.....genau das richtige Buch, um es sich auf der Couch gemütlich zu machen und alles um sich herum zu vergessen.
Eine Geschichte um Liebe, Missverständnisse, Lügen, Schweigen und Verzeihen.
Sophie, die von ihrem Mann, einem berühmten Architekten, an der kurzen Leine gehalten wird, kann sich endlich durchsetzen und nimmt eine Arbeit in einem Schloss an. Dort soll sie ein Wandgemälde gestalten.
Auf dem Weg dorthin begegnet sie im dichten Schneetreiben dem "Winterwanderer", der ihr hilft, ihren Wagen, den sie in den Graben gefahren hat, wieder auf die Straße zu bringen. Ansonsten verhält sich der Typ jedoch sehr verschlossen und merkwürdig.
Kurze Zeit später findet Sophie heraus, daß es sich bei dem mysteriösen Mann um den Halbbruder des Schlossherren handelt, der ausgeschlossen am Rande der Gesellschaft lebt und an einer Sprachblockade leidet.
Sie behandelt ihn jedoch normal und freundlich, so wie sie jeden anderen Menschen auch behandelt, und nach und nach taut er in ihrer Gegenwart etwas auf.
Als sie jedoch erfährt, daß er wegen Vergewaltigung im Gefängnis gesessen hat, ist es zu spät und sie hat sich bereits Hals über Kopf in ihn verliebt.
Als Leser denkt man sich " das kann nicht sein", weil einem die Figur des Winterwanderers von Anfang an total sympathisch ist. Es gibt noch einige Wendungen in diesem Buch, mit denen man nicht gerechnet hätte, deshalb kann man es nur schwer aus der Hand legen.
Absolut empfehlenswert!