Der Mathematiker Bruno Ernst hat es sich nicht gerade zur leichten Aufgabe gemacht über Bilder und Geschehnisse zu berichten, die unseren klaren Blick verwirren. Mit der Herausgabe eines Bildbandes über Maurits Cornelis Escher suchte er sich wahrlich einen bedeutenden, teilweise surrealistischen Künstler heraus. Der Zauberspiegele des M.C.Escher ist keineswegs einfach nur ein Buch mit ein paar netten Bildchen inklusive Untertitel. Es enthält viel mehr die komplette Biographie des 1898 in Leeuwarden geborenen und 1972 in Hilversum gestorbenen Graphikers Escher; dessen Bildungsweg und erklärt die logisch-unlogischen Werke; beschreibt in Einzelheiten Eschers eigene Kunstperioden, beginnend bei 1922 - 1937 Periode der Landschaften bis hin zu 1970, das mit der Periode an die Unendlichkeit die einzelnen Escher-Epochen abschließt. Aber nicht nur Ernst erzählt und erklärt, auch der Künstler selbst fügt seine eigenen Eindrücke ein: "Was ich mache ist nichts besonderes, ich verstehe nicht, daß nicht viel mehr Menschen so etwas machen. Die Menschen sollten sich nciht in meine Bilder vergaffen; laßt sie selbst etwas machen, das scheint mir amüsanter zu sein...." Escher lebte zurückhaltend, war gerne alleine. Er war sehr bescheiden, aber ehrgeizig. All das spiegelt sich in seinen Lithographien, Holzschnitten und Zeichnungen wider. Er ist ein Künstler des Skurrilen, der unlogischen Logik, ein Erfinder von neuen Weltern in unserer Welt, ein Zauberer der phantastischen Künste. Bruno Ernst hat einen wunderschönen, informativen und doch preiswerten Bildband gemeinsam mit und über M.C. Escher geschaffen - en Zauberspiegel in den sich das eintreten lohnt!