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Der Vorleser Taschenbuch – Januar 2010

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 207 Seiten
  • Verlag: Diogenes (Januar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257229534
  • ISBN-13: 978-3257229530
  • Größe und/oder Gewicht: 1,3 x 11,4 x 18,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (678 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Vorleser
OA 1995 Form Roman Epoche Moderne
In dem zuerst in den USA erschienenen Roman, in dessen Mittelpunkt eine seltsame Liebesgeschichte steht, setzt sich Bernhard Schlink – auch aus rechtsphilosphischer Sicht – mit der Judenvernichtung im »Dritten Reich«, der Schuldfrage und dem Generationenkonflikt in den 1950/60er Jahren kritisch auseinander.
Inhalt: Der 15-jährige Gymnasiast Michael Berg lernt Ende der 1950er Jahre in Heidelberg Hanna Schmitz kennen. Die 20 Jahre ältere Straßenbahnschaffnerin kümmert sich um ihn, als ihm, an Gelbsucht erkrankt, auf dem Nachhauseweg übel wird. Wieder gesund besucht er sie und erlebt mit ihr seine erste Liebe. Bald entwickelt sich während der heimlichen Treffen in ihrer Wohnung ein Ritual, das der zunächst rein körperlichen Beziehung eine seelische Dimension gibt: Michael muss Hanna, über deren Vergangenheit er nur wenig erfährt, stets vor dem Liebesakt vorlesen.
Eines Tages verschwindet Hanna spurlos aus der Stadt. Erst Jahre später sieht er sie als Jurastudent in einem Auschwitz-Prozess wieder, wo sie mit anderen ehemaligen KZ-Aufseherinnen unter Anklage steht. Im Gerichtssaal findet Michael die lang gesuchte Erklärung für Hannas ungeschickte Verteidigung und für viele ihrer Handlungen: Sie ist Analphabetin, verheimlicht dies aus Scham auch im Prozess und wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihre Mitangeklagten, die ihr die Hauptschuld für ein grauenhaftes, schriftlich dokumentiertes Verbrechen zugeschoben haben, erhalten nur geringe Freiheitsstrafen.
Michael, der sich mitschuldig fühlt, schickt ihr regelmäßig Kassetten ins Gefängnis, die er mit Weltliteratur besprochen hat. Anhand der Kassetten lernt Hanna autodidaktisch lesen und schreiben und beginnt sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten auseinander zu setzen. Nach 18 Jahren Haft nimmt sie sich kurz vor ihrer Entlassung das Leben.
Wirkung: Mit seinem Roman gelang Schlink ein internationaler Sensationserfolg, wie ihn die deutsche Gegenwartsliteratur seit dem Erscheinen R Der Blechtrommel von Günter Grass nicht mehr erlebt hatte. Der Vorleser, der in 27 Sprachen übersetzt eine Millionenauflage erreichte und mit zahlreichen Preisen (u. a. Prix Laure Bataillon, Ehrengabe der Heinrich Heine-Gesellschaft) ausgezeichnet wurde, prägte wesentlich das Deutschlandbild im Ausland. C. H.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

"Bernhard Schlink wird 1944 in Bielefeld geboren und wächst in Heidelberg auf. Nach dem Abitur studiert er Jura, promoviert über die 'Abwägung' und schreibt beim späteren Verfassungsrichter Böckenförde seine Habilitation über die 'Amtshilfe'. Seine erste Professur für Verfassungs- und Verwaltungsrecht führt ihn nach Bonn. 1990 erhält er einen Ruf als Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an die Humboldt-Universität Berlin, wo er noch immer tätig ist. 1987 tritt er erstmals als Schriftsteller hervor, mit dem Krimi 'Selbs Justiz', der 1991 unter dem Titel 'Der Tod kam als Freund' von Nico Hoffmann für das ZDF verfilmt wurde. Weitere Krimis schließen sich an: 'Die gordische Schleife', für die er den Krimipreis 'Glauser' erhält, und 'Selbs Betrug'. 1995 erscheint der Weltbestseller 'Der Vorleser'."

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 29. August 2011
Format: Taschenbuch
Lakonisch kommt die Erzählung daher, bei näherem Hinsehen und in sich Hören allerdings kommt man der Technik auf die Spur. Bernhard Schlink ist ein gewiefter Autor, der mit Esprit seine Komposition entwirft. Die furchtbare Geschichte einer Liebesbeziehung einer wesentlich älteren Frau mit einem Jungen wird erzählt mit den Mitteln der romantischen Ironie. Wie in Gottfried Kellers Aus dem Leben eines Taugenichts, welches auch zu den Werken zählt, das die Erzählperson der Delinquentin vorliest, plätschert eine vermeintlich belanglose, tatsächlich aber tief verstörende Geschichte in das Bewusstsein des Lesers, der lange vergeblich versucht, sich einen Reim auf das zu machen, was sich vor ihm ausbreitet.

Es ist alles andere als eine Heidelberger Romanze, was Bernhard Schlink in seiner Erzählung Der Vorleser seinem Publikum unterbreitet. Eineinhalb Jahrzehnte nach dem Krieg und dem großen Verbrechen entwickelt sich aus einer Allerweltsbegebenheit eine Bekanntschaft, die sich zu einer sexuellen wie psychischen Bindung auswächst. Ein Fünfzehnjähriger treibt es, oder besser gesagt, wird von einer Fünfunddreißigjährigen zu einer erotisch dominierten Beziehung getrieben. Für die Lehrstunden und Dienste der Frau fordert diese lediglich, dass der junge Mann ihr laut vorliest. Die Weltliteratur wird so zum Digestif eines Treibens, das weit jenseits der moralischen Akzeptanz des damaligen Nachkriegsdeutschlands liegt.

Irgendwann verschwindet die Frau. Der Junge leidet eine Zeit, geht dann aber seiner bildungsbürgerlichen Wege. Er vergisst, bleibt aber lädiert, weil beziehungsunfähig zu anderen Frauen.
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168 von 190 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von poebee am 26. August 2006
Format: Taschenbuch
Zehn Jahre hatte ich es im Schrank, bevor ich es kürzlich innerhalb von zwei Tagen gelesen habe.

Die klare, konservative Sprache lassen keinen Raum für Schonung oder Ablenkung von der Handlung und den dazugehörigen Gedanken (aus der Retrospektive). Und genau das macht dieses Buch für mich aus. Ich begann es zu lesen nur wenige Stunden, nachdem ich ein sehr "sprachlastiges" Buch beendet hatte. Die Wirkung war enorm: als käme man aus dem Märchenwald zurück in die Fabrik.

Es dauerte einige Seiten, bis ich genau das zu schätzen lernte und als so gewollt erkannte. Dieses Buch soll/kann jeden erreichen, der es liest. Relativ kurze, klare Sätze, distanzierter Erzählstil, stets realistisch und sachlich, der keinen Unterschied macht zwischen einer erotischen Szene im Bad oder einer Prozesschilderung.

Der erste Teil handelt von der Liebesbeziehung des Erzählenden zu einer zwanzig Jahre älteren Frau- Hanna. Der zweite Teil setzt sich mit juristischen und philosophischen Aspekten des Hintergrundes auseinander. Die eigentliche Geschichte wird eher nebenbei und nur insoweit nötig im Raffer zu Ende erzählt.

Wie ein roter Faden ziehen sich die Themen Schuld/Gewissen, Verrat und Würde durch das ganze Buch. Angefangen bei Hannas Verantwortung im Liebesverhältnis zu dem Minderjährigen über seine phantasierten Gründe für das abrupte Ende bis hin zur Auseinandersetzung mit Hannas SS-Vergangenheit und den Auswirkungen des Analphabetismus auf wichtige Lebensentscheidungen.

Immer wieder sind es philosophische und psychologische Einschübe, die zum Anhalten und Nachdenken anregen, ohne dass man es beim Lesen als störend empfinden würde. Auch das - scheint mir - ist beabsichtigt.

Ein klug geschriebenes Buch, das ganz ohne aufklärenden Eifer auskommt und vielleicht gerade deshalb dieses Ziel erreicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von la Gila TOP 500 REZENSENT am 4. Juli 2014
Format: Taschenbuch
Als dem fünfzehnjährigen Gymnasiast Michael auf dem Nachhauseweg von einer kaum erholten Gelbsuchterkrankung wieder mal schlecht und er Hanna auf der Straße gegegnet, wird das ungeahnte Folgen haben. Sie bietet ihm Hilfe an, führt ihn in ihre Wohung, wo er sich erholen soll. Als er sie beim Umziehen ihrer Kleidung beobachtet ist es um ihn geschehen. Fortan ist er fasziniert von dieser Frau die vom Alter her seine Mutter hätte sein können.

Der schüchterne und unerfahrene Michael gerät in einen Liebestaumel ungeahnten Ausmaßes, hat Sehnsüchte, Phantasien und lässt sich von der sechsunddreißigjährigen Hanna verführen.

Als Schüler eines Gymnasiums schwänzt er den Unterricht, findet Ausreden bei seinen Eltern und versucht bei jeder Gelegenheit bei seiner Hanna zu sein um das Ritual zu wiederholen das sie gemeinsam bindet: Vorlesen, Duschen, Lieben und kuschelig Beieinanderliegen.

Das Vorlesen geschieht auf Hannas Wunsch. Er liest ihr Werke von Tolstoi und Kant, von großen Männern, Liebe und Ehe vor und nimmt sie mit in das Theaterstück von Kabale und Liebe. Es war ihr erster Theaterbesuch in ihrem Leben.

Doch genauso überraschend wie Hanna in sein Leben trat ist sie eines Tages auch wieder verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Für Michael nicht erklärbar und eine Zeit des Leidens beginnt für ihn. Er hat Liebeskummer und Sehnsucht, kann sie nicht vergessen bis er sie als Jurastudent während eines Anklageprozesses überraschend im Gerichtssaal wiedersieht.

Hanna ist eine von fünf angeklagten ehemaligen Aufseherinnen der Nazizeit die in den KZ's in Auschwitz und Krakau tätig waren.
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