Es handelt sich nicht, wie hier behauptet, um ein neues Buch von Hans Girod. Vielmehr ist "Der Würger von Plauen" ein Nachdruck des 2005 erschienenen Buches "Das Skelett im Wald" (Verlag Das Neue Berlin). Es ist gelinde gesagt befremdlich, dass man hier von Amazon angeboten bekommt, gleich beide Bücher zu kaufen - ohne einen Hinweis auf den Marketinggag des Knaur-Verlags.
Am Inhalt ist nichts auszusetzen. Girod skizziert in bewährter Art und Weise Kriminalfälle aus der ehemaligen DDR. Das Reizvolle dabei ist, dass der Autor immer wieder auf den Alltag in der DDR, die gesellschaftlichen Umstände und auch die Ermittlungsmethoden der damaligen Kripo eingeht. Zudem versteht er durchaus Spannung aufzubauen, so dass die Lektüre sehr kurzweilig ist.
So gut, dass man zwei Exemplare davon haben muss, ist das Ganze aber auch wieder nicht.