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Der Zementgarten
 
 

Der Zementgarten [Kindle Edition]

Ian McEwan
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Zementgarten
OT The Cement Garden OA 1978 DE 1980Form Roman Epoche Gegenwart
In seinem viel gerühmten Erstlingsroman widmet sich Ian McEwan wie in den beiden vorausgegangenen Kurzgeschichtenbänden Erste Liebe, letzte Riten (1975) und Zwischen den Laken (1978) den Problemen Heranwachsender.
Inhalt: In einem allein stehenden Haus inmitten eines Abbruchviertels lebt der 13-jährige Ich-Erzähler Jack mit seinen Eltern und drei Geschwistern. Die Familie ist isoliert von anderen Menschen; der Kontakt zu Verwandten ist längst abgebrochen, die Schulkameraden der Kinder werden nicht eingeladen.
Bei dem Versuch, den häuslichen Garten zu zementieren, überanstrengt sich der Vater und stirbt an einem Herzinfarkt. Jack, den vor allem seine gerade erwachende Sexualität beschäftigt, ist von dem Wunsch getrieben, eine engere Beziehung zu seiner Mutter aufzubauen, scheitert jedoch an seiner eigenen Indifferenz. An seinem 15. Geburtstag stirbt die Mutter nach einer längeren Krankheit, so dass die vier Kinder fortan auf sich allein gestellt sind. Aus Angst, von den Behörden getrennt zu werden, verschweigen sie ihre Situation und zementieren die Leiche in einer Kiste im Keller ein. Da gerade die Zeit der Sommerferien begonnen hat, reduzieren sich die ohnehin spärlichen Außenkontakte auf ein Minimun. Doch nicht nur die Gruppe kapselt sich immer mehr von ihrer Umgebung ab, auch jeder Einzelne ist in zunehmendem Maße der Isolation ausgesetzt.
Die Beziehungen zwischen den Geschwistern sind zunächst ungeordnet und wechselhaft. Zwischen Jack und seiner zwei Jahre älteren Schwester Julie, zu der er sich sexuell hingezogen fühlt, kommt es zu starken Spannungen, da jeder der beiden die Position des Familienoberhauptes für sich beansprucht. Die jüngere Schwester Sue zieht sich mit Büchern in ihr Zimmer zurück und der sechsjährige Tom fällt nach und nach ins Säuglingsstadium zurück.
Das Haus und der Garten sind dem Verfall preisgegeben. Nach einiger Zeit beginnen die Kinder jedoch, den Haushalt zu ordnen und es bilden sich Ansätze sozialer Strukturen heraus. Problematisch bleibt für die Kinder jedoch vor allem die Auseinandersetzung mit ihrer geschlechtlichen Identität. Neben der inzestuösen Liebe Jacks zu seiner Schwester konkretisiert sich das Thema außerdem in der aufbrechenden Konkurrenz zwischen Julie und Sue sowie in dem Wunsch Toms, sich als Mädchen zu verkleiden.
In die isolierte Gemeinschaft bricht die Außenwelt ein, als Julie ihren neuen Freund Derek ins Haus bringt. Dieser bemerkt den inzwischen penetranten Leichengeruch – der Zementblock ist gerissen – und kommt hinter das Geheimnis der Kinder. Als er Jack und Julie beim Vollzug des Inzests ertappt, alarmiert er die Polizei.
Mit einem an der Psychoanalyse von Sigmund R Freud geschulten Blick beschreibt McEwan die Entwicklung der isolierten Kindergemeinschaft. Sein distanziert-sachlicher Stil verleiht selbst Geschehnissen wie dem Einzementieren der Mutter eine Normalität und Alltäglichkeit, die das Grauen erst recht hervorhebt. Auch die inzestuöse Beziehung der beiden älteren Geschwister wird durchaus sachlich geschildert. Tabubrüche dieser Art sind bei McEwan jedoch keineswegs Selbstzweck, sondern dienen der Aufdeckung des Verborgenen, Unbewussten.
Wirkung: Obwohl McEwan insbesondere mit seinen Kurzgeschichten bei konservativen Kritikern Anstoß erregte, sicherte ihm schon sein literarisches Debüt eine breite Anerkennung. Spätestens seit dem Roman Der Zementgarten war der Aufstieg McEwans zu Englands meistgefeiertem Autor nicht mehr aufzuhalten. Besonders erfolgreich war auch die Verfilmung des Romans durch Andrew Birkin 1992. S. D.

Kurzbeschreibung

Ein Kindertraum wird Wirklichkeit: Papa ist tot, Mama stirbt und wird, damit keiner was merkt, einzementiert, und die vier Kinder - zwei Mädchen und zwei Jungen zwischen 6 und 16 – haben das große Haus in den großen Ferien für sich. Im Laufe des drückend heißen, unwirklichen Sommers kapselt sich die Gemeinschaft der Kinder mehr und mehr gegen die Außenwelt ab, und keiner merkt, dass etwas faul ist.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 545 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag AG; Auflage: 1 (23. April 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00CHWLI5K
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #14.966 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch wie ein offenes Messer 24. Mai 2001
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist wie ein offenes Messer, man schneidet sich an ihm. Ein eisig funkelnder Diamant. Selten liest man eine solch bedrückende Szene wie die, in der die Kinder ihre tote Mutter in eine Kiste im Keller einzementieren. Der Autor erzählt von der Hoffnungslosigkeit und der Entwurzelung menschlichen Lebens in fast kafkaesken Bildern und in einer trockenen, lakonischen Sprache: kein Satz zu viel. Klassiker. Lesen!
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Utopie hat keinen Ort 9. Januar 2003
Von B. Heinze
Format:Taschenbuch
Es könnte eine grosse Hilfe für den Leser sein, wenn er sich einmal klar machen würde, dass MC Ewan "diese schrecklichen Pubertätserlebnisse" so keineswegs erlebt hat.(Siehe Interview in der Frankfurter Rundschau im Okt.2003)Wer hier also auch am liebsten sofort die Polizei rufen möchte, weil er diese Zustände der Kinder nicht aushält, der sollte doch lieber innehalten und sich fragen, was den Schriftsteller dazu bewegt haben könnte, sich soetwas auszudenken. Hier könnte die Metapher des Zementgartens ein möglicher Deutungsansatz sein. Welche verschiedenen Vorstellungen von Gärten tragen wir in uns, wie weit reicht unsere Phantasie zwischen Wildnis und "Zementgarten"? Wie wild war denn unsere Kindheit? Was geschah mit unseren Sehnsüchten und Trieben, als es aufbrach in der Pubertät? In MC Ewans Roman gibt es eine wunderschöne und einfache Schlüsselszene, in der er phantasiert, wie es ist, wenn die Eltern ihre halbwüchsigen Kinder einmal einen ganzen Nachmittag allein lassen, wie diese Kinder anfangen wild zu toben und ihre grenzenlose Freiheit zu geniessen. Kinder haben nun einmal kein schlechtes Gewissen und verhalten sich sehr unmoralisch. Der Leser wird in diesem Roman immer wieder an seine moralischen Grenzen stossen. Vielleicht spürt der Eine schon ein Unbehagen bei den Doktorspielen der Kinder, während ein Anderer erst beim Inzest ruft: Jetzt reicht's! Dabei geschieht hier überhaupt nichts, ohne dass der Autor es nicht einfühlsam und sorgfältig vorbereitet. Lesen Sie weiter... ›
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut und ein beklemmendes Gefühl... 1. Dezember 2011
Von Danny B. TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
...stellt sich unwillkürlich beim Lesen dieses fantastischen Romans ein! Die Geschichte ist so unwirklich, dass sie beinahe schon wieder realistisch erscheint.

Zum Inhalt: Als der Vater von vier Kindern (alle im Alter zwischen sechs und 16 Jahren) beim Zementieren des Vorgartens wegen Überanstrengung an einem Herzversagen stirbt, ist die Mutter ja zum Glück da, um alles Notwendige wie z. B. die Beerdigung usw. zu regeln. Fortan kümmert sich die - zu diesem Zeitpunkt schon schwerkranke - Mutter allein um die Kinder. Doch die Mutter stirbt nach nicht allzu langer Zeit nach dem Tode des Vaters ebenfalls. Nun sind die Kinder ganz auf sich allein gestellt und wissen in ihrer Not nicht, wem sie davon erzählen dürfen; sie wissen auch nicht, wohin mit der Leiche. Kurzerhand zementieren die drei älteren Geschwister ihre Mutter in einer Kiste im Keller ein, denn sie haben Angst davor, in ein Heim gesteckt zu werden, wenn jemand vom Tode der Mutter erfährt. Man muss dazu wissen, dass die Familie ein sehr isoliertes Leben geführt hat: keine nachbarschaftlichen Beziehungen, Freunde der Kinder wurden nie eingeladen und umgekehrt werden auch die Kinder nicht zu Freunden eingeladen.

Nach einer Weile entwickelt sich ein starker Verwesungsgeruch, der aus dem Keller in das Haus dringt. Die älteste Tochter hat inzwischen einen Freund, der nichts Gutes ahnt, als er seine Freundin und ihre Geschwister in dem Haus besucht. Das Schicksal nimmt seinen Lauf... Zwischenzeitlich wird immer wieder deutlich gemacht, wie schwierig es für Jugendliche ist, mit den Veränderungen des eigenen Körpers in der Pubertät fertig zu werden. Es werden auch sexuelle Erfahrungen unter den Geschwistern ausgetauscht.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufwühlend und in sich geschlossen 17. Mai 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Vier Kinder zwischen 6 und 16 Jahren verlieren zuerst den Vater und dann die Mutter und mit dem Verlust beginnt ein unwirklicher, heißer Sommer, in dem sich die Geschwister entfremden, entwickeln und dann wieder näher kommen. Ian McEwan benutzt alltägliche, unscheinbare Bilder, um seiner Geschichte Ausdruck zu verleihen und gerade deshalb geht sie so unter die Haut. Ich habe selten ein Buch in der Hand gehabt, im dem Metaphern eine solche Bedeutung hatten. Es lohnt sich auf jeden Fall, es zu lesen.
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Von Floh
Format:Taschenbuch
Der Zementgarten. Dieser Buchtitel des Autors Ian McEwan klingt zunächst kühl und trocken, vielleicht sogar tot und ausgestorben. Der Inhalt des Buches ist es jedoch keinesfalls. Ich kannte die ganz bewegende Verfilmung des Buches von 1993, und wollte nun endlich auch den Roman lesen, da mir allein der Film sehr lange in Erinnerung geblieben ist. Und eines kann ich sagen, auch dieses Buch werde ich so schnell nicht vergessen.

Klapptext / Inhalt:
"Ein Kindertraum wird Wirklichkeit: Papa ist tot, Mama stirbt und wird, damit keiner was merkt, einzementiert, und die vier Kinder - zwei Mädchen und zwei Jungen zwischen 6 und 16 – haben das große Haus in den großen Ferien für sich. Im Laufe des drückend heißen, unwirklichen Sommers kapselt sich die Gemeinschaft der Kinder mehr und mehr gegen die Außenwelt ab, und keiner merkt, dass etwas faul ist."

Handlung:
Eine sechsköpfige Familie in einem großen Haus mit Garten, welches von Nachbarn schon lange verlassen wurde. Eine Familie für sich in der eigenen kleinen Welt. Der Vater ein Tyrann, stirbt nach einem Herzanfall, nachdem er sein Vorhaben, den Hausgarten in eine Betonwüste zu verwandeln nicht ganz beendet hat. Die Mutter bleibt allein zurück mit ihren vier Kindern, wo jedes der vier sein eigenes spezielles Wesen hat, und auch die Geschwister untereinander einen ganz sonderbar speziellen Umgang hegen. Bis Jack sich nicht mehr pflegt und sich gehen lässt. Dieser Ekel lässt die Geschwister etwas auseinander driften. Die Mutter wird kränker und kränker. Dann ist sie tot. Die Geschwister finden eine Lösung, um nicht von der Behörde getrennt und aus dem Haus gebracht zu werden... Die Lösung aller Probleme?
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Ein amüsantes Werk über die Abgründe innerhalb einer englischen Vorstadtfamilie. Sehr unterhaltsam mit einer guten Portion Ironie, Witz und unerhohlener... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Klaus Dörfler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen eines der besten bücher..
die ich gelesen habe. leicht verständlich geschrieben, aber keine leichte kost, die man nur zur zerstreuung lesen sollte. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von aknitak veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Eigensinnig und packendend
Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen. Da mich die Problematik "Inzest" schon seit geraumer Zeit interessiert, war ich froh, als ich auf eine Rezi... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Seiyara veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Zwiespältig
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, wußte ich zuerst nicht so recht, was ich damit anfangen soll und wollte deshalb keine Rezension schreiben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. November 2011 von m.d.S.o.a.d.S.
5.0 von 5 Sternen Einfach nur wunderbar und schräg...
Jack lebt gemeinsam mit seinen Eltern und seinen Geschwistern in einem großen Haus in mitten einer Abbruchsiedlung. Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Die etwas andere Familie
McEwan erzaehlt die etwas andere Familiengeschichte. Irgendwo in London, mehr oder weniger isoliert von anderen lebt die 6-koepfige Familie. Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 13. Februar 2008 von Pantalaimon
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