Ein pädophil veranlagter älterer Herr verliebt sich in ein kleines Mädchen. Um an sie heranzukommen, sie zu verführen und zu besitzen, vermählt er sich mit der verwitweten Mutter, über deren durch Operationsnarben entstellten, alten Körper er sich zunächst pflichterfüllend hermachen muss, um dem Kind täglich nahe zu sein, es beobachten zu können. Als die Mutter stirbt, unternimmt er mit Schlafmitteln ausgestattet, einen Ausflug mit dem Kind, das er in einem Hotelzimmer betäuben und dann besitzen will. Das Mittel wirkt nicht wie erwartet, das Mädchen erwacht, schreit gellend, er flüchtet aus dem Zimmer, gerät unter einen Laster und stirbt.
Wer sich nicht gleich an die hochkomplexe Lolita heranwagen möchte, erhält mit dieser nach Nabokovs Tod entdeckten Skizze einen thematischen Einstieg. Zugleich wird auch klar, daß aus einer Nabovov'schen Skizze andere ein Lebenswerk machen müssten, denn das Talent tut was es kann, das Genie was es muß.