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Kundenrezensionen

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am 9. August 2005
Um das Fazit vorwegzunehmen: Dieses Buch empfehle ich jedem als derzeit bestes Managementbuch.
Collins Team hat systematisch nach Unternehmen gesucht, deren Börsenkurs zunächst unauffällig dahindümpelte und dann a) plötzlich deutlich und b) langfristig (> 15 Jahre) über dem Durchschnittswert des allgemeinen Index verlief. Immer zum Vergleich dabei: Ein Unternehmen aus dem gleichen Marktumfeld, das unter gleichen Voraussetzungen nicht diese Performance erreicht hat.
Aus dieser schmalen Gruppe von 11 Unternehmen hat Collins sieben Faktoren herausgearbeitet, die "good to great" machen. Und er belegt alle Faktoren mit konkreten, extrem nachvollziehbaren Praxisgeschichten. Diese Beispiele sind so einleuchtend, dass sie wiederum selbst als unvergessliche Fallbeispiele für Management-Seminare dienen können.
Der wichtigste Faktor für Collins ist der Manager selbst. Hier führt er den Begriff des "Level 5"-Managers für die Spitzenposition des Unternehmens ein. Der Level 4-Manager zeichnet sich durch all das aus, was in vielen Management-Büchern beschrieben ist. Der Level 5-Manager kommt am ehesten dem Typus des Wirtschaftsführers entgegen, der von der St. Gallener Management-Schule beschrieben wird. Er muss nicht charismatisch sein, aber ungeheuer klar in seinen Zielen. Er etabliert ein offenes System, in dem er zu unterscheiden weiß, was transparent geregelt werden sollte und was geführt entschieden wird.
Collins verwendet im ganzen Buch extrem starke Bilder, Metaphern und Vergleiche, die auch die "soft issues" augenfällig machen: So führt er den "Spiegel" und das "Fenster" als Kategorien der Handlungsbeurteilung ein. Der gute Manager schaut bei Erfolgen aus dem Fenster und findet dort die Gründe für das Gelingen: Glück, ein gutes Team etc. Bei Misserfolgen blickt er lange in den Spiegel und sucht an sich selbst, was er verbesern kann. Beim schlechten Manager ist es andersherum: Bei Erfolgen sonnt er sich im Abglanz des Spiegels, bei Misserfolgen findet er die Ursachen bei anderen, dem Markt etc.
Und: Spitzenmanager suchen immer den langfrisitgen Erfolg für ihr Unternehmen, nicht für sich selbst. So ergibt es sich auch, dass sie frühzeitig Personen suchen und Strukturen schaffen, die eine reibungslose Weitergabe ermöglichen. Egokraten wie Lee Iacocca seien dagegen die Hälfte des Weges mit dem Aufbau des eigenen Erfolges und die andere Hälfte mit der Vermarktung dieses beschäftigt.
Das war jedoch nur eine von sieben Erfolgsfaktoren für den Takeoff. Collins schreibt in diesem Stil über Personalpolitik, Firmenkultur usf.
Tipp: Wer sich wie ich für Collins begeistert, sollte erst dieses Buch lesen und dann "Immer erfolgreich". Denn obwohl die soeben als Taschenbuch in deutscher Sprache erschienenene Analyse "Immer erfolgreich" früher entstand, kommt es in der Managementlogik danach. Der "Weg zu den Besten" zeigt, wie die Takeoff-Phase gestaltet werden kann, "immer erfolgreich" extrahiert, welche Firmenstrategien dauerhaften Erfolg über z.T. Jahrhunderte sichern.
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am 21. Oktober 2001
Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, wie gute, mittelmäßige oder schlechte Unternehmen zu Spitzenunternehmen werden können.
Basis ist eine empirische Studie von Unternehmen in den USA.
Das Buch ist hervorragend geschrieben und besticht durch seinen klaren Aufbau und Denkstil.
Damit unterscheidet sich Collins wohltuend von den Legionen von Management Veröffentlichungen, die schnellen und einfachen Erfolg versprechen. Der Autor wiederlegt konsequent
viele der in der Managementpraxis vertretenden Konzepte. Das macht Collins Arbeit zu einem nachdenklich machenden Genuss.
Es werden sieben Management-Prinzipien herrausgefiltert, die langfristig erfolgreiche Unternehmen auszeichnen.
1. Level 5 Führungsqualitäten:
Nicht Selbstdarsteller oder charismatische Führer, sondern bescheidenen und aufgabenorientierte Manager sind langfristig erfolgreich.Ab jetzt viel Spass beim Zeitungslesen!. Wiederlegt wird der Zusammenhang zwischen der Höhe der Vergütung von Managern und Ihrer Leistung.
2. Erst wer....dann was:
Nicht die Vision oder Strategie steht am Anfang, sondern die Auswahl der richtigen Menschen.
3. Der Realität ins Auge blicken (ohne den Mut zu verlieren):
Diziplin und ein offenes Klima vs. traditionellen Motivationskonzepten, Visionen als Ausgangspunkt oder politischer Blindheit.
4.Das Igel Prinzip:
Klare Einsicht wo die Organisation eine Spitzenleistung, mit Leidenschaft, Ausdauer und Profitabilität erreichen kann vs. herkömliches Kernkompetenzdenken, Komplexität und Aktionismus.
5.Kultur der Disziplin:
Disziplin das Unternehmenskonzept umzusetzen und unpassende Aktivitäten zu unterlassen vs. Bürokratie,Tyrannei und Aktinismus aufgrund von Menschen die das Konzept nicht wirklich leben können.
6.Technologie als Beschleunigungsfaktor: Technologie wird auf Basis eines klaren Konzeptes ausgewählt und wirkt so als Beschleuniger vs. Technologie als Ausgangspunkt.
6.Schwungrad und Teufelskreis:
Evolutionärer, langfristiger Prozess auf Basis des Unternehmenskonzeptes vs. revolutionären Change Programmen, Restrukturierungen und Motivations Orgien.
Das Buch liefert einen fundierten Beitrag zum Verständnis von langfristigem Unternehmenserfolg.
Ich kann es uneingeschränkt empfehlen, als intellektuelle Entdeckungsreise zu sich Selbst und allen Organisationen die pragmatisch Wege aus dem Mittelmaß suchen.
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am 13. September 2008
'Der Weg zu den Besten: Die 7 Prinzipien für dauerhaften Unternehmenserfolg' von Jim Collins hat mir wirklich die Augen geöffnet.
In diesem Buch beobachtet Jim Collins 28 Unternehmen über einen Zeitraum von 5 Jahren. Während dieser Zeitperiode schaffen davon 11 Unternehmen den Sprung von den 'Guten zu den Besten'. Die Ergebnisse in diesem Buch haben mir ehrlich die Augen geöffnet und mich inspiriert.
Besonders begeistert hat mich das 2. Kapitel über Führungskraft/-qualitäten. Collins beginnt das Kapitel mit einem Zitat von Harry S. Truman 'Du kannst alles im Leben erreichen, vorausgesetzt es interessiert dich nicht, wer das Lob kassiert'. Das ist das wesentliche des Buches.
Ebenfalls beeindruckt hat mich, dass er in diesem Buch darüber spricht, wie die Geschäftsführer, die die Umwandlung für die Firmen, die den Weg von den Guten zu den Besten gemacht haben, initiiert haben, nicht zuerst versucht haben herauszufinden, wie man den Bus fährt, sondern wie sie die richtigen Leute in den Bus kriegen (und die falschen raus) und dann erst ausgetüfftelt haben, wohin sie fahren wollen.
Ein anderes Buch über Verwandlung, das mir beim Lesen viel Vergnügen bereitet hat, ist 'BEEING HERE ' Modern Day Tales of Enlightment' von Ariel & Shya Kane (z.Zt. nur in Englisch erhältlich). Jeder der daran interessiert ist sein Unternehmen voranzubringen, wird enorm davon profitieren diese beiden Bücher zu lesen.
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am 6. März 2007
Management-Bücher gibt es wie Sand am mehr. Für mich ist Fredmund Malik der derzeit beste Lehrer in Sachen Management. Da das Buch damit wirbt, dass Fredmund Malik das Vorwort schreibt habe ich es gekauft.

Management ist lernbar. Egal ob man man als Sachbearbeiter für einen gewissen Bereich verantwortlich ist, als Kleinunternehmer oder als Manager eines größeren Unternehmens. Neben diesem Buch muss man "Führen, Leisten, Leben" von F. Malik gelesen haben.

In Jim Collins Werk wird man regelrech motiviert die tägliche Arbeit auf Verbesserungsmöglichkeiten abzuklopfen. So schwer ist es nicht! Über die wichtigste Erkenntnis des Buches "erst wer, dann was" wird leider noch zu wenig erzählt. So ist für mich das Auswahlverfahren geeigneter Leute DER Schlüssel überhaupt. Darauf wird nicht eingegangen.

Dennoch: Die einzelnen Schritte, die zu gehen sind, werden sehr anschaulich beschrieben. Selten, dass ein Fachbuch derart beigeistert. Ich konnte es kaum weglegen.

Jeder, der auch nur entfernt daran interessiert ist seine Firme, seinen Bereich/Abteilung oder sein Geschäft voranzubringen, kommt mit diesem Buch weiter.
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Jim Collins ist es mit seinem Forschungsteam in fünfjähriger Arbeit gelungen, diejenigen Faktoren zu identifizieren, die den Aufstieg eines Unternehmens zum Spitzenunternehmen antreiben. Er stellt seine Forschungsergebnisse in den Rahmen einer umfassenden Theorie der erfolgreichen Unternehmensführung. Obwohl Collins sich bei seinen Forschungen wegen der besseren Vergleichbarkeit auf US-amerikanische Unternehmen beschränkt, sind seine Ergebnisse von allgemeinem Wert - nicht zuletzt weil einige der behandelten Spitzenunternehmen auch global erfolgreich agieren. Zudem entkräftet er mit seinem Datenmaterial auch den gerade in den USA beliebten Mythos von der alles entscheidenden Bedeutung der charismatischen, egostarken Führungskraft. Fredmund Malik nennt das Buch in seinem Vorwort zur deutschen Ausgabe Pflichtlektüre für jeden, der sich ernsthaft mit Management befasst". Zu Recht, meint getAbstract und empfiehlt das Buch allen Managern und Unternehmern, die ihre Organisation dauerhaft in ein Spitzenunternehmen verwandeln wollen.
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am 7. April 2013
Was unterscheidet ein gutes von einem Spitzenunternehmen? Dieser Frage stellt sich Jim Collins in einem sechsjährigen Forschungsprojekt - und das sehr erfolgreich.

Von ursprünglich knapp 1500 Unternehmen kristallisierten sich elf Unternehmen als sogenannte "Take-Off Unternehmen" heraus, die den Absprung aus der (guten) Mittelmäßigkeit in die Weltspitze geschafft haben. Überraschenderweise zählen renommiert Unternehmen wie Coca-Cola, American Express, Hewlett-Packard oder McDonalds nicht dazu (übrigens auch Walt Disney nicht, die waren immer schon TOP!)

Die sieben Management-Prinzipien für dauerhaften Unternehmenserfolg beginnen mit der Level-5-Führungskraft, die sich von den bekannten Top-Managern durch Bescheidenheit UND Durchsetzungskraft abgrenzt, dem Prinzip "Erst Wer, dann Was", das sich mit dem Thema befasst, zuerst die "richtigen Leute" an Bord zu holen (Richtig im Sinne des Wertesystems und der persönlichen Einstellung) und danach zu entscheiden, mit welche wichtigen Aufgabe diese betraut werden; weiters vertrauen sie der Wahrheit "Der Realität ins Auge blicken" und dem "Igel-Prinzip" der drei Kreise, die sich mit den drei wesentlichen Fragen eines Unternehmens befassen: Was ist unsere wahre Passion? Was ist unser wirtschaftlicher Motor? Worin können wir die Besten werden? Dieses Prinzip folgt wie alle anderen einer "Kultur der Disziplin", die als angenehmen Nebeneffekt all jene los wird, die dieser Kultur nicht zu folgen gewillt sind. Zu guter Letzt darf auch der "Beschleunigungsfaktor Technologie" nicht fehlen im Konzept. Und Dynamik gewinnt ein "Take-Off Unternehmen" von allein durch Anschub und Umschwung "Das Schwungrad".

Die sieben Prinzipien werden sehr lebendig mit diversen Beispielen unterstrichen und lassen absolut keinen Drift ins Theoretische zu (Details zum Forschungsprojekt gibt es im Anhang jede Mengen). Zwar kann hier kritisiert werden kann, dass nur börsennotierte, amerikanische Unternehmen betrachtet wurden und die Studie bereits einige Jahre her ist. Dennoch denke ich, das Ergebnis zeigt sehr deutliche und zeitlos, dass Unternehmenserfolg im Wesentlichen von gelebter Kultur, Konsequenz, dem Glauben ans eigene Tun und Geduld abhängt und das hat mir sehr gut gefallen. Sehr überzeugend!

Macht große Lust, ein Unternehmen zu gründen!!!
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am 9. April 2012
Das Buch wurde mir von einem Bekannten empfohlen, der bei mir persönlich das Hedgehog Concept identifiziert hat. Ich habe das Buch mit einiger Skepsis zu lesen begonnen. Es war allerdings gleich klar, dass sich die Leute einige Gedanken gemacht haben (5 Jahre Analyse). Es ist keine wissenschaftliche Auswertung mit typischem statistischen vergleichenden Ansatz vorausgegangen, aber es ist eine typische empirische Beobachtung mit sehr hohem Gehalt (Keppler's/Brahe's Planetenbahnen konnte auch nur empirisch erfasst werden). Es ist höchst interessant, dass das Buch sehr oft Charakteristika der "great companies" identifiziert, die wir aufgrund der Lebenserfahrungen einfach nicht erwartet hätten. Da ist das beeindruckende Konzept des Level 5 leaders. Es ist eindrucksvoll, dass Level 5 leader als Hauptcharakteristikum die Demut/Bescheidenheit und den professionellen Willen in sich vereinen. Wie oft haben wir Menschen in Führungsrollen erlebt, denen man professionellen Willen nicht absprechen kann, aber denen die Bescheidenheit fehlte oder verlorengegangen ist. Gerade wir Deutschen neigen zum großen Chef (gargantuan leader). Genauer betrachtet, ist das aber kein langwährendes Konzept, den wenn diese Chefs gehen, bleibt nicht mehr viel übrig. Level 5 leader schaffen außergewöhnliche Rahmenbedingungen, die eine langfristige Stabilität generiert. Das Buch ist voller überraschender Wendungen und Einsichten. Es macht uns klar, dass wir oft auf die falschen Strategien setzen. Insbesondere bei der Auswahl von Personen dürften wir die größten Fehler machen. Das Buch ist allen empfohlen, die selbst Rollen in Firmenhierarchien einnehmen. Es gibt auch Mut, etwas aushalten zu können, warten zu können, bis der richtige Moment kommt(breakthrough), um dann auf neuem höheren Niveau weitergehen zu können. Eine höchst interessante und wichtige Analyse.
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am 25. August 2002
Leider ist Jim Collins' Nachfolger zu seinem Business-Beststeller "Built to Last" etwas untergegangen.
Wie es der Originaltitel "Good to Great" nicht besser ausdrücken könnte, erklärt Collins sehr anschaulich, wie es einem schon hervorragenden Unternehmen gelingt, eine wirklich überragende Performance hinzulegen.
Ein wesentlicher Punkt in Collins' Erkenntnissen ist, dass es diese Unternehmen verstehen, ohne großes Aufsehen solide Grundlagen zu legen. Wie ein großes, schweres Schwungrad setzen sie sich ganz langsam in Bewegung. Doch sind sie einmal in Schwung gekommen, sind sie kaum noch zu stoppen und übertreffen die erstaunte Konkurrenz um Längen.
Manchmal sind dabei kleinste Erkenntnisse erfolgsentscheidend: Mein Lieblingsbeispiel ist die Supermarktkette Walgreen's, die erst so richtig erfolgreich wurde, als sie ihre Läden vorzugsweise an Kreuzungen legte und so von mehreren Seiten erreichbar war.
Autor Jim Collins ist ein Phänomen unter den US-Wissenschaftlern. Fernab des US-Wissenschaftsbetriebs hat er ein eigenes, kleines Forschungszentrum aufgebaut und geht dort nur Fragestellungen nach, die ihn absolut packen. Er und sein kleines Team sind hochmotiviert und halten sich - auch ohne große Uni im Hintergrund - an höchste wissenschaftliche Standards.
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am 12. Juli 2011
Collins hat in seinem Buch die Arbeit seines Forschungsteams dargestellt, was gute Unternehmen zu Spitzenunternehmen macht. Dabei wurden drei Felder identifiziert.
1. Disziplinierte Menschen
2. Diszipliniertes Denken
3. Diszipliniertes Handeln

Diese Felder, mitsamt den wichtigen Unterpunkten, werden detailliert erklärt und mit anschaulichen Beispielen näher gebracht.
Am Bemerkenswertesten fand ich den Punkt "Zuerst wer, dann was", also zuerst die Menschen finden, mit denen man Arbeiten will und dann erst die Richtung bestimmen, wohin man gehen will. Das scheint etwas unorthodox, hat aber durchaus für mich seine Berechtigung: denn wenn die Menschen passen, dann werden sie mit mir gehen, auch wenn ich Richtungen ändere - das war mein Hauptpunkt, den ich aus dem Buch mitgenommen habe - und er ist für mich wertvoll.

Schade finde ich, dass Collins sich zuerst klein hält ("Das Buch ist keine Anleitung..") dann aber am Schluss mit Aussagen überrascht ("Nur wenn sie diese Punkte einhalten, dann...") also mit absoluten Wahrheiten auffährt - das hat dem Buch einen Stern gekostet.

Ansonsten sehr empfehlenswert mit markanten Managament-Denkanstössen.
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am 6. Juni 2009
Ich bin seit über 10 Jahren in der Geschäftsführung unseres mittelständigen Familienbetriebs in der Zulieferindustrie tätig.

Dieses Buch empfehle ich absolut JEDEM als GRUNDLAGE der Unternehmensführung. Es liefert zeitlose Prinzipien auf deren Basis Managementmethoden wie z.B. Lean Management aufgesetzt werden können.

Ein absoluter Tipp ist das englische Hörbuch ("From Good to Great") - für mich das beste Hörbuch (unter bereits mehreren Dutzend) - besonders in Bezug auf eine effiziente Sprache und authentische Begeisterung (von Jim Collins persönlich gelesen).

mfg
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