Wie wäre es, wenn sich alle Wünsche im Leben erfüllen würden? Egal ob man sich den perfekten Partner, das ganz große Geld im Lotto oder aber die neuen Paar Schuhe in dem unbezahlbaren Nobel-Laden von nebenan wünscht?
Heather Hamilton scheint dieses unglaubliche Glück gepachtet zu haben, seit sie von einer alten Zigeunerin einen unscheinbaren Strauß Heidekraut abgekauft hat... plötzlich geht alles wie von selbst, keine roten Ampeln mehr, kein Stau, ihr Lieblingssandwich ist nie mehr ausverkauft, der perfekte Mann steht vor ihr und gesteht ihr seine Liebe und der Traumjob ist nicht länger ein Wunschdenken, sondern Realität.
Und doch, eigentümlicherweise fühlt sich Heather gar nicht so unglaublich glücklich, wie sie immer dachte, dass sie es dann wäre. Seltsamerweise hat alles einen faden Beigeschmack und fühlt sich gar nicht so toll an, wie sie sich das erhofft hatte..
Die Story ist liebenswert, sympathisch und lässt sich gleichmäßig gut lesen. Mit einigen winzigen Längen, ohne große Paukenschläge an Ereignissen. Am passendsten ist der Spruch von Oscar Wilde ganz am Anfang des Buches:
'"Es gibt nur zwei Tragödien im Leben. Die eine ist, nicht zu bekommen, was man sich wünscht. Die andere ist, es zu bekommen.!'"
Und so kann man aus dieser netten Frauenlektüre eines ganz gewiss mitnehmen ' nämlich, dass man etwas mehr genießt, was man hat und sich nicht vorstellt "'wenn -' dann'", wäre alles besser. Wer weiß das schon?
3 Punkte, weil ich trotzdem Bücher kenne, aus diesem Genre, die mit etwas mehr Esprit und Spannung geschrieben sind. Als leichte, fröhliche Unterhaltung aber jederzeit zu empfehlen!