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Zugegebenermaßen war der Anfang auch nicht so ganz nach meinem Geschmack, aber dann entwickelte sich die Handlung erst so richtig und zog mich voll in ihren Bann.
Zur Handlung:
Der Versicherungsagent Brenner bleibt mit seinem Wagen auf einer einsamen Landstraße stehen. Zusammen mit der Anhalterin Astrid, die er zuvor aufgelesen hatte, macht er sich auf den Weg um Hilfe zu bekommen. Die beiden stoßen in einem Wald auf ein gut gesichtertes Kloster, in dem sie nicht eben willkommen sind. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Zwei amerikanische Hubschrauber liefern sich über den Kloster ein Gefecht, stürzen ab und explodieren beide. Die Explosion zerstört das Kloster und läßt etwas entfliehen, dessen Hüter die Mönche des Kloster waren. Brenner scheint als einziger überlebt zu haben und wacht in einem mysteriösen Krankenhaus wieder auf.
Hier sucht in ein merkwürdiger Priester auf, der ihm von der beginnenden Apokalypse erzählt und als Krönung erscheint dann auch noch der Topterrorist Salid, der in einem der beiden Hubschrauber saß und auf wundersame Weise überlebt hat. Salid hilft Brenner aus dem seltsamen Krankenhaus zu fliehen und auch der Priester Johannes schließt sich ihnen an. Sehr bald stellen sie fest, das die deutsche Polizei, das CIA und noch andere Mächte hinter ihnen her sind. Auch sonst geschieht seltsames Tote erwachen wieder zum Leben und eine Insektenplage legt sich über die Stadt in der sich die drei aufhalten. Die Geschichte findet ihr Showdown in jenem merkwürdigen Kloster und ist Hohlbein-typisch wieder mal völlig anders, als man vorher vielleicht noch dachte.
Für religiöse Menschen ist der Schluss wohl etwas sehr haarsträubend, aber immerhin schreibt W. Hohlbein Fantasyromane und da ist nun mal alles möglich und wer sagt uns schon, das es nicht auch genauso sein könnte.
Ich habe dem Buch nur vier Sterne gegeben, da manche Personen zwischenzeitlich verschwinden, um plötzlich wieder aufzutauchen. Dies ist manchmal nicht so ganz nachzuvollziehen und hätte besser herausgearbeitet werden können. Es schmälert aber den Lesespass keineswegs. Ein gelungenes Buch, welches ich nur weiterempfehlen kann.
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