Bei "Der Werwolf von Tarker Mills" dürfte es sich wohl eher um eine für die breite Masse eher unbekannte Stephen - King - Verfilmung handeln. Stammt der Film auch zudem bereits aus dem Jahre 1985 und wurde von Regisseur Daniel Attias gut inszeniert. Der Film war nach "Miami Vice" (Serie) sein zweites durchaus gelungenes Projekt. Im weiteren Verlauf seiner Karriere zeigt er sich unter anderem in erster Linie durch Serien, wie z.B. "Buffy", "Six Feet Under" oder "O.C. California", um nur ein paar wenige zu nennen.
Der Film hat Inhaltlich natürlich keine sonderlich Tiefgründige Story aufzuweisen. Es ist so gesehen die übliche Werwolf - Story, welche hier allerdings sehr gut durch die Kleinstadt - Idylle in Szene gesetzt wurde. Die Effekte sind, angesichts der Jahre die der Film bereits auf dem Buckel hat, durchaus akzeptabel, wenn auch etwas spärlich zu sehen. Er versteht aber, auch aufgrund einiger durchaus spannender Szenen, zu überzeugen. Es ist schlicht und einfach ein astreiner Horrorfilm, ohne jeglichen Schnick-Schnack oder ähnlichem.
Zu den Darstellern gibt es eigentlich relativ wenig zu sagen. In der Hauptrolle gibt es Gary Busey zu sehen, welcher sowohl in Top-Filmen wie z.B. "Gefährliche Brandung" oder "Lost Highway" aber auch in...Naja...weniger tollen Streifen wie z.B. "Universal Soldier 2" zu sehen war. Entweder man mag ihn oder nicht. Seine Rolle spielt er aber allemal gut. Aber auch die Leistung der noch recht jungen Hauptakteure ist dabei nicht zu verachten.
Alles in allem ist, wie bereits erwähnt "Der Werwolf von Tarker Mills" ein reiner Horrorfilm mit nur wenig Grusel-, dafür aber umso mehr Horrormomenten. Auch etwas Blut und nen kleinen Hauch von Splatter gibt es zu sehen. Für eine nette Abendunterhaltung allemal Sehenswert. Gute, wenn auch leider etwas unbekannte, Stephen King - Verfilmung, welche natürlich wie alle anderen Verfilmung nicht das Flair eines seiner Bücher erreichen kann.