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Der Wendepunkt: Ein Lebensbericht Taschenbuch – 1. November 2006


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 896 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 4 (1. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499244098
  • ISBN-13: 978-3499244094
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 4,3 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 241.119 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren am 18.11.1906 in München als ältester Sohn Thomas und Katja Manns. Klaus Mann schrieb mit 15 Jahren erste Novellen. Es folgten die Gründung eines Theaterensembles mit Schwester Erika, Pamela Wedekind und Gustaf Gründgens, 1929 unternahm er eine Weltreise "rundherum". In der Emigration (mit den Stationen Amsterdam, Zürich, Prag, Paris, ab 1936 USA) wurde er zur zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik. Er gab die Zeitschriften «Die Sammlung» (1933-35) und «Decision» (1941-42) heraus, kehrte als US-Korrespondent nach Deutschland zurück. 1949 beging er aus persönlichen und politischen Motiven Selbstmord, nachdem er in dem von Pessimismus erfüllten Essay "Die Heimsuchung des europäischen Geistes" noch einmal zur Besinnung aufgerufen hatte. Mann sagte sich früh vom Daseinsgefühl der Eltern-Generation los und stellte die Lebenskrise der «Jungen» in der stilistisch frühreifen"‚Kindernovelle" und in der Autobiographie des Sechsundzwanzigjährigen "Kind dieser Zeit"' dar. Seine wichtigsten Romane schrieb Mann im Exil: "Symphonia"', "Pathétique"; "Mephisto. Roman einer Karriere im Dritten Reich", und "Der Vulkan"'. In der Autobiographie ‚Der Wendepunkt' gelangt Klaus Manns Diktion zu Reife und gelassener Sachlichkeit. Mann Er sprach stellvertretend für eine Generation, die in den 20-er Jahren ihre prägenden Eindrücke empfing, mit einem engagierten Freiheitsbewusstsein zu neuen Ufern aufbrechen wollte und zwischen den Fronten einer zerrissenen Nachkriegswelt an der Machtlosigkeit des Geistes verzweifelte.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. J. Fähnle am 4. Mai 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Gleichberechtigt neben den Erinnerungen "Die Welt von gestern" von Stefan Zweig stehen für mich die Lebenserinnerungen Klaus Manns. Zeitlebens eine tragische Gestalt, die seit Jugendzeiten von Suizidabsichten heimgesucht wurde, erweist sich Mann als ein hoch gebildeter Kosmopolit, der im Gegensatz zum Gros der deutschsprachigen Exilschriftsteller immer den Anschluss an die einheimischen Autoren des Landes suchte, in dem er sich gerade aufhielt. Das Los des kämpferischen Antifaschisten, der im Kampf gegen Hitlerdeutschland eine Lebensaufgabe gefunden hatte und nach 1945 in ein tiefes Loch fiel und fortwährend mit Drogenproblemen zu kämpfen hatte, wurde vom Bruder Golo in den "Erinnerungen an meinen Bruder Klaus" (zu finden in dem Band Klaus Mann: Briefe und Antworten) geschildert: "1937 habe ich in Prag erlebt, wie es mit ihm stand, wenn die schurkische Quelle versagte, die Qual des Wartens, die Jagden durch die Stadt von einer Apotheke zur anderen [...]." Rastlos durchwanderte der Sohn Thomas Manns die Hotels in Europa und den USA, luxuriöse und schäbige. Im Oktober 1941 intensivierte er seine Bemühungen, in die US-Armee aufgenommen zu werden. Diese Bemühungen fallen zusammen mit schier übermächtigen Todessehnsüchten, die er seinem Tagebuch anvertraut, nur um sie später "ungefiltert" dem ohnehin nur aus, teilweise fingierten, Tagebucheintragungen und Briefen montierten Kapitel "Entscheidung" seiner Autobiografie beizufügen. Liest man die Eintragungen, so entsteht der Eindruck, Klaus Mann habe sich mit dem Mute der Verzweiflung in den Kriegseinsatz gestürzt: "15. Oktober [...] Depression hält an. 20. Oktober [...] Traurigkeit. 24. Oktober [...] Der Todeswunsch. 25. Oktober. Der Todeswunsch ' sonst nichts. 26. Oktober.Lesen Sie weiter... ›
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Diethelm Thom VINE-PRODUKTTESTER am 2. April 2012
Format: Taschenbuch
Klaus Mann hatte auf Grund seiner illustren Herkunft Gelegenheit, mit vielen meist bedeutenden künstlerischen (manchmal auch politischen) Vertretern seiner Zeit Bekanntschaft und auch Freundschaft zu schließen. Aus heutiger Sicht war er ein ausgesprochen moderner Mensch, ein Kosmopolit, geistreich, gebildet, von hoher moralischer Sensibilität und schließlich überzeugend in seinem demokratischen Engagement. Insofern ist seine Autobiografie als kulturgeschichtlicher Bericht eines Zeitzeugen mit Gewinn zu lesen.

Nichtsdestoweniger habe ich sie ziemlich enttäuscht beiseite gelegt und die verbleibenden der über 700 Seiten schließlich immer schneller überlesen. Der Grund: Ich habe von diesem "Lebensbericht" erwartet, dass er mir Aufschluss geben würde über den schillernden Charakter seines Verfassers. Stattdessen handelt es sich um einen Zeitzeugenbericht von klassischer Ausgewogenheit, mit vielen geistreichen Schilderungen und Reflexionen, auch amüsanten oder aufschlussreichen Anekdoten, das alles in einem unaufhörlichen, wortreichen Parlando. Vielleicht wollte Klaus Mann so demonstrieren, dass er eine souveräne Kontrolle über sein Leben ausübte. Er schreibt über die Welt um sich herum mit der ständigen Tendenz zu universalen philosophischen und politischen Aussagen. Was es kaum gibt, das ist eine offene, existenzielle Selbstreflexion.

Ein Beispiel: 1937 befindet er sich plötzlich in Budapest, "wo ich eigentlich nichts zu suchen hatte" (510). Wir erfahren, dass er dort kurz vor Ausbruch des Krieges ein wahres Babel, einen moralischen Sumpf vorfindet, in dem er gleichwohl selbst sein Vergnügen sucht, ohne allerdings - wie er sagt - in Exzesse zu geraten.
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