Der Autor vertritt die These auf, dass aufgrund der Überschuldung der Staaten zwangsläufig eine Hyperinflation bevorsteht, welche man lediglich mit einer Investition in Gold schadlos überstehen kann. Dabei werden die Sachverhalte oft inakzeptabel vereinfacht und/oder verdreht. So wird beispielsweise die Geldschöpfungsmöglichkeit des privaten Bankensektors als "Bank kann Geld auf Knopfdruck herstellen" beschrieben oder das Beispiel Japan zeigt (seit 2 Jahrzehnten trotz massiver Geldmengenausweitung keine Inflation sondern Deflation), dass es einen Inflationsautomatismus nicht gibt.
Ein größerer Teil des Buches widmet sich dann noch diversen Verschwörungstheorien (z.B. die Notenbanken könnten die offiziellen Goldbestände schon alle verkauft haben). Dabei gilt dann immer, vermuten kann der Autor vieles, durch harte Fakten belegen nichts.
Fazit:
Ich stimme mit dem Autor im Ergebnis überein, d.h. aufgrund der Monetarisierung der Staatsschulden durch die Notenbanken sollte man tatsächlich seine Vermögensstruktur kritisch hinterfragen und zur Diversifikation kann da auch Gold ein sinnvoller Baustein sein. Es gibt aber andere, wesentlich überzeugender und fundiertere Bücher zum Thema.