Dies ist der 5. Roman der Scheibenwelt, mit dem Originaltitel " Sourcery".
Zum Inhalt:
Es war einmal ein Mann, der hatte acht Söhne, und dessen achter Sohn hatte ebenfalls acht Söhne. Und wie es der "Zufall" will, erwartet den 8. Sohn eines 8. Sohnes ein ganz besonderes Schicksal - er wird ein kreativer Magus, eines jener Individuen, welche die Scheibenwelt vor langer Zeit beinahe zerstörten. Der kreative Magus, von dem diese Geschichte handelt, wird zudem noch von seinem toten Vater kommandiert, welcher sich vor TOD in seinem Stab aus schwarzem Oktiron versteckte, was wiederum Tod nicht gerade begeisterte.
Für die Zauberer der Universität brechen Augenblicke des Grauens an, als der junge Magus die Macht übernimmt. Der neue Erzkanzler wird kurzerhand zu Asche verwandelt, ebenso ein anderer Magier. Doch kurz darauf sind die Zauberer begeistert - oder zumindest die meisten. Und jene, welche Bedenken haben, sind klug genug sie nicht zu äußern! Der Magus verspricht ihnen die Herrschaft über die Welt und plötzlich kann jeder einzelne mehr Magie in einer Sekunde wirken als zuvor auf der ganzen Scheibenwelt gewirkt wurde.
Der magische Hut der Erzkanzler findet diese Aussicht allerdings gar nicht gut. Er lässt sich von einer Diebin, der Tochter Cohens, stehlen. Zusammen mit Rincewind, welcher sich gerade in einer Taverne betrinkt und Truhe reist sie fort, um den Hut zu schützen. Dieser wird jedoch von Piraten gestohlen und landet schließlich auf dem Kopf des Großwesirs von Al Khali - und übernimmt diesen kurzerhand. Alles läuft auf einen erneuten Krieg der Magie hinaus, denn der Großwesir - ODER DER HUT - errichtet sogleich einen Turm...
Es hat den Anschein als stünde tatsächlich die Apokralypse bevor, da sich HUNGER, KRIEG, PESTILENZ und TOD schon einmal in eine "Ankh-Morpokianische" Taverne gesetzt haben, um vor ihrem großen Auftrag noch auszuspannen. Zwar ist Rincewind sich sicher, dass die Apokralypse unausweichlich ist, aber dennoch zwingt ihn etwas, zu versuchen die Welt zu retten. Zusammen mit Conina - in die er sich verliebt hat - , dem Serif Al Khali's und einem angehenden Barbarenhelden versucht er das auch. Allerdings sind die Aussichten auf Erfolg denkbar schlecht, wenn jede Sekunde die verrücktesten Zauber über den Himmel jagen und die Bevölkerung einer Stadt ständig in irgend etwas anderes verwandeln...
Wie man es von Pratchett gewohnt ist, eine herrlich verrückte Geschichte voller Anspielungen und schräger Witze. Jedoch ist sie an einigen Stellen leicht vorhersehbar, was ihr in der Gänze jedoch nicht allzusehr schadet. Schließlich lebt die Scheibenwelt mitunter davon, dass sie die "Fantasy" Literatur unserer Welt karikiert. Also wieder einmal ein Glanzstück vom Kultautor der etwas anderen Fantasy...