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Der Winterkönig: ein Arthur-roman
 
 
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Der Winterkönig: ein Arthur-roman [Taschenbuch]

Bernard Cornwell , Gisela Stege
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 568 Seiten
  • Verlag: Blanvalet (Oktober 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442350271
  • ISBN-13: 978-3442350278
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 448.783 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bernard Cornwell
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Cornwell, der Großmeister der Ritterromane, führt uns ins frühe Mittelalter - in die Zeit, da die Sachsen das Reich König Uthers bedrohen. Als er stirbt, beginnt die fieberhafte Suche nach dem Retter Britanniens. Mit Der Winterkönig hat Bernard Cornwell den ersten Teil einer vielversprechenden Artus-Trilogie vorgelegt.

Wer kennt sie nicht oder hat nicht zumindest schon von ihr gehört: die Artus- bzw. Arthur-Sage? Zugrunde liegt der Geschichte, die später immer weiter zur Legende von den Rittern der Tafelrunde ausgeschmückt wurde, der Kampf der Briten gegen die Sachsen, die nach dem Ende der Römerzeit im 5. Jahrhundert immer zahlreicher auf die Insel kamen und immer tiefer ins Land vordrangen.

Der in Großbritannien aufgewachsene und seit langem in den USA lebende Autor Bernard Cornwell ist im angelsächsischen Sprachraum vor allem mit seinen mehr als 20 Sharpe-Romanen über einen britischen Soldaten zur Zeit der napoleonischen Kriege bekannt geworden. Er erzählt in diesem Buch die Geschichte Arthurs als packendes Epos von Kampf und Tod, Liebe und Verrat. Am stärksten ist er, wenn er Kampfszenen so lebens- und sterbensnah schildert, dass man als Leser selbst mitten im Schildwall zu stehen glaubt, mit den Füßen im Schlamm steckt, die Angst in den Augen der Männer sieht, den Schweiß riecht, die Schwerter klirren hört.

Cornwell, der lange für die BBC gearbeitet hat und weiß, wie wichtig eine solide Recherche für eine gute Geschichte sind, lässt aber nicht nur Kämpfe, Überfälle, Plündern und Brandschatzen lebendig werden, sondern auch eine ganze Epoche mit ihren Auflösungserscheinungen und Wirren, indem er viele historische Details einfließen lässt. Er nimmt sich dabei aber immer seine dichterische Freiheit - zumal die Basis an gesicherten Fakten aus dieser Zeit sehr schmal ist. Als Schriftsteller weiß er auch, dass eine fesselnde Erzählung mehr braucht als Schlachtenlärm. Und so nutzt er diese Freiheit, um seine Figuren und Helden mit ihren Träumen und Zielen, ihren Ängsten und Nöten, ihren Leidenschaften und ihrer Liebe zu lebendigen, lebensechten Menschen werden zu lassen. Ganz nahe kommt Cornwell ihnen, indem er seine Geschichte vom alten Mönch Derfel erzählen lässt, der einst Krieger und enger Vertrauter Arthurs war. Und da Cornwell seinem Erzähler eine ganz und gar unverstellte Sprache in den Mund legt und die Charaktere psychologisch überzeugend konturiert, erreichen seine Figuren und ihre Geschichten auch den Leser im 21. Jahrhundert. Denn wie in jeder großen Sage geht es auch in Cornwells "Artus-Chroniken" um die ewigen großen Themen der Menschen - und damit letztlich um uns selbst. --Holger Sweers, Literaturtest -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Pressestimmen

-Cornwell ist auf dem Höhepunkt seines Könnens: Eindrucksvoll gelingt es ihm, hochintelligent und mit historischer Präzision eine längst vergessene Epoche zu strahlendem Leben zu erwecken.- (New York Times)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
153 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R.S. TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ehe Bernard Cornwell diese Trilogie verfasste machte er sich einen Namen als BBC-Reporter. Die Notwendigkeit der sehr genauen Recherche hat er in dieser Trilogie mitgenommen. Wenn auch historisch belegbare Aufzeichnungen über Arthur selbst fehlen, so gibt es doch eine Menge geschichtliches Wissen das Cornwell wunderbar in dieses Werk einbaut.

Diese Trilogie erzählt die Geschichte Arthurs ganz anders als wir es aus der Legende kennen. Arthur hat seine Schwächen, Merlin ist "nur" ein Druide, Guinevere ist eine Frau mit überragender Intelligenz, die aus ihrer Rolle ausbrechen möchte und Lancelot ist ein narzisstischer Feigling. Die wichtigsten beiden Punkte bei den handelnden Personen jedoch sind, dass einerseits jede der Hauptfiguren mit einer schier unglaublichen Tiefe ausgestattet ist; und praktisch jede von ihnen eine Veränderung im Laufe ihres Lebens durchmacht. Bezogen auf die Charakterentwicklung ist Cornwell in Gebiete vorgestoßen, die selten erreicht werden. Keine der Figuren ist schwarz oder weiß, alle sind in Graubereichen angesiedelt - aber Cornwell liefert für fast jede Eigenschaft eine Begründung, er erläutert die Motivation die einen Charakter dazu werden lässt, was er ist.

Erzählt wird die Geschichte von einem alten Mönch mit Namen "Derfel". Er war als Kind einer druidischen Todesgrube entkommen, wurde von Merlin großgezogen und danach zum Krieger ausgebildet. Er wurde zu einem der großen Heerführer Arthurs und zu seinem Schwager. Er schreibt die Geschichte seines Lebens nieder, die Geschichte der Kriege gegen die Angeln und Sachsen, die Geschichte des Aufstieg und Falls Arthurs und des Aufstieg und Falls von Mordred und natürlich die Geschichte des Kampfes des Druidentums gegen das Christentum. Aber auch mit der ganzen Geschichte entfernt er sich weit vom Mythos. Der Name Camelot taucht nicht ein einziges Mal auf, und "Tafelrunde" wird als eine Verballhornung geschildert. All das hat seinen Mythos verloren, doch genau dadurch entsteht der Mythos neu; weniger glänzend zwar, dafür aber um so glaubwürdiger. Der Erzähler ("Derfel") ist ein Kind seiner Zeit und so erzählt er auch alles als mit den Augen seiner Zeit gesehen. Er spuckt permanent aus und berührt Eisen um das Böse abzuwenden. All das jedoch erzählt er in einer bildhaften, warmherzigen Weise. Zugegeben die Schlachtszenen sind alles andere als warmherzig dennoch sind sie sehr bildhaft. Nichts für schwache Nerven. Cornwell durchbricht die Grenze zwischen historischem und Phantasyroman. Wahrlich eine Meisterleistung.

Sprachlich muss man das Werk eindeutig als über dem Mittelmaß stehend beurteilen, wenngleich es bestimmt nicht als außergewöhnlich bezeichnet werden kann. Es ist aber so gut geschrieben und formuliert, dass sich die Mehrheit der Romanciers ein Beispiel nehmen können.

Ein einziger Schwachpunkt ist Cornwell unterlaufen. Er teilte das Buch in drei Bände auf. Keiner dieser Bände kann ohne die anderen existieren - das ist das Wesen einer Trilogie, jedoch versucht Cornwell dies trotzdem zu ermöglichen, indem er die wichtigsten Fakten in jedem Band wieder anklingen lässt. Dies ruft zwar die Fakten erneut in Erinnerung, aber es ist manchmal (besonders am Anfang eines Bandes) eher enervierend denn hilfreich. Die extrem enge Verstrickung der Bücher miteinander, ist auch der Grund warum man nicht ein einzelnes Buch aus dieser Trilogie beurteilen oder rezensieren kann. Es ist ein Gesamtwerk und muss auch als solches gelesen werden. Stellen Sie sicher, dass sie alle drei Bücher (1. Der Winterkönig, 2. Der Schattenfürst und 3. Arthurs letzter Schwur) zur Hand haben, wenn Sie mit dem Lesen beginnen.

Dieses Buch hat so viele Pluspunkte, dass man Gefahr läuft einige zu übersehen. Ich möchte versuchen sie nochmals zusammenzufassen. Es hebt sich sprachlich vom Mittelmaß ab, es erzählt seine Geschichte in herrlichen Bildern, es zeichnet die meisten Personen mit einem ungeahnten Tiefgang, es liefert Charakterentwicklungen in selten gesehenem Umfang, es stellt die Sage um Arthur in einem neuen - sehr interessanten Bild dar, es ist historisch untermauert. Es ist eine Neuerzählung des Mythos, der weder den Vergleich mit den besten historischen Romanen scheuen muss, noch muss er sich fürchten wenn man ihn mit der besten Phantasyliteratur vergleicht. Der einzige Schwachpunkt - die Verteilung auf drei Bände - wiegt nur wie eine Feder auf der negativen Waagschale.

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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Steffis Bücherkiste HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Dieses Buch gehört erstens zu den besten "historischen" Romanen, die ich je gelesen habe und zweitens zu den allerbesten Arthus-Romanen, die je geschrieben wurden. Bernard Cornwell stößt mit diesem Buch sogar die Arthus-Queen Marion Zimmer Bradley vom Thron, denn sein Arthur ist realistischer, die Mythen und Traditionen überzeugender und Cornwell kann einfach wunderbar schreiben. Er läßt Arthurs Geschichte von einem seiner besten Freunde, dem Krieger Derfel erzählen, der später als Mönch in einem Kloster lebt und als einziger die tragische Geschichte um Britannien überlebt hat. Dabei zeichnet Cornwell so wahnsinnige Charaktere wie Nimue oder Morgan, liebenswerte Personen wie Arthur, Ceinwyn und Derfel selbst und auch gierige falsche Menschen wie Lancelot, Bischof Sansum und Arthus ewige Feinde die Sachsen. Nicht zu vergessen sei hier der wunderbar zynische Merlin.

Besonders beeindruckend ist jedoch Cornwells Gabe neueste historische Erkenntnisse in seinen Roman einzubauen, denn Arthur ist in diesem Roman nicht König, sondern "nur" der Protektor des Knaben Mordred, der zwar König ist, aber noch viel zu klein, um ein Königreich zu regieren. Arthur ist also in erster Linie ein Kriegsführer, genauso wie die meisten Historiker es mittlerweile glauben. Ein paar Hintergrundinformationen gibt es dazu übrigens im Nachwort.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Historienfreak TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der ehemalige Krieger Lord Derfel Cadard (der Mächtige), wird als Sohn einer sächsischen Sklavin geboren. Nach einem Überfall kommt das Waisenkind zu Merlin und gerät als heranwachsender in die Kämpfe der britischen Königreiche.
Auf seinem Weg zum Kriegsherren begegnet er allen bekannten Protagonisten der mystifizieten Artus Legende, doch hat der Autor Bernard Cornwell erzählt eine völlig andere Artus Geschichte, als der "bekannte" Fantasykitsch.

Es ist eine Geschichte der Kämpfe, der Liebe, des Hasses, des Mutes und der Feigheit. In einer dunklen Zeit.
Nach dem Abzug der Römer und dem Zusammenbruch der Ordnung, droht Britanien an inneren Konflikten und und an der Invasien der wilden Sachsen unter zu gehen.

Über diese kriegerische Zeit erzählt Derfel, als er im Alter in einem Kloster zuflucht findet. Dabei beschreibt er die bekannten Helden nicht nur als Edel. Die Religion nur als machtpolitisches Mittel und die wehrlose Bevölkerung betrachtet er durch die erbarmungslosen Augen des Kriegers.

Fazit: Als Fan der Uthred Saga, wollte ich mehr von Cornwell lesen und bin nicht enttäuscht worden. Ein gut recherierter historischer Roman, trotz der knappen Quellenlage. Packend und drastisch geschrieben und an die keltischen Namen wie Ceinwyn, Gorfyddyd, Hygwydd, Lwellwyn und ähnliche Zungenbrecher gewöhnt man sich sehr schnell.
Das Buch ist absolut empfehlenswert!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Einfach eine gute Geschichte
Ich kenne die Bücher der Warlord Chronicles ungefähr seit Mitte der 90er Jahre und habe weder davor noch danach je was Besseres gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von sharpshooter veröffentlicht
die beste Arthus Saga die ich je gelesen habe !!!
und ich habe den Stoff in etlichen Varianten gelesen...
Wer sich von herkömmlich eingetretenen Pfaden der Arthus Geschichte entfernt und sich auf eine Neue Sichtweise... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von islandbrunhilde veröffentlicht
1. TEIL DER ARTHUR-TRILOGIE von B. CORNWELL:
Der Ich-Erzähler Derfel kommuniziert mit Königin Igraine (nicht Arthurs Mutter), die ihn bittet, die Geschichte Arthurs und Großbritanniens niederzuschreiben, denn... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von elane veröffentlicht
Fantastisch
Als Fan von historischen Romanen befürchtete ich in diesem Buch zuviel unglaubwürdige Magie oder typische, bekannte Klischees der Hauptakteure zu finden. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Loki veröffentlicht
insgesamt mitreißend erzählt
Der erste Band der Trilogie fängt meiner Meinung nach recht langatmig an. Der Erzähler der Artus-Geschichte, Derfel, erzählt erst von seiner präsenten Welt,... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Zinnitzerin veröffentlicht
Etwas langweilig
Wenn ich an den Winterkönig zurückdenke, dann fällt mir als erstes ein Wort ein: Langatmig! Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Krümel veröffentlicht
Empfehlenswert
Story:
Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise des alten Mönchs Derfel, der als Kind von Merlin gerettet wird und auf dessen Hof aufwächst. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Andi veröffentlicht
Absolut enttäuschend
Schade eigentlich, ich hatte mir sehr viel von diesem Buch versprochen... schließlich gibt es bereits mehrere Bände und die eigentliche Thematik ist fantastisch. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Michaela Redlingshöfer veröffentlicht
Interessante Interpretation
Die Artus-Chroniken waren sehr interessant zu lesen. Wer die Nebel von Avalon kennt, wird hier deutlich überrascht sein. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Bergelmir veröffentlicht
Vorschusslorbeeren
Nach nur 25 Seiten befand ich mich bereits wieder im alten England... :-)
Spürte den Wind, roch Sand und Wald, hörte das Leder knirschen, eine Gänsefeder bei... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Elim Garak veröffentlicht
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