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Der Wald vor lauter Bäumen


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Produktinformation

  • Darsteller: Eva Löbau, Daniela Holtz, Jan Neumann, Ilona Schulz, Robert Schupp
  • Komponist: Ina Siefert, Nellis Du Biel
  • Künstler: Sabine Holtgreve, Maren Ade, Jörg Kidrowski, Janine Jackowski, Nikolai Graevenitz, Heike Parplies, Claudia Schölzel, Gitti Fuchs, Heiko Müller
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 24. März 2006
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 81 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000EU1J10
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.213 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Eine junge Lehrerin, die ihre erste Stelle in einer fremden Stadt antritt, findet nur schwer Anschluss...

Synopsis

Melanie Pröschle ist zu engagiert für diese Welt. Sie ist irritierend enthusiastisch, unfreiwillig komisch und manchmal unglaublich peinlich. Die junge Lehrerin aus Schwaben, tritt mit viel Idealismus ihre erste Stelle an einer Schule in Karlsruhe an. Sie möchte alles richtig machen. Doch Schulalltag bricht schnell über sie herein, und bis auf ihren sehr bemühten Kollegen Thorsten Rehm findet Melanie kaum Kontakt zu dem vorwiegend älteren Lehrerkollegium. als sie dann Tina, eine Nachbarin, kennen lernt, schein sie den erhofften Anschluss in der neuen Stadt gefunden zu haben. Ihre Erwartungen aber erfüllen sich nicht so schnell, und der Wald um sie herum wird immer dichter. Melanie beginnt, in die falsche Richtung zu laufen...
Der Wald vor lauter Bäumen ist unerbittlich echt, wie das Leben selbst und komisch wie es nur Melanie Pröschle sein kann.

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

51 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H.B. am 14. August 2006
Format: DVD
Es ist nicht einfach diesen Film auszuhalten. Ständig hat man das Bedürfnis wegsehen oder weglaufen zu müssen. Es ist schwer zusehen zu müssen, wie Melanie nach und nach die Orientierung verliert.

Am Anfang kann man über sie nur schmunzeln. Die Naivität, mit der sie glaubt, frischen Wind" in eine festgefahrene Gemeinschaft bringen zu können, tut weh, aber man lächelt noch und wartet, wie lange es dauert, bis sie aufwacht. Doch sie wacht nicht auf, die ganze Zeit über hält sie an ihren Wunschvorstellungen fest und ist vollkommen blind für alle Warnsignale.

Liebenswert ist Melanie, die ihren Nachnamen Pröschle" auf eine unnachahmliche schwäbische Weise ausspricht. Man sieht förmlich vor sich, wie sie in ihrer heimatlichen Kleinstadt gelebt hat, die netten Eltern, der harmlose Freund. Enthusiastisch hat sie alles Wissen in Studium aufgesogen und möchte jetzt etwas bewegen. Also wagt sie den Sprung, lässt Eltern und Freund hinter sich und beginnt neu, mit allen Erwartungen, die man so hat, aber scheinbar ohne Angst.

Schon der erste Blick auf das Lehrerkollegium lässt nichts Gutes ahnen, doch Melanie nimmt es nicht wahr. Sie gibt íhren Einstand und hat sich vorgenommen, alles gut und richtig zu machen. Der einzige Kollege, der ihr freundlich und hilfsbereit entgegenkommt, ist Thorsten, doch der ist ihr zu ähnlich, so harmlos und unscheinbar wie sie, und daher wiegelt sie ihn ab.

Die Schüler merken schnell, dass Melanie ihnen nicht gewachsen ist und beginnen sie zu terrorisieren. Es tut weh zu sehen, wie hilflos und allein sie ist, niemand von den Kollegen kommt auf die Idee ihr beizustehen.
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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von RockBrasiliano VINE-PRODUKTTESTER am 21. Oktober 2007
Format: DVD
..der unheimlich betroffen macht und Stoff für viele Diskussionen liefern kann und zum Nachdenken anregt über das Leben in unserer Gesellschaft. Puh - ne ganze Menge und wenn man sich jetzt abgeschreckt fühlt, weil man das grade echt nicht brauchen kann - dann sollte man sich den Film jetzt nicht angucken - dafür aber später auf jeden Fall. Der Wald vor lauter Bäumen handelt vom Scheitern eines Lebensentwurfs - nicht vom Scheitern im großen Rahmen mit Pauken und Trompeten, hier hat man es eher mit einem leisen ungewollten und verschämten Abtreten zu tun. In "Der Wald vor lauter Bäumen" geht es um die junge Realschullehrerin Melanie Pröschle, die nach erfolgreichem Referendariat in eine neue Stadt kommt. Am Anfang noch engagiert, hoffnungsfroh und begeistert, fegt ihr bald der eisige Wind der Realität entgegen. Die Kollegen können sie nicht wirklich leiden, interessieren sich auch nicht für sie und die Klassen merken natürlich bald wie man sie treffen kann. Sie versucht sich mit der Nachbarin Tina anzufreunden, stellt sich dabei allerdings reichlich dämlich und zunehmend verzweifelt-aufdringlich an. Langsam beginnt die Verwahrlosung.. Ich finde, dass dieser Film Situationen dieser Art ein reales Gesicht gibt. Der Film ist durch die Einfachheit und Vorhersehbarkeit, dessen was geschehen wird unglaublich eindringlich. Es gibt etliche Szenen, an die man sich lebhaft erinnern kann, vielleicht auch aus eigenen Erfahrungen mit Schule oder zwischenmenschlichen Verhältnissen. Dieser Film wird mit Sicherheit niemanden kalt lassen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tartsch Thomas VINE-PRODUKTTESTER am 23. Januar 2008
Format: DVD
"Der Wald vor lauter Bäumen" erzählt in unaufdringlichen Bildern von der jungen Lehrerein Melanie, die voller Elan ihre erste Stelle als Lehrerin in Karlsruhe antritt und scheitert. Nach außen oft linkisch bis anhänglich, im innern ohne Selbstwertgefühl beginnt ein stufenweiser Abstieg, den sie selbst besschleunigt. Im Beruf ohne Anerkennung vom Kollegium und als Lehrperson verspottet, zieht sie sich immer mehr in ihre eigene Welt ihrer kleinen Wonung zurück, die im Verlauf des Films immer weiter verwahrlost. Faktisch ein Siegelbild ihres Verhaltesn, da sie keinerlei soziale Bindungen eingehen kann und manisch versucht, ihre Wohnungsnachbarin Tina, eine selbstbewußte Boutiquenbesitzern als Freundin zu gewinnen, was scheitern muss. Selbst die schüchternen Annäherungsversuche eines Kollegen, der sie als Person ernst nimmt, wehrt sie verzweifelt zurück, da sie Bindungsunfähig ist. Immer mehr lebt sie in einer Hölle, der sie am Ende mit einem letzten verzweifelten Schritt zu entkommen versucht, auch wenn es das Ende bedeutet.
Dieser Film hätte mehr Aufmerksamkeit verdient, denn er spiegelt die voranschreitende geistig-moralische Verwahrlosung der Gesellschaft wieder, die seeliche Krüppel schafft, die wiederum als Lehrer Werte vermitteln sollen. Ein intensives Drama mit hervorragenden Darstellern und leisen Humor, der eigentlich betroffen machen sollte.
Uneingeschränkt zu empfehlen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Klaus am 23. Januar 2008
Format: DVD
Der Film ging mir unter die Haut. Die ersten Minuten lang gewinnt man den Eindruck, es handle sich um einen ohne viele filmische Kenntnisse gedrehten Dokumentarfilm, der z.B. die Pisamisere aus Sicht einer Junglehrerin darstellen soll.
Wer das überstanden hat, wird unheimlich schnell in die Faszination der Darstellung einer Realität eingesogen, die einen die Hand vor die Augen halten lässt. Genauso, wie man einem Clown dabei zuschaut, wenn er in den nächsten Fettnapf tritt, kann man die arme Melanie dabei beobachten, wie sie sich ahnungslos im Minenfeld unserer ach so humanen Gesellschaft bewegt.
Und hier gibt es keine Gnade. Vielleicht ist es das größte Verdienst des Filmes, darzustellen, dass derjenige, der die ungeschriebenen Gesetze unserer Gesellschaft (z.B Durchsetzungsvermögen als "soziale Kompetenz")nicht beherrscht, wie von Raubtieren zerrissen wird.
Warum wehrt sie sich nicht? Warum biedert sie sich so an? Warum ist sie immer noch freundlich? Warum erwartet sie Freundschaft?
Melanie eckt überall an, gerade weil sie es allen recht machen will. Sie ist zu gut für unsere Welt.
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