Ich habe dieses Buch nicht gelesen, weil ich lernen wollte, wie man ein Katana schwingt. Ich glaube, dazu ist es nicht wirklich geeignet, da die tiefergehenden Erläuterungen nicht in diesem Buch zu finden sind.
Vielmehr lernt man hier, was echten Schwertkampf ausmacht und von Hollywood trennt: Es ist viel Strategie, viel Täuschung, das Leeren des Geistes. Der Stil der hier gelehrten Schule ist stark geprägt durch den Zen-Buddismus und greift immer wieder auf die Prinzipien des Zen zurück. Somit ist dieses Buch auch ein Lehrbuch für das Leben an sich, da viele Prinzipien auch auf das normale Leben anwendbar sind.
Natürlich kommen auch "echte" Kampftechniken nicht zu Kurz. Es werden grundlegende Prinzipien erläutert und begründet, Kampfstellungen und Täuschungsmanöver gelehrt.
Zu guter Letzt ermöglicht dieses Buch einen ausführlichen Blick in das alte Japan.
Fazit: Ein sehr gutes Buch für Fans des mittelalterlichen Japans, ein hervorragendes Werk für jene (wie mich), die Recherchen für ein eigenes Buch machen wollen und ein gutes Lehrstück für das normale Leben.