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Der Weber: Perdido Street Station, Bd. 2
 
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Der Weber: Perdido Street Station, Bd. 2 [Taschenbuch]

China Miéville
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 558 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (26. Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340424298X
  • ISBN-13: 978-3404242986
  • Originaltitel: Perdido Street Station, Part 5-8
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 329.956 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Achtung: Dieses Buch wird Ihre Vorstellung davon, was Sie unter Science Fiction, Fantasy oder Horror verstehen, grundlegend in Frage stellen. Es sprengt jedes Genre und seine erzählerische Wucht gleicht einem glühenden Lavastrom, der seine Leser mit sich reißt. Erzählt wird von einer Stadt, die mehr ist als ein Moloch; von Menschen und anderen Lebewesen, die nach Wissen gieren, dass ihre Gehirnwindungen zu Eis erstarren lässt; und von einer Gefahr, die die Stadt und ihre Bewohner für immer verändern wird.

Isaac Dan dar Grimnebulin, einst angesehenes Mitglied des Lehrkörpers der Universität von New Crobuzon, hätte es eigentlich besser wissen müssen: Eines Tages klopft ein geheimnisvoller Fremder an die Tür seines Labors und bittet ihn um Hilfe. Das Entgeld, das er Isaac dafür bietet, ist fürstlich, doch die Aufgabe birgt ungeahnte Schrecken: Isaac soll mit Hilfe seiner Kenntnisse von Mensch und Maschine eine Verstümmelung rückgängig machen, die dem Fremden einst als Strafe angetan wurde.

Verzweifelt sucht Isaac die ganze Stadt nach Mitteln und Wegen ab, den Wunsch des Fremden zu erfüllen. Es gibt wenig, was es in New Crobuzon nicht gibt, aber alles hat seinen Preis. Und als ihm schließlich ein merkwürdiges mutiertes Wesen aus den Versuchslabors der Stadtoberen in die Hände fällt, ahnt er nicht, dass er damit einen Schrecken über der Stadt heraufbeschwört, dem ihre Bewohner nichts entgegenzusetzen haben.

Es fast unmöglich, einem Buch wie Perdido Street Station (deutsch in zwei Bänden: (Die Falter und Der Weber), auch nur annährend gerecht zu werden. Das Schicksal Isaacs ist nur ein Handlungsstrang von vielen, die sich durch den Roman ziehen. China Miéville ist ein junger britischer Autor, der seine Leser wie ein alter Meister in eine fremdartige Welt zu entführen weiß. New Crobuzon mag eine Stadt sein, in der man nur äußerst ungern leben möchte. Aber Miéville schildert nicht nur ihre Abgründe, sondern auch die Lebensfreude ihrer Bewohner, ihre Suche nach Wissen, Erleuchtung, Liebe. Und er verfügt über eine Fantasie, die unvergleichlich ist.

Zwar ist es Unsinn, wenn auf dem Buchrücken behauptet wird, dies sei ein Buch "für alle Freunde von Peter F. Hamilton". Miéville weiß sich Mervyn Peake und M. John Harrison, wohl auch Michael Moorcocks London-Romanen und Michael Swanwicks Die Tochter des stählernen Drachen verbunden. Aber es ist gleichgültig, für welche Richtung der fantastischen Literatur Sie schwärmen: Perdido Street Station reißt seine Leser mit und lässt sie nicht mehr los, wie kaum ein anderes Buch der letzten Jahre. --Hannes Riffel

Kurzbeschreibung

Der ╚Falter╔ ist den Versuchslabors der Wissenschaftler entkommen und erweckt gleiche seiner Art. Nur ein kleines Team von Menschen unter dem Schutz des ╚Webers╔, einer zauberkundigen und unberechenbaren Riesenspinne, hat die Chance, Widerstand zu leisten und die Stadt New Crobuzon zu retten. Sie verschanzen sich im zentralen Bahnhof der Stadt, der Perdido Street Station, und fassen einen verzweifelten Plan ...Ausgezeichnet mit dem Arthur C. Clarke Award 2001.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Meisterwerk 15. Februar 2002
Von jdkuchen
Ich habe vor ein paar Jahren Mieville's Debütroman „King Rat" gelesen und fand ihn so langweilig, daß ich mich trotz überragender Kritiker- und Leserstimmen gesträubt habe, „Perdido Street Station" zu kaufen, obwohl mich das Buch thematisch gereizt hat. Zum Glück habe ich es doch getan, denn dieser Roman ist ein wahres Meisterwerk. Trotz der Tatsache, daß ich ca. 4 Bücher pro Monat lese, wobei die Genres von „echter Literatur" über Horror/Thriller bis hin zu Si-Fi und Fantasy reichen, hat mich in den letzten drei bis vier Jahren kein Roman so vom Hocker gehauen wie dieser hier. Hinsichtlich seines Ideenreichtums würde ich ihn als Steampunk-Variante von Stephensons „Snow Crash" bezeichnen, allerdings ohne dessen narrative Schwächen. Außerdem hat Mieville einen besseren Erzählstil und verliert die Handlung nie aus den Augen. Die urbane Fantasywelt von „Perdido Street Station", die stellenweise an eine dampfgetriebene Version von Scott's „Blade Runner" erinnert, bietet den atemberaubenden Hintergrund für eine komplexe und mitreißende Geschichte, deren Nacherzählung jeden Rahmen sprengen würde: es geht um Traumplagen, die Einheitliche Feld Theorie, Mutanten, hochentwickelte Insektenkulturen, Verbrechersyndikate, Drogen, Dampfmaschinen-Cyborgs, interdimensionale Wesenheiten, die Kunst des Fliegens, politische Unterdrückung, Rebellion etc. etc. Mieville gelingt es mit einer poetischen, aber niemals gekünstelt oder überladen wirkenden Sprache, das alltägliche Leben der gigantischen Stadt und ihrer exotischen Bewohner detailliert zu schildern und ergründet gleichzeitig beinahe spielerisch komplizierte philosophische Fragen. Natürlich kommen haarsträubende Actionszenen und perfekt komponierte Spannungsbögen auch nicht zu kurz und trotz einer epischen Länge von über 900 Seiten wünscht man sich, der Roman würde nie enden. Kurzum: Brillant!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungener zweiter Band 12. Februar 2004
Von Anonymus
„Der Weber“ ist der zweite Teil von China Mievilles „Perdido Street Station“.
Während der erste Teil „Die Falter“ hauptsächlich der Einführung der Charaktere dient, geht es in „Der Weber“ rasanter zur Sache. Der Wissenschaftler Grimnebulin macht sich mit seinen Gefährten auf die Gierfalter zu vernichten.
Unterstützt werden sie dabei vom Weber, einer riesigen Spinne, unberechenbar und zauberkundig.
Auf der Suche nach einer Möglichkeit die scheinbar unbesiegbaren Falter zu zerstören kreuzen allerlei skurille Wesen, seltsame Gottheiten den Weg der Gefährten, ihnen mehr oder weniger freundlich gesonnen...
Die Beschreibung der Stadt „New Crobuzon“ und ihrer Bewohner ist wie schon im ersten Teil voluminös.
Das macht zum großen Teil den Charme dieses Buches aus.
Durch die ausschweifenden Schilderungen, wird diese Welt erst farbig. Man kann sich die Stadt plastisch, wie bei einem Gemälde vorstellen.
Das Ende rundet das Buch ab. Es ist ein Ende wie man es so nicht erwartet, welches aber zu dieser Geschichte passt.
Auffällig ist, daß die Schrift größer ist als im ersten Band.
Anscheinend wollte der Verlag damit auf die gleiche Seitenanzahl kommen wie im ersten Band.
Wegen diesem Trick sollte man eigentlich nur vier Sterne vergeben, aber der Inhalt ist entscheidend.
Daher fünf Sterne.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich bin weder leicht zu beeindrucken, noch leicht zu begeistern.
Nun bin ich sowohl beeindruckt als auch begeistert.
Lange habe ich hin&her überlegt, wie diese Welt, die Miéville erschaffen hat, zu beschreiben ist: vielleicht am ehesten mit "Die Differenzenmaschine" ([Gibson/Sterling] das Informationszeitalter beginnt bereits im viktorianischen England) meets "Shadowrun" (ein SF&F-Rollenspiel mit HiTech, Elfen&Co. und Magie). Ein genaues Einordnen in ein Genre ist nicht leicht, ich würde aber 'gefühlt' zu Fantasy tendieren.
Die Stadt 'New Crobuzon' ist die phantasmagorische Übersteigerung eines süßkindschen Paris, ein amoklaufendes Ankh Morpork, ein Moloch, vom Autor schillernd und detailversessen beschrieben. Der Stil ist abwechslungsreich und wortgewaltig, was vielleicht auch an einer guten Übersetzung liegt. Ein Fremdwörterbuch sei empfohlen, da dem Autor so alle zwei Seiten mindestens 1 nicht gerade gebräuchliches Fremdwort entschlüpft, wie z.B. Palimpsest oder (Zitat) "... undulierenden Strom von Apperzeptionen." Das Meiste erschließt sich aus dem Zusammenhang. Gerade zu Beginn des Buches tummeln sich veraltete oder veraltende Wörter wie 'Spülicht', aber das legt sich mit der Zeit.
In Miévilles Welt gibt es neben den Menschen eine Vielzahl intelligenter, nichtmenschlicher Rassen, Magie, Lochkartenmaschinen die zu KIs werden, Golems und Cyborgs (sog. 'Remades') und Wissenschaften, die Okkultes und für uns 'normale' Wissenschaften kombinieren, zu z.B. zur "Biothaumaturgie", Slums und Ghettos, Korruption, HiTech & LoTech, das Ganze wird einem teilweise wie MTV um die Ohren gehauen - wow!
Die sympathische Hauptfigur Isaac Dan dar Grimnebulin, ein Leonardo da Vinchi (die Namen haben eine leichte Ähnlichkeit, was ich nicht für Zufall halte) der kombinierten Wissenschaften, bekommt einen lukrativen Auftrag, er entwickelt eine neue Theorie, setzt Himmel & Hölle in Bewegung und alles Übel nimmt seinen Lauf, unerwartet das Ende.
"Die Falter" und "Der Weber" gehören zusammen, "Der Weber" hätte bei der Seiten-Nummerierung auch mit 559 beginnen können. Kurioserweise hat Bastei-Lübbe den Umschlag des ersten Bandes matt gestaltet, den zweiten glänzend. Die Schrift im zweiten Band ist größer, die Seiten haben 3 Zeilen weniger, um den geringeren Umfang von "Perdido Street Station 5-8" ebenso auf 558 Seiten aufzublähen - und den gleichen Preis zu verlangen wie für "Perdido Street Station 1-4".

Summa summarum: GRANDIOS.

Sollte sich China Miéville einfallen lassen, weitere Romane zu schreiben, ich werde sie gierig verschlingen.
Hoffentlich werden auch sie in New Crobuzon spielen.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Besonders, sehr besonders
Wie zu erwarten war, ist dieser Roman genauso gut und besonders, wie sein erster Teil. Obwohl ich lange darüber nachgedacht habe, kann ich die Werke des Autors in keine... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Mog veröffentlicht
Warum so teuer?
Warum ist der zweite Band nur für so viel Geld erhältlich? Gebraucht kostet er 20-40 Euro! Sollte man den ersten Band lesen und den zweiten nicht?
Vor 21 Tagen von LostInBerlin veröffentlicht
Falsches Tagging des Artikels...
Dies ist weniger eine Kritik am buch. als vielmehr an Amazon oder dem vertrieb des Buches.

Was bitte hat das mit 'Steampunk' zu tun? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2009 von oliver
Eine enttäuschende Fortsetzung
Wo man im ersten Teil noch durch die neuen Eindrücke (skurrile Welt und ihre Geschöpfe, dennoch zum Greifen nah) und den unvorhersehbaren Handlungsstrang gefesselt wurde,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2009 von Niels Faassen
2. Teil - Spannender Genre-Mix
Vorab sei gesagt, dass es sich bei "Der Weber" um den zweiten Teil des im Original als ein Buch erschienenen Romans "Perdido Street Station" handelt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. März 2009 von Lucky
der weber
SF vom feinsten. Nach dem ersten band die Falter ist der Weber sprachlich flüssiger und inhaltlich grandios. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. September 2008 von Unikum
Science Fiction? Fantasy? Das und noch viel mehr!
China Miéville ist für mich DER phantastische Autor schlechthin, ist er doch einer der wenigen Autoren die sich von den konservativen Inhalten, die sich für das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2008 von Steffen
Eine großartige Forsetzung einer großartigen Geschichte!
Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil des Buches, das im englischen Original als "Perdido Street Station" erschienen ist, der erste Teil heißt im Deutschen "Die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2006 von Kai
phänomenal!
Das Buch ist wie sein Vorgänger ein Feuerwerk der Ideen und wilden Fantasien, der grausamen Gestalten und mythischen Geschichten, fremden Wissenschaften und gesellschaftlichen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2004 von T. Schäfer
Miéville ist absolut genial...
Die fünf gefährlichen Gierfalter, die im ersten Roman entkommen sind, richten immer mehr Chaos in New Crobuzon an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. September 2003 von Rin Räuber
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