weise um die Mutter und die verzweifelte Tat. Erst als sich im Haus ein leichter, sonderbarer, Geruch verbreitet (der Zement war nicht besonders fachmännisch hergestellt), öffnen sich die Geschwister: Sie gestehen sich gegenseitig ihre Trauer ein und ihre Ratlosigkeit.

In seiner gewohnt einfachen, knappen, aber punktgenauen Sprache schildert McEwan die Entwicklung der seelisch Geschundenen, ihre Abwehr-, Verdrängungs- und Übersprungshandlungen. Nicht die inzestuösen Phantasien und Handlungen stehen im Vordergrund, denn es ist kein Roman über Inzest, sondern über die Haltlosigkeit und die Qualen der Kinder. Diese Qualen werden nicht explizit angesprochen bzw. aufgeführt: Allein aus der Sprache und der Erzählung des pubertierenden Jack erschließen sich dem Leser die Haltlosigkeit sowie die Folgen davon, Bezugspunkt und Anleitung zu verlieren. Fast fühlt man sich an Goldings Herr der Fliegen erinnert.

Das Ende seines schmalen Bändchens läßt McEwan offen, doch es wird einen Ausweg für die Kinder geben. Ob der jedoch gut oder schlecht ist, ob er Rettung und Gesundung oder weiteren Niedergang bereitstellen wird, darüber kann der Leser noch lange nachdenken. Beides ist möglich. Denn so richtig zementiert ist noch nichts.

Fazit: Ein durchdacht komponierter, gekonnt formulierter, schnörkelloser Roman, bei dem sich die vermeintlichen Vordergründigkeiten als Hintergründigkeiten entpuppen. Wenn Sie schon Abbitte mochten und Am Strand Ihnen mehr bedeutete als ein Achselzucken, wird Ihnen Der Zementgarten gefallen.
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HALL OF FAMEam 18. März 2005
°
Je nachdem, wer dieses Buch liest. Eine Geschichte über eine Familie mit klaren, wenn auch unausgesprochenen Regeln. Dem Vater darf nie widersprochen werden, egal wie sinnlos seine Aktionen - Betonieren des Gartens etc. - auch sein mögen. Als dieser bei eben dieser zuschüttenden Tätigkeit verstirbt, während sein Sohn dabeisteht und überlegt, ob er Hilfe herbeirufen soll, verändert sich das Familensystem zum ersten Mal. Begleitend dazu führen die beiden ältesten Geschwister - nüchtern und distanziert beschrieben - mehr als nur 'Doktorspiele' an ihrer kleinen Schwester durch. Spätestens hier dürften die meisten Leser stark irritiert sein bezüglich Inhalt und Art der Beschreibung. Im weiteren Verlauf erkrankt die verbliebene Mutter, wird bettlägrig und hinterläßt mit ihrem Tod vier Kinder, die vor einer gewichtigen Entscheidung stehen. Entweder sie melden den Tod der Mutter und werden voraussichtlich getrennt in Adoptivfamilien untergebracht .... oder .... sie zementieren ihre Leiche in einem Trog ein und verwahren sie im Keller. Wie der Titel schon vermuten läßt, entscheiden sie sich für das 'Hausbegräbnis'. Allesamt überfordert mit der neuen Situation, ziehen sie sich in ihre eigenen Welten zurück. Der Jüngste darf fortan experimentieren und 'Mädchen spielen', zur Belustigung seiner Schwestern, während sich sein Bruder trotz seines absoluten Rückzugs darüber ärgert. Die älteste Schwester wiederum sucht sich einen Freund, der den vieren schnell auf dich Schliche kommt, ihr Geheimnis entdeckt und dennoch bereit ist zu schweigen. Als er allerdings zurückgewiesen wir, benachrichtigt er die Polizei - während dessen sich die beiden Ältesten dem Inzest hingeben. Mit den eintreffenden Blaulichtern der Polizei scheinen beide aus ihrer Scheinwelt aufzuwachen ... Inhalt und Emotionalität passen bei dieser Geschichte so überhaupt nicht zusammen, ergeben beim Leser extreme Widersprüche und machen sicher den ganz eigenen Reiz dieser Erzählung aus. Kalte, klare, distanzierte Beschreibungen hochemotionaler Situationen - konträr für Leser, vielleicht nachvollziehbar aus einer distanzierten, dissoziierten Perspektive der beschrieben Personen. Lesenswert.
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am 17. Mai 1999
Vier Kinder zwischen 6 und 16 Jahren verlieren zuerst den Vater und dann die Mutter und mit dem Verlust beginnt ein unwirklicher, heißer Sommer, in dem sich die Geschwister entfremden, entwickeln und dann wieder näher kommen. Ian McEwan benutzt alltägliche, unscheinbare Bilder, um seiner Geschichte Ausdruck zu verleihen und gerade deshalb geht sie so unter die Haut. Ich habe selten ein Buch in der Hand gehabt, im dem Metaphern eine solche Bedeutung hatten. Es lohnt sich auf jeden Fall, es zu lesen.
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am 21. Februar 2005
Irgendwo in England, zu irgendeiner Zeit. Das Elternhaus steht in einem Abrißviertel, der Vater zementiert den Garten, die Mutter kränkelt. Der dreizehnjährige Jack und seine größere Schwester Julie übernehmen mehr und mehr die Fürsorge um die beiden jüngeren Geschwister Tom und Sue, nachdem der Vater an einem Herzanfall stirbt und die Mutter bettlägrig wird. Als auch die Mutter dahinscheidet, gießen die Kinder die Leiche in Zement ein, im Keller des Hauses, um zu vermeiden, daß ihre kleine Gemeinschaft auseinandergerissen wird. Es folgt eine Zeit des Laissez-Faire, in der Julie streunert, Jack seine eigene Sexualität entdeckt, Tom mehr und mehr zum Baby wird, Sue sich in ihren Büchern vergräbt. Dann bringt Julie ihren Liebhaber mit nach Hause, der alsbald hinter das Geheimnis der Geschwister kommt, und die Polizei ruft, als er Julie und Jack beim inzestiösen Sex ertappt.
Das bedrückende Buch wurde zum Fundament für McEwans Welterfolg, der in unkapriziöser, dichter Sprache von der Isolation berichtet, von Nähe, Distanz, Angst und Liebe, der seine Protagonisten schutzlos, aber einfühlsam präsentiert, und den Leser vereinnahmt, der ebenso schutzlos zum empathischen Beobachter wird bei dieser Tragödie gewaltigen Ausmaßes. Ein heftiges, ergreifendes und brillant konstruiertes Buch.
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am 25. Juni 2010
McEwan erzaehlt die etwas andere Familiengeschichte. Irgendwo in London, mehr oder weniger isoliert von anderen lebt die 6-koepfige Familie. Zunaechst stirbt der Vater an einem Herzinfakt, wenig spaeter folgt die Mutter. Beide werden einbetoniert, um den Behoerden nicht aufzufallen und in einem Waisenhaus zu enden. Die beiden aeltesten Kinder Julie und Jack uebernehmen von nun an die Rolle der Eltern und leben ein autarkes Leben. Die Eltern als Autoritaeten sind nicht mehr existent, die Kinder orientieren sich von nun an an ihren eigenen Beduerfnissen und entwickeln eigene Werte ohne Vorgaben von Aussen. Selbst Inzest wird dabei als natuerlicher Prozess betrachtet. McEwan beschreibt die Entwicklung einer Familie ohne Autoritaeten, die sich nur an den Notwendigkeiten orientiert. Nachdenklich stimmendes Meisterwerk, dass uns aufzeigt,wie fremdbestimmt wir von dem Zeitpunkt unserer Geburt an sind.
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