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Produktinformation
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Tim Berners-Lee ist das vielleicht bescheidendste Genie unseres Computerzeitalters, und sein egalitärer Geist zeigt sich anhand der Namen, die er seiner Erfindung nicht geben wollte: "Ich dachte an 'Mine of Information', oder 'MOI', aber 'moi' bedeutet auf französisch 'ich', und das war mir zu egozentrisch... The Information Mine (TIM) war sogar noch egozentrischer!" Außerdem bezeichnet das Wort 'Mine' eine Art passives Lager, das Web hingegen ist etwas, das unaufhaltsam aus den Beiträgen aller entsteht. Den schillernden Figuren, die seinen "Schlitten des Fortschritts" vorantrieben, zollt Berners-Lee in seinem Buch den nötigen Tribut -- einer seiner Kollegen geht immer zur Sonnenwende zum Frisör -- doch besitzt er ebenso eine geradezu störrische geistige Unabhängigkeit. Sein Ziel ist es, das Web zu "einem Ort zu machen, an dem die Laune eines Menschen und das logische Denken einer Maschine in einer idealen und gewaltigen Mischung neben- und miteinander existieren."
Eingefleischten Technikfreaks wäre es vielleicht lieber gewesen, wenn Berners-Lees Ausführungen zur Zukunft des WWW detaillierter ausgefallen wären -- angefangen bei den Möglichkeiten und den Gefahren von XML, über die Vor- bzw. Nachteile von kostenloser gegenüber kommerzieller Software, bis hin zu VRML 3-D Imaging. Berners-Lee will jedoch alle an der Diskussion beteiligen, und schrieb deshalb ein flottes und für praktisch jedermann verständliches Buch. --Tim Appelo -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Fazit: Für den ernstlich an Computer-Geschichte interessierten Leser. Ideal als Ergänzung zu Kathie Hafners „Where Wizards Stay Up Late/ARPAkadabra".
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