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Der Wald vor lauter Bäumen

Eva Löbau , Daniela Holtz , Maren Ade    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,90
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Produktinformation

  • Darsteller: Eva Löbau, Daniela Holtz, Jan Neumann
  • Regisseur(e): Maren Ade
  • Komponist: Ina Siefert, Nellis Du Biel
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 24. März 2006
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 81 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000EU1J10
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.384 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Eine junge Lehrerin, die ihre erste Stelle in einer fremden Stadt antritt, findet nur schwer Anschluss...

Produktbeschreibungen

DER WALD VOR LAUTER BÄUMEN

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist ein Film... 21. Oktober 2007
Von RockBrasiliano TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
..der unheimlich betroffen macht und Stoff für viele Diskussionen liefern kann und zum Nachdenken anregt über das Leben in unserer Gesellschaft. Puh - ne ganze Menge und wenn man sich jetzt abgeschreckt fühlt, weil man das grade echt nicht brauchen kann - dann sollte man sich den Film jetzt nicht angucken - dafür aber später auf jeden Fall. Der Wald vor lauter Bäumen handelt vom Scheitern eines Lebensentwurfs - nicht vom Scheitern im großen Rahmen mit Pauken und Trompeten, hier hat man es eher mit einem leisen ungewollten und verschämten Abtreten zu tun. In "Der Wald vor lauter Bäumen" geht es um die junge Realschullehrerin Melanie Pröschle, die nach erfolgreichem Referendariat in eine neue Stadt kommt. Am Anfang noch engagiert, hoffnungsfroh und begeistert, fegt ihr bald der eisige Wind der Realität entgegen. Die Kollegen können sie nicht wirklich leiden, interessieren sich auch nicht für sie und die Klassen merken natürlich bald wie man sie treffen kann. Sie versucht sich mit der Nachbarin Tina anzufreunden, stellt sich dabei allerdings reichlich dämlich und zunehmend verzweifelt-aufdringlich an. Langsam beginnt die Verwahrlosung.. Ich finde, dass dieser Film Situationen dieser Art ein reales Gesicht gibt. Der Film ist durch die Einfachheit und Vorhersehbarkeit, dessen was geschehen wird unglaublich eindringlich. Es gibt etliche Szenen, an die man sich lebhaft erinnern kann, vielleicht auch aus eigenen Erfahrungen mit Schule oder zwischenmenschlichen Verhältnissen. Dieser Film wird mit Sicherheit niemanden kalt lassen.
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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Arme Melanie! 14. August 2006
Von H.B.
Es ist nicht einfach diesen Film auszuhalten. Ständig hat man das Bedürfnis wegsehen oder weglaufen zu müssen. Es ist schwer zusehen zu müssen, wie Melanie nach und nach die Orientierung verliert.

Am Anfang kann man über sie nur schmunzeln. Die Naivität, mit der sie glaubt, frischen Wind" in eine festgefahrene Gemeinschaft bringen zu können, tut weh, aber man lächelt noch und wartet, wie lange es dauert, bis sie aufwacht. Doch sie wacht nicht auf, die ganze Zeit über hält sie an ihren Wunschvorstellungen fest und ist vollkommen blind für alle Warnsignale.

Liebenswert ist Melanie, die ihren Nachnamen Pröschle" auf eine unnachahmliche schwäbische Weise ausspricht. Man sieht förmlich vor sich, wie sie in ihrer heimatlichen Kleinstadt gelebt hat, die netten Eltern, der harmlose Freund. Enthusiastisch hat sie alles Wissen in Studium aufgesogen und möchte jetzt etwas bewegen. Also wagt sie den Sprung, lässt Eltern und Freund hinter sich und beginnt neu, mit allen Erwartungen, die man so hat, aber scheinbar ohne Angst.

Schon der erste Blick auf das Lehrerkollegium lässt nichts Gutes ahnen, doch Melanie nimmt es nicht wahr. Sie gibt íhren Einstand und hat sich vorgenommen, alles gut und richtig zu machen. Der einzige Kollege, der ihr freundlich und hilfsbereit entgegenkommt, ist Thorsten, doch der ist ihr zu ähnlich, so harmlos und unscheinbar wie sie, und daher wiegelt sie ihn ab.

Die Schüler merken schnell, dass Melanie ihnen nicht gewachsen ist und beginnen sie zu terrorisieren. Es tut weh zu sehen, wie hilflos und allein sie ist, niemand von den Kollegen kommt auf die Idee ihr beizustehen. Nur Thorsten wagt einen Vorstoß, doch da hat Melanie bereits zu ahnen begonnen, dass das Eingeständnis einer Niederlage eine Katastrophe wäre.

Ihre Versuche privat Kontakte zu knüpfen sind rührend peinlich. Einfach so Freunde zu finden, erweist sich als schwierig und so setzt sich zusammen mit den beruflichen Problemen ein Kreislauf in Gang, aus dem es kein Entkommen mehr zu geben scheint. Die Nachbarin Tina, die Melanie, gar nicht so ungeschickt anspricht, hat nur oberflächliches Interesse an ihr und ist ihr so unähnlich, dass man nur unter Schmerzen zuschauen kann, wie Melanie sich ihr aufdrängt.

Ihre verzweifelten Versuche eine Freundschaft anzuknüpfen nehmen wahnhafte Züge an. Sie beginnt zufällige Begegnungen zu inszenieren, lässt sich ausnutzen und interpretiert in harmlose Bemerkungen Dinge hinein, die niemals stattgefunden haben. Spätestens jetzt hat man als Zuschauer das Gefühl, an die Grenze des Erträglichen gelangt zu sein. Einerseits möchte man Melanie beschützen, andererseits sie packen und schütteln. Sie ist nicht mehr in der Lage ihr Leben zu kontrollieren. Jede Schulstunde eine Tortour, Tina zieht sich zurück, die Wohnung, anfangs so liebevoll eingerichtet, verwahrlost.

Traurig die verzweifelt-zaghaften Versuche Hilfe zu bekommen. Nur einmal hat sie den Mut ihre Probleme anzudeuten, doch Tina ist da bereits von ihr genervt und nicht bereit zuzuhören. Die Anrufe bei den Eltern enden mit Beschwichtigungen von Melanies Seite, nichts sei geschehen, sie wolle einfach nur mal anrufen.

Selten hat mich ein Film so betroffen zurückgelassen. Mit einfachsten Mitteln inszeniert gibt er einem das Gefühl, einer Geschichte nicht nur zuzusehen, sondern auch Teil von ihr zu sein. Die Realität ist so nahe, dass man den Geruch auf den Schulfluren, die Stimmung unter den Lehrern, die Stille in Melanies Wohnung förmlich spüren kann. Arme Melanie, denn sie gehört zu den Menschen, die nicht erkennen können, wo sie hingehören und was sie erreichen können. In Ihrer naiven unbehofenen Art fordert sie Mobbing geradezu heraus, ist sie auf Partys immer die Person, mit der sich niemand unterhalten möchte, ist sie die Bekannte, die alles viel zu ernst nimmt und Andeutungen macht, die auf ein vertrauliches Verhältnis hindeuten, das gar nicht besteht. Die Regisseurin zeigt uns einen Menschen, den viele von uns kennen, aber eigentlich nicht kennen wollen. Ein kurzer Blick in eine erbarmungslose Welt.

Die Schauspieler sind hervorragend, besonders Eva Löbau, die Melanie i s t. Ihre naive Offenheit, die erste Unsicherheit, dann die Leere in ihren Augen. Auch die Bewegungen, anfangs voller Tatendrang, dann ruckartig und immer unsicherer. Selten habe ich eine Schauspielerin gesehen, die Angst und Hoffnungslosigkeit so bewegend darstellen konnte.

Das Ende des Films lässt sich unterschiedlich interpretieren. Jeder sollte sich selbst ein Bild machen. I c h glaube, dass es Melanie endlich gelingt eine neue Sicht auf ihr Leben zu bekommen.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bittere Geschichte. 17. August 2007
Von ReadItAll
Dieser Film geht unter die Haut. Es ist ein durch und durch glaubwürdiger Film, dank der hervorragenden Darsteller. Es gibt diese Filmen, bei denen man sich leicht einbilden kann, dass echtes, wirkliches Leben durch einen heimliche Kamera begleitet wurde (wie immer dieser Kameramann das auch anstellen mochte). Dies ist so ein Film, ein anderer wäre z.B. 'Halbe Treppe'.
Ich glaube, dass selbst eingefleischte Lehrerhasser sich der Faszination dieses Filmes nicht entziehen können. Wer allerdings partout kein Schwäbisch hören mag, der hat ein Problem.
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5.0 von 5 Sternen Bittere Lehrstunde
Ich schreibe hier eine Rezension, die ich nicht so einfach schreiben kann. Es gibt eher seltener (deutsche) Filme, die so tief gehen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Christian veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Besticht durch seine unerträgliche Realität
Jeder kennt "so Eine". Eine, die irgendwie anders ist als die anderen und einem leid tut, weil sie krampfhaft auf der Suche nach menschlicher Nähe ist, durch ihre verschrobene... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von PepeRoni veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Langweiliger Versagerfilm ohne Sinn!
Aufgrund der positiven Bewertungen hier bei Amazon kaufte ich diesen Film. So kann man sich täuschen: Der Film hat mir überhaupt nicht gefallen, die Handlung ist von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. April 2011 von Markus
5.0 von 5 Sternen Danke!!!
Dieser Film ist eine Perle! Wie hier mit einfachsten technischen Mitteln, dafür aber absolut GROßARTIGEN Schauspielern/innen und einer Handlung, die eben nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2010 von T1000
1.0 von 5 Sternen Erst gut, dann Mist
So ein dummer Film - spinnt man die Story weiter, und auf andere Teile der Gesellschaft, dann muessen sich Menschen die 'anders' sind am Ende totfahren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2010 von Mr. McLugging
5.0 von 5 Sternen Sensationell!
Mit wenig Mitteln, ein Höchstmaß an Spannung zu bauen und dabei unverwechselbar zu sein. Das hat die Filmenmacherin geschafft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2010 von S. Fuchs
4.0 von 5 Sternen Ich bin Melanie
Der Film ist klasse: Extrem realitätsnah, beklemmend, etwas trist, wenn nicht gar trostlos in der Grundstimmung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juni 2009 von Bücherfresser
5.0 von 5 Sternen Starkes, kleines Filmchen
Zur Inhaltsangabe muss ich ja nun keine Erläuterungen mehr abgeben. Dies haben meine "Vorgänger" mehr als ausschöpfend erklärt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2008 von Scorpio
5.0 von 5 Sternen Melanies Odysee
Der Film ging mir unter die Haut. Die ersten Minuten lang gewinnt man den Eindruck, es handle sich um einen ohne viele filmische Kenntnisse gedrehten Dokumentarfilm, der z.B. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2008 von S. Klaus
5.0 von 5 Sternen Psychogramm einer gescheiterten Person
"Der Wald vor lauter Bäumen" erzählt in unaufdringlichen Bildern von der jungen Lehrerein Melanie, die voller Elan ihre erste Stelle als Lehrerin in Karlsruhe antritt und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2008 von Tartschthomas
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